Ein einfaches Schild hätte es auch getan. Aber es musste ja moderne Technik sein, TFT-Displays mit einem rechnergestützten System. Versprochen wurde eine dynamische Fahrgastinformation. Seit Jahren funktionieren die Systeme aber nur ausserhalb von Störungen, sobald es nur in irgendeiner Art und Weise zu Unregelmässigkeiten kommt, schaltet die Bahn die Systeme ab und lässt einen statischen Text anzeigen.
Hinzu kommen noch die Displays am Marienplatz, die noch nie vollständig funktioniert haben. Die eigentlichen Zugzielanzeiger schalten im Sommer ständig wegen Überhitzung ab und zeigen nach Abkühlung, wenn überhaupt, nur für Sekunden etwas an bevor sie wieder abschalten. Die Zugvoranzeiger zeigen seit Monaten “Anzeige zur Zeit leider nicht möglich. Bitte Zugbeschilderung beachten.”
Und dafür hat die S-Bahn nun 18,7 Mio. EUR rausgeschmissen (Quelle: S-Takt Januar 2004) Natürlich gefördert durch Steuergelder vom Freistaat Bayern. Eigentlich könnte man da doch erwarten, dass nach 5 Jahren das System funktioniert.
Wikio








[...] E-Mail-Nachricht die Fahrgäste erreicht hat, dass auch die Lautsprecher ausgefallen sind. Es hat jenes 18,7 Mio. EUR teure System versagt, das ich vor anderthalb Monaten schon angeprangert habe, dass man langsam mal Funktion [...]
Pingback by Das bisschen Schnee…. | Smirne's Blog — 28. Januar 2010 @ 20:59