Ein unerklärliches Phänomen zerstört im Jahre 1995 einen russischen Flugzeugträger, die Besatzung ist verschwunden. 300 Jahre später trifft die Enterprise auf ein rätselhaftes Energiewesen, dass tausende untoter Seelen in sich führt, aber keine Materie besitzt. Counselor Deanna Troi leidet unter den Empfindungen dieser tausenden von Seelen, die in ohne Körper in einer vollkommen Leere die Hölle durchleben.
Unabhängig davon, ob eine Lösung zur Vernichtung des Wesens gefunden werden kann oder nicht, steht die Mannschaft der Enterprise vor der schwierigsten ethischen Frage, die es gibt: die untoten Seelen haben über Counselor Troi den Wunsch geäußert, zu sterben. Darf die Enterprise als Vertreter von Starfleet, als Vertreter der Menschheit, dem Wunsch der Seelen nachkommen? Darf man Sterbehilfe leisten, wie weit macht man sich des Mordes schuldig?
Gleichzeitig stellt sich Data die Frage, ob er lebt, also menschlich ist, oder ob er doch nur eine Maschine ist. Commander William T. Riker hat nach wie vor seine Schwierigkeiten, in dem Androiden keine Maschine zu sehen. Auf der Suche nach einer Antwort, ignoriert Data seine Programmierung und stiehlt ein Shuttle um zu dem Energiewesen zu fliegen. Dort hofft er, die Antwort zu finden.
Dieses nicht verfilmte Abenteuer von Star Trek: Die nächste Generation regt durchaus auch an, über das Thema Sterbehilfe nachzudenken. Wir Menschen leisten Sterbehilfe: bei Tieren, um sie von ihren Qualen zu erlösen. Bei unserer eigenen Spezies, haben wir Probleme damit und sprechen von Mord. Das Buch gibt hierauf keine Antwort, beleuchtet verschiedene Seiten innerhalb des Abenteuers der Enterprise. Aber mich hat es zum Nachdenken gebracht, zum Nachdenken über die Frage, auf die es keine Antwort gibt.
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