Union und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Pläne zur Aufkündigung des Atomausstiegs gewonnen. Selbst die Mehrheit ihrer Anhänger/innen ist gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.
Ich habe gerade einen offenen Brief an Merkel, Seehofer und Westerwelle unterschrieben und Protest angekündigt, wenn am Atomausstieg gerüttelt wird! Der offene Brief und die Anzahl der Unterzeichner/innen wird während der Koalitionsverhandlungen in großen Tageszeitungen veröffentlicht.
…möchte ich nur noch einmal darauf hinweisen, dass das, was vor der Wahl gesagt wird, nach der Wahl egal ist. Das dem so ist, erklärt auch eine uns nicht ganz unbekannte Politikerin:
Es wäre jetzt aber falsch, deshalb nicht zur Wahl zu gehen. Denn nur wer wählt, kann etwas ändern. Deshalb mein Aufruf:
Am Sonntag ist Bundestagswahl. Geht hin und wählt. Nur wer wählt, kann etwas ändern.
[/inline]Nach DGB-Chef Michael Sommer ruft nun der Chef der Linkspartei, Oskar Lafontaine, zu sozialen Unruhen in Deutschland auf. Das berichtet die BILD unter Berufung auf das Hamburger Abendblatt. "In Frankreich kommt es schon mal vor, dass Autobahnen und Zugstrecken blockiert werden, wenn die Regierung gegen den Willen der Bevölkerung handelt", so Lafontaine, "Das wünsche ich mir auch für Deutschland."
Ob sich Oskar Lafontaine wirklich Frankreich als Vorbild wünscht? In Frankreich eskalieren die Kämpfe der Bevölkerung leicht. So führte ein Arbeitskampf erst dieses Jahr zu Entführungen und Geiselnahmen. 2005 führte ein Unfalltod zweier Jugendlichen zu wochenlangen Unruhen und Gewaltausschreitungen. Wirklich ein Modell für Deutschland? Ich finde: NEIN. Somit zeigen Michael Sommer und Oskar Lafontaine ganz deutlich, was sie sind: nicht ganz dicht.
Fast hätte ich den Film übersehen, aber ich bin im TV-Browser dann doch noch drüber gestolpert. Sieben Jahre in Tibet erzählt von der Geschichte des österreichischen Bergsteigers Heinrich Harrer, der 1939 in den Himalaya um bei der Erstbesteigung des Nanga Parbat teilzunehmen. Zuhause bricht währenddessen der Zweite Weltkrieg aus und Heinrich Harrer flüchtet nach Tibet. In Tibet wird Heinrich Harrer der beste Freund des damals elfjährigen Dalai Lama.