Zitat der Woche
Samstag, August 30th, 2008Anfang = Der wichtigste Teil der Arbeit.
Platon
Anfang = Der wichtigste Teil der Arbeit.
Platon
Anfrage an Support wegen Umstieg von Freundin 7.0 auf Gattin 1.0
Sehr geehrte Herren vom Support,
voriges Jahr bin ich von der Version Freundin 7.0 auf Gattin 1.0 umgestiegen. Ich habe festgestellt, dass das Programm einen unerwarteten Sohn-Prozess gestartet und mir sehr viel Platz und wichtige Ressourcen belegt hat. In der Produktbeschreibung wird ein solches Phänomen nicht erwähnt. Außerdem installiert sich Gattin 1.0 in allen anderen Programmen von selbst und startet in allen Systemen automatisch, wodurch die Aktivitäten aller übrigen Systeme gestoppt werden. Möglicherweise ist Gattin 1.0 mit Viren verseucht? Die Anwendungen Kartenspielen 10.3, Umtrunk 2.5 und Fußballsonntag 5.0 funktionieren nicht mehr und das System stürzt bei jedem Start ab. Es ist wohl auch so, dass sich jetzt das Unterprogramm Schwiegermutter 67.5 mit eingeklinkt hat und durch unnötige Aufrufe ziemlich nervt. Anscheinend kann ich Gattin 1.0 nicht minimieren während ich meine bevorzugten Anwendungen benutze. Ich überlege ernsthaft, zum Programm Freundin 7.0 zurückzukehren, aber “Uninstall” funktioniert bei Gattin 1.0 nicht. Können Sie mir bitte weiterhelfen?
Danke und Gruß (weiterlesen …)
Heute wieder meinen Trainingsplan abgearbeitet mit 45 Minuten Cardio zum Schluß. Dem Gefühl nach ist es wirklich nicht mehr richtig fordernd, das Radfahren im Cardio fordert auch erst nach etwa 25 Minuten, bis dahin bin ich eher gelangweilt. Wird wohl wirklich Zeit für einen neuen Trainertermin. Morgen bin ich wieder den ersten Tag in der Arbeit, da kann ich dann nächste Woche mal nen Termin koordinieren.

Gestern war ich mit einem Bekannten in Frankfurt, ein wenig S-Bahnen fotografieren. Aber der Tag hat es dank der Deutschen Börsenbahn wieder voll in sich gehabt. Dabei haben wir von der den S-Bahn-Verkehr beeinträchtigenden Großstörung außer unkoordinierten Durchsagen kaum etwas mitbekommen.
Die Hinfahrt im ICE war an sich recht harmlos. Es ist lediglich der Bordcomputer für die Anzeigen kurz nach Nürnberg ausgefallen. Das bedeutete keine Zuglaufanzeigen, keine Wagennummernanzeigen, keine Reservierungsanzeigen. Okay, man musste dem einen oder anderen Reisenden erklären, dass dies nicht seine reservierten Plätze sind, weil er im falschen Wagen ist, aber es war noch harmlos. Achja, das Zugbegleiterteam hätte ja auf die Idee kommen können, zumindest an den Wagen Zettel mit der Wagennummer dranzuhängen. Aber dazu hätte man Papier gebraucht und Papier kostet genauso Geld wie die anständige Wartung und Reparatur der Züge. Und wenn man das einspart, kann man auch Papier einsparen – man muss ja an die Börse.
In Frankfurt dann diese Großstörung, die so Durchsagen produzierte wie “Die S6 nach Groß-Karben hat derzeit 10 Minuten Verspätung” – “Die S6 nach Groß-Karben hat jetzt 20 Minuten Verspätung” – “Die S6 nach Groß-Karben fällt jetzt aus”. Gut, Fahrgastinformation findet statt. Nur zu dumm, dass in Niederrad die S6 überhaupt nicht fährt. Man sollte schon auch die richtigen Bahnhöfe beschallen.
Alles in allem war es aber ein fotografisch recht gelungener Tag in Frankfurt. Es kam die Rückfahrt im Intercity. Pünktlich wie die Eisenbahn (woher kommt eigentlich dieser dumme Spruch?) fuhren wir in Frankfurt los, was bis Stuttgart auch so blieb. Leichte Differenzen gab es nur bei der geplanten Ankunftszeit in München-Pasing, laut Reiseplan wäre es um 22.12 Uhr gewesen, laut Auskunft des Bahn-Automaten um 22.30 Uhr. Okay, nehmen wir 22.12 Uhr an, denn zwei Tage vorher kam das auch noch bei der Online-Auskunft raus.
In Stuttgart wurden wir dann vom Zugpersonal informiert, dass sich unsere Abfahrt um etwa 15 Minuten verzögert, Grund: ICE 613 ist liegengeblieben und unser IC übernimmt dessen Fahrplantrasse. Ach wie schön, mir ging eine Verspätung schon richtig ab. Kaum abgefahren, kamen wir in Esslingen wieder zum Stillstand – Streckensperrung wegen spielender Kinder, Zeitpunkt der Weiterfahrt unbekannt. Okay, die Mitarbeiterin im BordBistro hat sich drüber gefreut, dank freigegebener Türen ist ihr Bierverkauf an die Reisenden der ebenfalls gestrandeten Regionalzügen deutlich gestiegen.
Nach etwa 20 Minuten konnten wir die Fahrt fortsetzen und eigentlich ging es bis München auch (fast) ohne weitere Probleme. Kurzzeitig standen wir wegen Bauarbeiten vor Burgau, gab also weitere Verspätung. In Pasing konnte ich natürlich meiner S-Bahn wieder nur hinterherwinken, mit der nachfolgenden S-Bahn standen wir in Olching nochmal gute 10 Minuten dumm in der Gegend rum. Das gab zum Schluß dann eine Gesamtverspätung von 50 Minuten. Alles in allem – eine ganz normale Wahnfahrt mit der Deutschen Börsenbahn.
Deutschland-Pass-Statistik:
zurückgelegte Kilometer heute: 1064 km
zurückgelegte Kilometer gesamt: 7049 km
im Nahverkehr: 1329 km
im Fernverkehr: 5720 km
normal zu zahlender Fahrpreis mit BC50: 628,25 EUR
gespart gegenüber Deutschland-Pass: 329,25 EUR
So, heute wie geplant meinen Trainingsplan abgearbeitet und Cardio um 5 Minuten auf 35 Minuten verlängert. Gewicht ist unverändert, naja, wenns jetzt dann wieder in die Arbeit geht hab ich wieder mein Schwimmbad, so dass auch zwischendrin wieder was getan werden kann. Ansonsten möchte ich dann in der ersten Septemberwoche, wenn ich meine Arbeitstermine wieder alle aktualisiert habe, nen Trainertermin ausmachen. Der Trainingsplan langweilt mich doch langsam sehr, es wird Zeit für Veränderungen.
Aus den Träumen von gestern werden manchmal die Alpträume von morgen.
Friedrich Nowottny
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