25. Januar 2010

Avatar – Aufbruch nach Pandora

Category: Kino, Film und Buch — smirne @ 21:47
Photo from fOTOGLIF
Nachdem ich hier bereits vor längerer Zeit auf James Cameron's Avatar mit hingewiesen hatte, musste ich den Film natürlich auch sehen. Mal ganz davon abgesehen, dass es diesen Riesen-Medien-Hype um den Film gibt, ein Marketingzinober veranstaltet wird, wie man es selten erlebt. Und nicht zuletzt haben mich auch die vielen positiven Meldungen und Meinungen die man kreuz und quer gehört und gelesen hat neugierig auf den Film gemacht. Und ich wollte das "neue" 3D-Erlebnis einmal sehen. Also ging ich mit einem Freund noch im letzten Jahr in den Film.
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Zuerst einmal zum Film: ich glaube, er lässt sich in kein Genre einordnen, hier spielt vieles mit. Fantasy, Sci-Fi, Action und nicht zuletzt ist es ja auch eine Liebesromanze. Die Story ist, obwohl man die Linie aus vielen anderen Filmen kennt, gut verpackt worden. Viele Seitenhiebe auf das, was die Menschheit tut, indem sie Planeten ausbeuten und auf andere keine Rücksicht nehmen, wie im Film der Mensch die Na'vi umsiedeln wollen. Speziell die stattfindende Invasion auf Pandora und die Gier nach Profit, die alles erlaubt, hat mich sehr stark an den Amerikaner und sein wüten auf der Welt erinnern lassen.

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Aktualität ist meinem Empfinden auch hineingepackt. "Terror kann man nur mit Terror bekämpfen." Ist es nicht genau das, was derzeit auf unserer Welt passiert? Avatar verpackt hier viele Botschaften und Warnungen in eine unterhaltsame Geschichte, bei der der Zuschauer mitfiebert, mitlacht, mitzittert, mitweint. Obwohl der Film mit 161 Minuten doch eine ganz schöne Länge hat, ist er an keiner Stelle langweilig. Für mich ging es am Schluß sogar noch zu schnell, der Kampf der Na'vi gegen die Army scheint meines Erachtens stark gekürzt zu sein. Auf einmal ist es aus, dabei hat man es sich gerade im Kinosessel mit dem Kampfmodus schön gemütlich gemacht.
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Wer den Film noch nicht gesehen hat: anschauen! Ich werde ihn mir wohl noch ein zweites Mal ansehen.

Was mich allerdings stark enttäuscht hat ist der 3D-Effekt. Die Handlung spielt ab Leinwand nach hinten, der Zuschauerraum ist in fast keiner Szene mit eingebunden. Auch hatte ich anfangs deutliche Probleme damit, dass der Kamerafocus nach wie vor wie beim 2D-Film auf den Handlungsmittelpunkt gerichtet ist und alles andere aussenrum die entsprechende Unschärfe besitzt. Ich wollte mich umsehen, wollte entdecken, aber durch die Kameraführung wurde ich daran gehindert und das empfand ich als äußerst unbefriedigend und störend.

Fazit: der Film ist absolute spitzenklasse, großes Kino, das lediglich mit einem überraschend schnellem Ende einen Minuspunkt einfährt. Der 3D-Effekt bietet keinen Mehrwert und war letzten Endes enttäuschend und ist den Aufpreis definitiv nicht wert.

Wikio

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  • 2 Kommentare »

    1. [...] es gerade total trendy ist, über Avatar zu bloggen oder wenigstens darüber zu twittern, muss ich mich dem natürlich auch [...]

      Pingback by mahrko – co2-neutral durchs web2.0.1 » Avatar — leider nur in 2D — 25. Januar 2010 @ 21:48

    2. [...] Alice im Wunderland wird ja das nächste große 3D-Event in den Kinos sein. Tatsächlich ist Avatar immer noch auf Platz 1 der Kinocharts und in zwei Wochen ist der Kinostart von Alice im Wunderland [...]

      Pingback by Alice nun doch nicht im Kino-Wunderland? | Smirne's Blog — 16. Februar 2010 @ 15:42

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