Blog > Archiv nach Kategorie 'Gesundheit und Sport'
16. Juni 2010
Sie nerven einfach, diese Vuvuzelas. Darüber hab ich mich hier ja auch schon beklagt. Der Pay TV-Sender Sky hat nun darauf reagiert und filtert ab sofort die Vuvuzelas raus. Ich bin jetzt gerade beim Spiel Südafrika gegen Uruguay absolut fasziniert davon, echte Fußballatmosphäre zu hören. Raunen und Schreie der Fußball-Fans, Trommeln, die Balltritte, die Pfiffe des Schiedrichters, all das, was die Tröten bisher immer übertönt haben, ist plötzlich hörbar. Eine ganz andere Atmosphäre. Und für alle Abonnenten, die dennoch die Bienenschwarm-Atmosphäre haben wollen, wird das ungefilterte Signal als zweite Tonoption angeboten. Danke, Sky! Jetzt weiß ich, warum ich Euch abonniert habe.
Zuschauer des Free TV werden sich weiterhin mit den übertönenden Vuvuzelas zufrieden geben müssen. Die ARD und ZDF filtern (noch) nicht. Sie pegeln nur die Stadionatmosphäre runter.
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13. Juni 2010
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Seid ihr auch so genervt von den Vuvuzelas? Diese Tröten bei der WM, bei denen man die ganze Zeit das Gefühl hat, man sitzt mitten in einem Hummel- oder Bienenschwarm. Für Imker sicher ein schönes Geräusch. Für den Fußballfreund und Fernsehzuschauer nervig.
Doch nicht nur der Fernsehzuschauer ist genervt. Auch Trainer und Spieler sind durch die Vuvuzelas gestört. Kommunikation auf dem Platz zwischen Trainer und Spielern oder bei den Spielern untereinander ist kaum möglich (SpOn und BZ berichten). Dennoch lehnte Fifa-Präsident Joseph Blatter erst einmal ab. Die Vuvuzelas ist ein "Teil der Kultur Afrikas".
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28. März 2010
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Frische Luft ist gesund, das wissen wird. Dass an manchen Orten die Luft eine besonders gute Wirkung auf unsere Gesundheit und Erholung haben wussten auch schon unsere Vorfahren. In der Hektik unseres Alltags und der zunehmenden Verlagerung unseres Lebens in die Ballungsräume belasten wir unseren Körper mit Stress, Feinstaub und Abgasen. Sport findet in geschlossenen Räumen statt und weil wir uns die Zeit nicht gönnen, machen wir kurze Power-Workouts. Für Erholung ist kein Platz mehr im Leben.
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27. Dezember 2009
Als Beispiel nannte er die Behandlung von Zuckerkranken mit kurzfristig wirksamem Insulin. „Das ist ein Komfortgewinn, aber nicht notwendig zur Sicherung des Überlebens von Diabetikern.“
Chef der AOK Baden-Württemberg, Rolf Hoberg, auf WELT online
Komfortgewinn. So ist das also. Als Diabetiker (Typ I), der diese Insulinanalogon spritzt (in meinem Fall: Humalog), geht mir da echt die Hutschnur hoch. Erst mit Insulinanalogon war es möglich, mich mit meinem Tagesablauf zusammen, der ja auch stark vom Arbeitsverhältnis abhängt, auf HBA1C-Werte von unter 7% zu bringen. Nur Dank des Insulinanalogons habe ich heute Werte, die an gesunde Menschen heranreichen.
Was Herr Hoberg vergisst: durch diesen "Komfortgewinn" werde ich die Chance haben, keine Folgeerkrankungen zu bekommen. Folgeerkrankungen wie den diabetischen Fuß, diabetische Retinopathie, diabetische Nephropathie, Makroangiopathien. Was das erst Kosten verursachen würde für die Krankenkassen.
Herr Hoberg kann auch gerne auf 90% seiner Bezüge verzichten. Dies ist auch nur ein Komfortgewinn, den er nicht zum Überleben braucht.
Ne, man fasst es nicht, was Leute für Aussagen tätigen. Erst denken, dann reden. Lernt man schon in der Grundschule.
18. November 2009
Wer mich kennt und wer meinen Blog verfolgt, weiss, dass ich nicht gerade ein Freund des Rauchens bin. Insofern käme mir ein strengerer Nichtraucherschutz ganz gelegen. Aber darum geht es mir jetzt gar nicht. Ich möchte hier nur auffordern.
Ich möchte alle Wahlberechtigten in Bayern auffordern, sich zwischen dem 19. November 2009 und dem 2. Dezember 2009 für das Volksbegehren Nichtraucherschutz einzutragen, gleich ob Raucher oder Nichtraucher.
Ein Volksbegehren ist in unserem derzeitigem Staat die einzige Möglichkeit, über die Demokratie herrschen kann. Was ist demokratischer, als das Volk abstimmen zu lassen, was es möchte. Hier besteht die Chance, dass tatsächlich der Willen des Volkes eingebracht wird. Alle bisherigen Regelungen wurden uns nur von den Politikern übergestülpt und so richtig war nie jemand zufrieden. Wir, das Volk, predigen doch immer, dass "die da oben" machen, was sie wollen. Hier können wir es in der Hand haben.
Im Zeitraum 19.11. bis 2.12. geht es nur um Unterschriften, damit das Volksbegehren überhaupt zugelassen werden kann. Hierzu benötigt es rund 950.000 Unterschriften bayernweit. Erst danach wird das Volk "gehört", indem es beim Volksbegehren abstimmt, was es denn möchte.
Vom 19. November 2009 bis 2. Dezember 2009 aufs Rathaus gehen und eintragen! Damit Demokratie gelebt werden kann. Damit das Volk entscheidet.

Dieser Aufruf kann sinngemäß auf alle Volksbegehren übertragen werden. Nur wenn das Volk entscheiden kann, herrscht wirklich Demokratie!
1. November 2009
Nein, ich meine nicht Quelle, deren Leichenfledderei heute Morgen begonnen hat. Ich meine unser Gesundheitssystem und hier tatsächlich die Kranken. Wie Spiegel Online und ZDF heute berichten, sagte der Bundesminister für Gesundheit, Philipp Rösler (FDP), dass er einen Systemwechsel im Gesundheitswesen durchsetzen will.
Grundsätzlich ist das ja nicht verkehrt, unser Gesundheitssystem ist derzeit überfrachtet mit geldschluckender Bürokratie und riesigen Wasserköpfen innerhalb der Krankenkassen. Doch was will Herr Rösler ändern?
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