31. Juli 2008
Ja, morgen ist es endlich soweit: Gegen Mittag werde ich meinen Sommerurlaub antreten für fast vier Wochen. Ich bin bei einer neuen, billigeren Krankenkasse, der IKK direkt. Und ich hab für 31 Tage den Deutschland-Pass der Bahn und kann damit Deutschland unsicher machen.
In groben Umrissen weiss ich ja schon lange, was ich alles mache bzw. machen will. Berlin, Hamburg, Dresden, Düsseldorf soll auf alle Fälle Pflicht sein, evtl. ins Tropical Islands, oder an die Ostseeküste. Das mach ich sicherlich auch alles wetterabhängig und wieviel Lust ich habe.
Heute, also einen Tag bevor der Deutschland-Pass gilt, hab ich nun meine Planung konkretisiert und das gleich mit Hotelbuchungen festgeklopft: Am Samstag gehts nach Hamburg, da kann ich noch den Rest von den Cruise Days mitbekommen. Am Montag geht es dann weiter nach Düsseldorf, bevor ich am Mittwoch Abend wieder die Heimreise antrete.
Deutschland, ich komme!
Unpünktlich, verdreckt, ewig langsam, schlechte warme Luft – würde man ein Umfrage starten, dann sind das alles Attribute, die man der Deutschen Bahn (DB) zuschreiben würde. Um wieviel toller sind doch da die Züge der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB). Die sind immer sauber, super gepflegt, die ÖBB fährt pünktlich und alles ist bestens – so wie wir uns das von der DB wünschen.
Soweit der Tenor, wenn man hier in Deutschland die Reisenden befragt. Umso interessanter fand ich dann einen Artikel im Blog von Oliver Ritter:
Klimaerwärmung dank ÖBB
(…) Heute bin ich mit dem ICE von Wien Westbahnhof nach Linz Hbf gefahren. Hier merkte man/frau die Vorzüge der DB – ein sauberer Zug, Pünktlichkeit, Schnelligkeit und ein angenehmes Raumklima trotz Hitze. Das passte! (…)
Ach, ich dachte es wäre umgekehrt? Die DB sind die ewig Bösen und die ÖBB das Vorzeigeobjekt. Wieso schreibt es Oliver hier umgekehrt? Es ist der Blinkwinkel der Dinge, der uns täuschen lässt. Das Eine kennen wir sehr gut, vom Anderen kennen wir nur Momentaufnahmen. Für uns in Deutschland sind die Probleme der DB allseits bekannt. Und die wenigen Kontakte, die wir zu den Zügen der ÖBB haben, geben uns ja nur minimalste Momentaufnahmen. Für Österreicher ist das genau anders rum.
Als Fazit konnte ich hier auf alle Fälle eines ziehen: Es kochen alle nur mit Wasser.
26. Juli 2008
Viel zu wenig beachtet wurde die letzten Wochen die UEFA U19-EM. Dabei haben unsere jungen Stars eine Superleistung abgegeben. Sie haben es bis ins Finale geschafft und heute gegen Italien 3:1 gewonnen. Wir sind Europameister!
Das 1:0 fiel in der 24. Minute durch Lars Bender (TSV 1860 München). Florian Jungwirth (ebenfalls TSV 1860 München) sah in der 34. Minute die gelbe Karte und nur 2 Minuten später rot-gelb. So spielte die deutsche Mannschaft ab der 36. Minuten in Unterzahl, konnte aber das Ergebnis bis zur Halbzeitpause halten.
In der 61. Minute machte Richard Sukuta-Pasu (Bayer 04 Leverkusen) das 2:0 und damit den Sieg perfekt. In der 69. Minute mussten die Italiener eine rot-gelbe Karte von Matteo Gentili (Atalanta Bergamo) verkraften, was sie aber nicht daran hinderte sich in der 78. Minuten auf ein 2:1 durch Silvano Raggio Garibaldi (GFC Genua) anzunähern. Die deutsche Mannschaft ließ sich dadurch allerdings nicht beeindrucken und so schoß nur eine Minute später Timo Gebhart (TSV 1860 München) das 3:1.
Meine herzlichsten Glückwünsche an die deutsche U19-Nationalmannschaft zum verdienten Titel! Ihr seid spitze! Ihr seid Europameister!
Der Weg der deutschen Mannschaft ins Finale:
14. Juli 2008
Deutschland – Spanien 2:1 (1:0)
1:0 Sukuta-Pasu (7.)
2:0 Toprak (57.)
2:1 Alba (66.)
17. Juli 2008
Deutschland – Bulgarien 3:0 (2:0)
1:0 Diekmeier (16.)
2:0 Nsereko (43.)
3:0 L. Bender (56.)
20. Juli 2008
Ungarn – Deutschland 1:2 (0:1)
0:1 Reinartz (35.)
1:1 Simon (74.)
1:2 Risse (76.)
23. Juli 2008
Deutschland – Tschechische Republik 2:1 (1:1)
1:0 Risse (17.)
1:1 Necid (24.)
2:1 Sukuta-Pasu (119.)
26. Juli 2008
Deutschland – Italien 3:1 (1:0)
1:0 L. Bender (24.)
2:0 Sukuta-Pasu (61.)
2:1 Raggio Garibaldi (78.)
3:1 Gebhart (79.)
Bei Gewinnspielen mitmachen kann sich doch lohnen. Beim Bahncard-EM-Tippspiel der DB hab ich mitgemacht, gut, in der Tipperei bin ich nicht gerade erfolgreich gewesen. Aber soweit ich das mitbekommen habe, hat das keinerlei Einfluss auf die Verlosung der Preise gemacht. Also war das egal, ich hab ja an sich eh nur just for fun mitgemacht.
Heute dann war ein Brief von der DB in der Post. Ich wunderte mich, was die DB Fernverkehr AG von mir will, als ich dann das bahn.bonus-Logo auf dem Briefumschlag entdeckte dachte ich an simple Werbung. Wie ich den Umschlag dann aufgemacht hab war dann ein richtiger Brief drin mit dem Betreff: Ihr Gewinn: Eine Freifahrt.
Super, bis 30. September hab ich nun Zeit, die Freifahrt 2. Klasse (einfache Fahrt + City) einzulösen. Da ich vom 1. bis 31. August mit dem Deutschland-Pass ja sowieso keine weitere Fahrkarte brauche, darf ich mir überlegen was ich im September anstelle. Wahrscheinlich werde ich wieder meinen besten Freund besuchen, der wohnt in der Nähe von Düsseldorf. Oder fahr ich nach Berlin? Den Kopf mach ich mir besser mal Ende August/Anfang September. Bis dahin weiss ich auch, was ich mit dem Deutschland-Pass alles angestellt hab.
Gestern konnte ich es kaum erwarten, von der Arbeit nach Hause zu kommen. Der Grund ist ganz einfach: Meine Spielekonsole ist angekommen: die Nintendo Wii. Ich habe schon lange mit der Wii geliebäugelt, aber bisher war sie mir einfach zu teuer, kostet sie doch im Sports Bundle ab 242 EUR aufwärts.
Doch am Dienstag habe ich bei sparbote.de von einem Angebot gesehen, da konnte ich nicht widerstehen. Eteleon schenkt einem bei Abschluss eines Mobilfunkvertrages im D1 Duo-Tarif zwei Handys, die Nintendo Wii inkl. Wii Sports, und eine einmalige Gutschrift von 624,00 EUR, die man sich ab September auf sein Konto überweisen kann. Die beiden Mobilfunkverträge haben einen Monatspreis von 29,90 EUR, die einem als Gesprächsguthaben dann auch zur Verfügung stehen. Wenn man das mit der Gutschrift verrechnet, kostet einen das Angebot nur 3,90 EUR monatlich – bzw. in meinem Fall habe ich die Wii für 93,60 EUR gekauft. Die Mobilfunkverträge sind nur Nebengeräusche, die wollte ich nicht – ich wollte die Wii.
So, also gestern die Wii ausgepackt, angeschlossen und gespielt. Und dann gleich mal festgestellt: Das Rumkasperln vorm Fernseher ist ja richtig anstrengend. Na, da ist ja für die nächste Zeit für Bewegung gesorgt. Und der Spaß kommt dabei auch nicht zu kurz.
25. Juli 2008
Oioioi, das war nichts. Die Vorbereitung hat schon nicht so geklappt, wie ich wollte. Der Winter hatte doch seinen Tribut gezollt – 12 Kilo mehr auf den Rippen. Und das hab ich extrem in den Gelenken gemerkt, weswegen ich kaum Vorbereitung für den Firmenlauf hatte. Aber getreu dem Motto Dabei sein ist alles! bin ich dennoch an den Start gegangen.
Dass das Ergebnis nicht so toll wird und ich als absoluter Nicht-Sportler die Zeit des letzten Jahres von unter 47 Minuten mit der wenigen Vorbereitung in diesem Jahr nicht unterbieten kann, war mir klar. Also hatte ich mir als neues Ziel gesagt: Unter einer Stunde. Mit 55 Minuten und 9 Sekunden hab ich mein Ziel also erreicht. Von dem her kann ich eigentlich zufrieden sein. Dabei sein ist alles und: Gesund ankommen ist das Ziel!
Sicherlich gibt es auch die eine oder andere Sache, über die ich mich geärgert habe: So z.B. die Walker-Reihen von Amway, die nun wirklich komplett nebeneinander fast die Strecke dicht gemacht haben und alle Anderen dahinter nur blockiert haben. Aber auch wieder von Seiten der Organisatoren, dass wieder etliche Leute den Weg einfach kreuzten mit ihren Fahrrädern und Kinderwagen, schlimmer noch: Autos und Motorräder sind am Spiridon-Louis-Ring mitten auf der Strecke gefahren! Die Startaufstellung ist das übliche Chaos, Stau von allen Seiten, das Aufstellen in verschiedenen Startblöcken klappt auch mehr schlecht, als Recht. Die Schilder, wo welcher Block beginnt sind nun wirklich kaum zu sehen. Hier ist noch viel Verbesserungspotential möglich. Wollen wir hoffen, dass es 2009 besser wird.