Unpünktlich, verdreckt, ewig langsam, schlechte warme Luft – würde man ein Umfrage starten, dann sind das alles Attribute, die man der Deutschen Bahn (DB) zuschreiben würde. Um wieviel toller sind doch da die Züge der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB). Die sind immer sauber, super gepflegt, die ÖBB fährt pünktlich und alles ist bestens – so wie wir uns das von der DB wünschen.
Soweit der Tenor, wenn man hier in Deutschland die Reisenden befragt. Umso interessanter fand ich dann einen Artikel im Blog von Oliver Ritter:
(…) Heute bin ich mit dem ICE von Wien Westbahnhof nach Linz Hbf gefahren. Hier merkte man/frau die Vorzüge der DB – ein sauberer Zug, Pünktlichkeit, Schnelligkeit und ein angenehmes Raumklima trotz Hitze. Das passte! (…)
Ach, ich dachte es wäre umgekehrt? Die DB sind die ewig Bösen und die ÖBB das Vorzeigeobjekt. Wieso schreibt es Oliver hier umgekehrt? Es ist der Blinkwinkel der Dinge, der uns täuschen lässt. Das Eine kennen wir sehr gut, vom Anderen kennen wir nur Momentaufnahmen. Für uns in Deutschland sind die Probleme der DB allseits bekannt. Und die wenigen Kontakte, die wir zu den Zügen der ÖBB haben, geben uns ja nur minimalste Momentaufnahmen. Für Österreicher ist das genau anders rum.
Als Fazit konnte ich hier auf alle Fälle eines ziehen: Es kochen alle nur mit Wasser.
Wikio







Richtig, ich kann nur von ein paar Momentaufnahmen sprechen, die ich bei den Zugfahrten im ICE aufgeschnappt habe. Bei diesen Fahrten hat die DB einen guten Eindruck hinterlassen und die ÖBB weit hinter sich gelassen, was Sauberkeit, Schnelligkeit, etc anbelangt.
Kommentar by Oliver — 3. August 2008 @ 08:20