Blog > Archiv nach Kategorie 'Klima und Umwelt'
19. Juni 2010
...warum man die Diskussion um die Laufzeitverlängerung kippen muss.
Drehen wir die Uhr ein paar Monate zurück. September 2009, noch vor der Bundestagswahl, stellte der bayerische Umweltminister Markus Söder (CSU) klar, dass eine Laufzeitverlängerung an Auflagen geknüpft werden. Eine Beteiligung an der Sanierung vom Atommülllager Asse, eine deutlich spürbare Entlastung der Strompreise für die Verbraucher und die Investition der zusätzlichen Gewinne in erneuerbare Energien waren die Forderungen (Spiegel Online berichtete).
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28. März 2010
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Frische Luft ist gesund, das wissen wird. Dass an manchen Orten die Luft eine besonders gute Wirkung auf unsere Gesundheit und Erholung haben wussten auch schon unsere Vorfahren. In der Hektik unseres Alltags und der zunehmenden Verlagerung unseres Lebens in die Ballungsräume belasten wir unseren Körper mit Stress, Feinstaub und Abgasen. Sport findet in geschlossenen Räumen statt und weil wir uns die Zeit nicht gönnen, machen wir kurze Power-Workouts. Für Erholung ist kein Platz mehr im Leben.
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3. Februar 2010
Hast Du Dir eigentlich schonmal Gedanken darüber gemacht, wie Plastik unser Leben bestimmt? Wieviel Plastik uns umgibt? Schau Dich doch mal jetzt um, wieviel Plastik Dich umgibt. Ich schreibe diesen Artikel auf einer Plastiktastatur, seh in einen Monitor mit Plastikgehäuse, die Desktop-Lautsprecher, die Maus, das Computergehäuse ist aus Plastik. Die elektronischen Bauelemente in den Geräten sind in Plastik eingefasst. Der Router, das Telefon, der Joystick, der Scanner, der Drucker, meine Wassersäulenlampe, mein Fernseher, mein SAT-Receiver, mein Blu Ray-Player, mein Wassersprudler, die Front meiner Dolby Digital-Anlage, deren Lautsprecher, die CD-, Video-,DVD- und BD-Hüllen und -kassetten/-discs, die Wii, die Taschenlampe, die Uhr, die Fernbedienungen, die Rückseite des iPhones, die Getränkeflasche, mein Papierkorb....all das umgibt mich im Moment und ist aus Plastik. Der Film Plastic Planet, der am 25. Februar in die Kinos kommt, dokumentiert unseren sorglosen Umgang mit unserem Planeten und unserer Umwelt, rein aus Plastiksicht gesehen.
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24. Januar 2010
...er kostet nicht nur zusätzliches Geld für die Endlagerung, ein Betrag, der bis heute in seiner Höhe nicht zu beziffern ist. Man weiß jedoch, dass es horrende Summen sein werden. Denn bei der Endlagerung sprechen wir nicht über einige Jahre oder Jahrzehnte. Wir sprechen von 10.000 Jahren. Und wir sprechen davon, dass die Endlagerung nicht durch die Energieanbieter bezahlt wird. Bezahlen tut das der Steuerzahler.
Das Wort Endlagerung bezeichnet doch schon unser eigentliches Dilemma. Wir werden den Atommüll nicht los, wir können ihn nur irgendwo, gefahrlos verschlossen, lagern. Er kann nicht wie anderer Müll verbrannt werden, er verrottet nicht. Er ist hier, für 10.000 Jahre. 10.000 Jahre! Wie kann man überhaupt auf die Idee kommen, in diesen Zeiträumen zu denken? Denken wir doch erst einmal 1.000 Jahre zurück.
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30. September 2009
Union und FDP haben die Bundestagswahl nicht wegen, sondern trotz ihrer Pläne zur Aufkündigung des Atomausstiegs gewonnen. Selbst die Mehrheit ihrer Anhänger/innen ist gegen Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke.
Ich habe gerade einen offenen Brief an Merkel, Seehofer und Westerwelle unterschrieben und Protest angekündigt, wenn am Atomausstieg gerüttelt wird! Der offene Brief und die Anzahl der Unterzeichner/innen wird während der Koalitionsverhandlungen in großen Tageszeitungen veröffentlicht.
Fordere auch Du von Schwarz-Gelb, nicht am Atomausstieg zu rütteln:
http://www.campact.de/atom2/sn6/signer
12. Juli 2009
«Die Grünen haben in der Vergangenheit beispielsweise auch nichts dafür getan, das Endlager Asse zu sanieren, obwohl sie dafür hinreichend Gelegenheit hatten»
Unser Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Sigmar Gabriel, SPD, macht diesen Vorwurf in der heutigen Ausgabe von Bericht aus Berlin in der ARD.
Weiter berichtet AP:
Zudem hätten die Grünen das Atomausstiegsgesetz so organisiert, «dass es möglich ist, Laufzeiten von jüngeren Kraftwerken auf ältere zu übertragen. Das hat sich nicht die CDU ausgedacht.»
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