So unglaublich es klingt, aber es ist wahr: Silivio Berlusconi führt eine Pornosteuer von 25% ein! Das berichten neben dem ORF, NZZ und der BILD auch noch viele weitere Nachrichtenseiten. Die Steuer auf nicht simulierte Sexszenen soll rückwirkend für 2008 bereits eingeführt werden und ist Teil des Krisenpakets zur Konjunkturankurbelung.
Es war bereits der dritte Anlauf seit 2002 von Berlusconi, eine Pornosteuer einzuführen. Dass die Sexindustrie nicht begeistert ist, ist klar. Immerhin werden in Italien jährlich 300 Pornofilme gedreht, 400.000 Filme verkauft und 35.000 Websites abonniert. Die Regierung rechnet mit einem Erlös von 250 Millionen Euro.
Wäre das nicht auch eine Idee für Deutschland? Damit könnte man doch ein wenig zur Sanierung des Staatshaushalts beitragen. Und eines ist auch klar: Sex verkauft sich immer, so schlecht kanns dem Volk gar nicht gehen. Was italienischen Behörden jetzt bevorsteht ist eine Sisyphosarbeit – die genaue Definition, was als nicht simulierte Sexszene gilt und was nicht. Schliesslich sind nicht nur Bilder und Filme betroffen, auch Literatur und Theater könnte diese Steuer treffen. Na ob das mal nicht zu kurz gedacht ist.
Wikio







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Pingback by Italien führt Pornosteuer ein | jdTVu — 30. November 2008 @ 14:02