Archive for Juli, 2009

2012: Das Ende aller Zeiten

Mittwoch, Juli 29th, 2009

Jed ist ein Nachfolger der Maya im 21. Jahrhundert. Von seiner Mutter lernte er ein uraltes Spiel, mit dem sich Ereignisse in der Zukunft prophezeien lassen. Je mehr Informationen man über das hat, was man versucht herauszubekommen, desto besser und klarer wird die Prophezeiung. Mit diesem Spiel verdient er zum Teil sein Geld, indem er im Internet das Spiel für Andere spielt.

Jed ist auch Informations-Junkie. Eines Tages erfährt er, dass es gelungen ist im Kodex, ein altes Buch der Maya mit Prophezeiungen, zusammengeklebte Seiten zu lösen, mit Ereignissen, die die Gegenwart betreffen. Über Kontakte von früher gelingt es ihm, einen Blick auf diese Seiten zu bekommen und kann einen Teil davon entschlüsseln. Als mit einem Anschlag auf Disney World in Orlando die Prophezeiung eintritt und Jeds Entschlüsselung sich als richtig erwiesen hat, findet er sich plötzlich innerhalb der Institution wieder, die den Kodex im Besitz hat. Diese Institution scheint unbegrenzte Mittel und Möglichkeiten zu haben.

Jed spielt das Spiel, das durch die Forschung der Institution verbessert wurde, um zu erfahren, was nach dem 21.12.2012 geschieht – dem Tag, an dem der Kalender der Maya endet. Schnell stößt Jed auf seine Grenzen und gemeinsam mit dem Institut kommt man auf nur eine Lösung, wie man sich das Wissen verschaffen kann, um das Spiel weiter zu spielen – Jed muss in die Vergangenheit, in die Zeit der Maya-Kultur.

2012: Das Ende aller Zeiten ist stellenweise ein spannender und fesselnder Thriller, an anderen Stellen wirkt das Buch ziemlich langatmig. Auslassen könnte man keine der Stellen, sie werden im späteren Verlauf des Buchs noch sehr wichtig. Schön ist, dass gerade in der Vergangenheit viel die Umgebung, die Häuser, die Straßen und die anderen Personen beschrieben werden, das regt richtig die Phantasie an, sich die Siedlungen vorzustellen.

Alles in allem ein gelungenes Buch, dass ich empfehlen kann. Es sei allerdings gewarnt: mit 896 Seiten ist es ganz schön umfangreich und nur für Leseratten mit Durchhaltevermögen geeignet.

Porsche

Mittwoch, Juli 22nd, 2009

Der Erfinder des Porsches stirbt und kommt in den Himmel. Petrus empfängt ihn und sagt: “Ferdinand Porsche, wegen Deines großen Verdienstes für die Entwicklung des Autos hast Du einen Wunsch frei.”
Ferdinand Porsche denkt kurz nach und antwortet: “Gut, lass mich bitte eine Stunde mit Gott sprechen.” Petrus nickt, bringt ihn zum Thronsaal und stellt ihn Gott vor.

Porsche fragt Gott: “Lieber Gott, bei Deinem Entwurf ´Die Frau´, wo warst Du mit Deinen Gedanken, als Du ´´Sie´´ erfunden hast?”
Gott : “wie meinst Du das?”
Porsche: “Na ja, Dein Entwurf hat viele Fehler. Sieh mal:

  1. Die Vorderseite ist nicht aerodynamisch.
  2. Der Lärmpegel ist permanent zu hoch.
  3. Sie ist 5 bis 6 Tage im Monat total aus der Spur.
  4. Die Rückseite hängt zu lose.
  5. Sie muss konstant neu lackiert und gestylt werden.
  6. Der Auspuff ist zu nahe an der Einspritzung.
  7. Die Scheinwerfer sind oft zu klein.
  8. Der Verbrauch liegt viel zu hoch UND…..
  9. Die Wartungskosten stehen in keinem Verhältnis zur Nutzung.

Gott denkt kurz nach und antwortet: “Ferdinand, Ferdinand, das mag wohl so sein, aber laut Statistik benutzen mehr Männer meine Erfindung als deine.”

TV-Tipp: Die fetten Jahre sind vorbei

Sonntag, Juli 19th, 2009

Hier wieder ein meiner Meinung nach sehr guter, deutscher Film über drei junge Rebellen, die gegen unser typisch deutsches Bürgertum Widerstand leisten.

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Zitat der Woche

Samstag, Juli 18th, 2009

Zukunft: die Zeit, von der man spricht, wenn man in der Gegenwart mit einem Problem nicht fertig wird.
Walter Hesselbach, 1915 -1933, deutscher Bankmanager

Hinweis in eigener Sache – Fotos

Freitag, Juli 17th, 2009

Seit dem letzten Beitrag verwende ich Fotos von einem neuen, kostenlosen Fotodienst. Fotoglif bietet Profifotos, zum Teil auch von Presseagenturen, für Blogs & soziale Netzwerke an und finanziert sich aus der Werbung. Als Blogautor versuche ich, die Beiträge durch Fotos immer ein wenig optisch ansprechend zu gestalten, kann aber nicht für jedes Thema ein selbst fotografiertes Bild anbieten und bin daher auf Fotodienste angewiesen. Da die Datenbank von Fotoglif so ziemlich jedes Thema abdeckt, habe ich mich dazu entschieden Euch, meinen Lesern, auch die Werbung im Beitrag zuzumuten. Die Werbung wird über Fotoglif automatisch unter dem Bild mit eingefügt. Ich hoffe, es ist nicht allzu störend und bitte um Euer Verständnis.

Eine andere Welt – ein Besuch im Apple Store

Freitag, Juli 17th, 2009

Nachdem mir vorgestern mein MP3-Player kaputt gegangen ist, bin ich auf der Suche nach einem Ersatzgerät. Dazu wollte ich auch mal den iPod von Apple mit in die Auswahl einbeziehen. So erfolgreich wie der iPod ist, muss der ja doch einiges besser und mehr können, als alle anderen Player. Man sieht soviele Leute mit einem iPod (gibts/gabs ausser mich noch jemand ohne?). Erste Infos hab ich natürlich erstmal versucht über die Apple Homepage zu bekommen. Welcher ist nun der richtige iPod für mich? Nano? Classic? Oder die Luxus-Version Touch? Hmm, bringt mich nicht weiter. Aber ich erinnere mich: in München gibts doch Deutschlands ersten Apple Store. Kurz auf der Homepage nachgeschaut habe ich etwas gefunden, was sehr interessant klang: Personal Shopping. Ohne jede Kaufverpflichtung kann man hier quasi ein Verkaufsgespräch als Termin vereinbaren. Glücklicherweise hab ich auch einen Termin gleich am nächsten Tag bekommen.
Im Apple Store angekommen wurde ich auch gleich empfangen und meinem Berater Jens vorgestellt. Erst wurden mir alle iPods erst einmal vorgestellt in der Übersicht, ich konnte auch alle mal in die Hand nehmen und ausprobieren. Und Jens hat in einem Punkt absolut recht gehabt: Die Bedienung ist total intuitiv, das geht ohne Anleitung, ohne suchen zu müssen. Erstaunlich finde ich, was in diesem kleinen Gehäuse für eine Speicherkapazität drinsteckt, Akkus mit nicht gerade geringer Leistung und trotzdem sind sie super leicht.

Weiter gings an ein Macbook um mir die Software iTunes zu zeigen. Mit iTunes gibt es nicht nur den Verkaufsshop von Apple für alles was man für iPod und iPhone brauchen und nicht brauchen kann, sondern auch die Software zur Musik- und Videoverwaltung und zum Überspielen auf den iPod. Auch in der Software eine sehr einfache Bedienung, wie ich finde. Bei der Gelegenheit hat mich Jens auch auf die kostenlosen Workshops im Apple Store aufmerksam gemacht, das Konzept vom One to One-Training bis hin zur Genius-Bar erklärt.

Zur Genius-Bar und in die Trainingszone sind wir dann auch noch hinauf gegangen, ebenfalls wurden mir dort das Zubehör gezeigt, dass es noch so alles auch für den iPod gibt. Anschließend gings wieder an ein Macbook und mir wurde selbiges erklärt und gezeigt, was man damit alles machen kann, wie man es bedient, welche Programme es gibt und so weiter. Kurz gesagt: ich habe in rund 1 Stunde eine komplette Übersicht über das Apple-Produktprogramm und das Konzept der Apple Stores bekommen und irgendwann in dieser Stunde muss mir jemand unbemerkt eine Spritze mit dem Apple-Virus gegeben haben, denn: ich bin begeistert!

Begeistert nicht nur von den Produkten, die offensichtlich wirklich durchdacht sind und eine gute Qualität bieten, sondern auch vom Kundenservice, den Apple bietet. Im Apple Store hatte ich eine Rolle, die ich in dieser Form noch gar nicht kannte: ich war Kunde. Sowas ist fremd in Deutschland. Normalerweise ist man Bittsteller und muss dankbar sein, wenn man vom Verkäufer überhaupt angeschaut wird. Nicht so im Apple Store, dort kommt man sich vor wie in einer anderen Welt.

Den Beitrag möchte ich mit einem dicken Dankeschön an Jens abschließen, der hat mir wirklich umfassend alles gezeigt und mich informiert, obwohl von Anfang an klar war, dass ich mich an dem Tag noch nicht zum Kauf entscheiden wollte. Die Entscheidung zum Kauf ist für mich noch am selben Abend gefallen, die Entscheidung für welchen iPod allerdings noch nicht. Die Tendenz geht jedoch zum iPod Touch.

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