29. Juli 2009

2012: Das Ende aller Zeiten

Category: Kino, Film und Buch — smirne @ 08:47

Jed ist ein Nachfolger der Maya im 21. Jahrhundert. Von seiner Mutter lernte er ein uraltes Spiel, mit dem sich Ereignisse in der Zukunft prophezeien lassen. Je mehr Informationen man über das hat, was man versucht herauszubekommen, desto besser und klarer wird die Prophezeiung. Mit diesem Spiel verdient er zum Teil sein Geld, indem er im Internet das Spiel für Andere spielt.

Jed ist auch Informations-Junkie. Eines Tages erfährt er, dass es gelungen ist im Kodex, ein altes Buch der Maya mit Prophezeiungen, zusammengeklebte Seiten zu lösen, mit Ereignissen, die die Gegenwart betreffen. Über Kontakte von früher gelingt es ihm, einen Blick auf diese Seiten zu bekommen und kann einen Teil davon entschlüsseln. Als mit einem Anschlag auf Disney World in Orlando die Prophezeiung eintritt und Jeds Entschlüsselung sich als richtig erwiesen hat, findet er sich plötzlich innerhalb der Institution wieder, die den Kodex im Besitz hat. Diese Institution scheint unbegrenzte Mittel und Möglichkeiten zu haben.

Jed spielt das Spiel, das durch die Forschung der Institution verbessert wurde, um zu erfahren, was nach dem 21.12.2012 geschieht – dem Tag, an dem der Kalender der Maya endet. Schnell stößt Jed auf seine Grenzen und gemeinsam mit dem Institut kommt man auf nur eine Lösung, wie man sich das Wissen verschaffen kann, um das Spiel weiter zu spielen – Jed muss in die Vergangenheit, in die Zeit der Maya-Kultur.

2012: Das Ende aller Zeiten ist stellenweise ein spannender und fesselnder Thriller, an anderen Stellen wirkt das Buch ziemlich langatmig. Auslassen könnte man keine der Stellen, sie werden im späteren Verlauf des Buchs noch sehr wichtig. Schön ist, dass gerade in der Vergangenheit viel die Umgebung, die Häuser, die Straßen und die anderen Personen beschrieben werden, das regt richtig die Phantasie an, sich die Siedlungen vorzustellen.

Alles in allem ein gelungenes Buch, dass ich empfehlen kann. Es sei allerdings gewarnt: mit 896 Seiten ist es ganz schön umfangreich und nur für Leseratten mit Durchhaltevermögen geeignet.

Wikio

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