Ich weiß nicht, ob ich das jetzt gut heißen soll, oder ob es zu verurteilen ist. 1&1 versucht bei seinen Kunden die PCs zu identifizieren, die von schädlicher Software wie Viren oder Trojaner infiziert sind. Dabei werden die Kunden von 1&1 per E-Mail informiert. Dazu nutzt der Provider sogenannte Honeypot-Systeme.
In einem Testlauf mit einzelnen Kunden hat 1&1 festgestellt, dass 9 von 10 Kunden ihre System bereinigt und abgesichert hätten. Mit den verbliebenen Kunden möchte man in sich nochmal in Verbindung setzen.
Auch wenn hier durchaus ein guter Grundgedanke dahintersteckt, die Überwachung hat damit auf alle Fälle begonnen. Das BKA, LKA und BSI geben 1&1 bereits Hinweise. Es ist wohl nur eine Frage der Zeit, bis die Innenminister sowie das BKA und die LKAs danach schreien, dass sie die Daten von 1&1 abgreifen wollen. Vielleicht stehen am Ende verseuchte Systeme noch unter Strafe? Damit würde wieder einmal das Opfer zum Täter.
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[...] wirft allerdings die Frage auf, ob 1&1 mit diesen Maßnahmen nicht über das Ziel hinausschießt und sich zu sehr für die PCs seiner Kunden interessiert. Sollte die Initiative von 1&1 zum [...]
Pingback von 1&1 mit Initiative gegen Bot-Netze | TechBanger.de — 11. Februar 2009 @ 05:40