In Diabolus geht es mal wieder um Verschlüsselungen. Eine ehemaliger Mitarbeiter erpresst die NSA, sie müsse ihr gut gehütetes Geheimnis um den Supercomputer TRANSLTR preisgeben und die Welt darüber informieren, dass die Behörde jede verschlüsselte E-Mail innerhalb weniger Minuten entschlüsselt hat. Er droht, ein neuartiges Verschlüsselungssystem an Computerfirmen zu verkaufen, das der TRANSLTR nicht knacken kann. Die NSA hat bereits den Versuch gestartet, das Programm Diabolus zu knacken, doch auch nach 20 Stunden arbeitet der TRANSLTR immer noch erfolglos.
David, Verlobter einer hoch angesehenen Kryptographin der NSA, wird nach Spanien geschickt, um den Private Key des Erpressers zu bekommen. Die Jagd nach einem Ring beginnt. Währenddessen läuft der TRANSLTR heiß und droht, zerstört zu werden.
Dan Brown hat hier einen Thriller geschrieben, den ich am Anfang etwas langatmig empfand. Ich war zwar neugierig, wie es weiter ging, aber die richtige Fesselung wie bei meinen letzten Büchern wollte nicht aufkommen. Das hat sich erst im letzten Drittel des Buches ergeben, ab da ging es Schlag auf Schlag und war auch richtig spannend. Gesamt gesehen ist das Buch aber auf alle Fälle lesenswert und eine Empfehlung. Aber an Sakrileg kommt es bei Weitem nicht ran.
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