Archive for Februar, 2009

Der erste Biergartenbesuch 2009

Samstag, Februar 28th, 2009

Heute war ja mal echt ein geiles Wetter. Sonnenschein und Temperaturen von deutlich über null Grad haben den kommenden Frühling angekündigt und damit die Biergartensaison 2009 eingeläutet. Das hab ich mit einem Freund gleich ausgenutzt und mich mit ihm im Biergarten der Gaststätte Münchner Haupt getroffen, auf das erste “Frei”bier des Jahres 2009. Schade, dass die Sonne noch so früh untergeht. Aber nun geht es wieder aufwärts, die dunkle und kalte Jahreszeit ist für mich seit heute offiziell beendet.

Zitat der Woche

Samstag, Februar 28th, 2009

Autos helfen ein wenig, die Zeit einzusparen, die sie in Anspruch nehmen.

Wolfram Weidner

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Zeitschriftenentsorgung

Freitag, Februar 27th, 2009

Wie entsorgt man seine gelesenen Zeitschriften?

Man stellt sie in den Werbeständer in der S-Bahn. Vielleicht will sie ja ein anderer noch lesen. Dass wird sich wohl derjenige gedacht haben, der hier seinen SPIEGEL abgelegt hat. So gesehen heute Morgen in der S-Bahn. Und nein, der SPIEGEL ist nicht von mir, ich habe meine Ausgabe noch.

Café Lotter-Leben

Mittwoch, Februar 25th, 2009

Ich war heute mit Freunden im Café Lotter-Leben am Viktualienmarkt. Ist ganz nett da drin, bedient hat uns laut Bon Herr/Frau Bedienung 6. Wieso wird hier eigentlich nur ein unpersönliches Bedienung 6 aufgedruckt? Der richtige Name, Vorname würde da ja vollkommen reichen, wäre doch viel persönlicher. Immerhin war die Bedienung ja auch super in Ordnung, ein netter, junger Mann, der trotz vielen Betriebs immer noch ruhig geblieben ist und sich nicht hat stressen lassen – oder auch nur so wirkte. Weiss man ja nicht. Essen konnten wir da drin auch ganz gut, die Burger sind richtig lecker. Ich glaube, man wird mich da jetzt öfters mal sehen. Liegt ja auch schön zentral.

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Liebe Bundesregierung,

Mittwoch, Februar 25th, 2009

die Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) appellierte heute in Demmin an die Verantwortung der Bürger:

Zitat von SPIEGEL online:

“Der Staat, das sind wir alle gemeinsam”, sagte Bundeskanzlerin Angela Merkel auf einer Veranstaltung zum politischen Aschermittwoch in Demmin (Mecklenburg-Vorpommern). Jeder Bürger trage die Verantwortung, der Staat könne nur Brücken bauen.

Ja, liebe Bundesregierung, vielleicht solltet Ihr einmal vorangehen und Verantwortung für den Staat übernehmen? Und zwar echte Verantwortung. Euer Bürger-Kuschelkurs, den Ihr fahrt, der ist schon desaströs und mehr als nur verantwortungslos. Echte Reformen braucht es, wirksame Reformen. Nur: Reformen sind für den Bürger natürlich erst einmal unbequem. Und vor lauter Machtgeilheit wollt ihr keine Unbequemlichkeiten für den Bürger. Ihr wollt ja wiedergewählt werden. Also fahrt Ihr einen extrems perversen Kuschelkurs.

Das Beispiel, wie es jemandem ergeht der tatsächlich Verantwortung für Deutschland übernommen hat, auch wenn es unbequem war, liegt ja nur ein paar Jahre zurück. Die rot-grüne Bundesregierung unter Gerhard Schröder hat die richtigen Reformen in die Wege geleitet – und ist dafür erst einmal bestraft worden. Aber anstatt den richtigen Weg weiterzugehen, wurde zurückgerudert, notwendige Korrekturen wurden nicht vorgenommen. Man wollte es dem Bürger nur bequem machen, hier ein bisschen was medienwirksames, da ein bisschen was medienwirksames, Hauptsache man kommt gut dabei weg und wird bei der nächsten Wahl wiedergewählt. Dass Deutschland hierbei auf der Strecke bleibt, wird billigend in Kauf genommen. Ihr seid ja alle alt genug, dass es Euch egal sein kann, die Rente ist Euch ja sicher – im Gegensatz zum Bürger.

Sieht so Verantwortung aus? Nein! Und nun soll der Bürger Verantwortung übernehmen? “Der Staat, das sind wir alle gemeinsam.” Richtig, Frau Merkel, der Satz stimmt. Also tun auch Sie mit Ihrer Regierung ihren Anteil zur Verantwortung.

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Fastenzeit einmal anders: Das Münchner Autofasten

Dienstag, Februar 24th, 2009

Es mag heute angesichts des kommenden Warnstreiks und der unbefristeten Streikdrohung etwas komisch klingen, aber das Bündnis München für Klimaschutz ruft dazu auf, sich am Münchner Autofasten zu beteiligen.

Vom 25. Februar bis zum 11. April solle man sich doch mit seinem Mobilitätsverhalten beschäftigen und überlegen, ob man mit den öffentlichen Verkehrsmittel, dem Fahrrad oder auch den eigenen Füssen nicht auch ans Ziel kommt. Ich bin mir sicher, viele werden überrascht sein, mit welch Komfort, Lebensqualität und Geschwindigkeit man in München vorankommt, auch ganz ohne Auto. Und im Geldbeutel macht sich das auch nicht wenig bemerkbar.

Ich selbst lebe seit bald vier Jahren ohne Auto. Ganz ohne Auto? Nein, ganz ohne Auto geht es, zumindest bei mir, nicht. Aber für die wenigen Fahrten (<20 Fahrten pro Jahr) komme ich mit Carsharing wesentlich besser hin. Und billiger ist es auch. Der Rest wird per Bahn, ÖPNV, Fahrrad und zu Fuß erledigt. Es klappt wunderbar.

Und ich persönlich möchte behaupten, dass sich meine Lebensqualität nur verbessert hat. In der Bahn finde ich die Zeit, Bücher zu lesen. Auch wenn ich 45 statt 30 Minuten mit der Bahn unterwegs bin (einfache Fahrtzeit), diese zweimal 30 Minuten, die ich sonst im Auto verbracht habe bei voller Konzentration, kann ich nun nutzen und sind keine verlorene Zeit. So stehen zweimal 15 Minuten mehr Zeitbedarf den zweimal 30 Minuten Zeitgewinn entgegen. Bleibt also unterm Strich täglich 30 Minuten mehr Zeit für mich. Und die Monatskarte kostet soviel, wie ich sonst pro Woche ins Auto getankt habe – ohne nur einen Meter mehr als in die Arbeit gefahren zu sein.

Ich möchte nur jedem ans Herz legen, es doch selber einmal auszuprobieren. Den inneren Schweinehund überwinden und einfach mal zu versuchen, wie gut man ohne Auto auskommt. Die Aktion Münchner Autofasten 2009 wäre doch die Gelegenheit mitzumachen. Traut Euch!

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