Der Darwin Award 2009 ist vergeben worden. Es handelt sich beim Darwin Award um einen Preis der an diejenigen vergeben wird, die auf die dümmste Art und Weise im vorherigen Jahr zu Tode gekommen sind. So makaber es klingt, so lustig sind die Geschichten.

Den 1. Platz hat dieses Jahr der katholische Priester Adelir Antonio de Carli belegt. Der 41jährige hat am 20. April 2008 1000 Heliumballons an einen Stuhl gebunden und ist mit einer speziellen Ausrüstung – unter anderem einen Fallschirm und ein GPS-Gerät – in die Luft abgehoben. Der Wind trieb ihn in 6000 Meter Höhe auf den Atlantik hinaus, den spätesten Zeitpunkt zum Absprung mit dem Fallschirm verpasste er. Im Juli 2008 hat man seine Leiche gefunden.

Platz 2 geht an einen 68jährigen Italiener, der mit seinem Porsche Cayenne in der Schlange vor einer roten Ampel angehalten hatte. Dabei war ihm nicht bewusst, dass er mitten auf einem Bahnübergang stand. Erst als sich die Schranken senkten wurde ihm sein Irrtum klar. Um seinen Porsche vor der Zerstörung zu retten, lief er auf dem Gleis dem Zug entgegen, um den Lokführer zu warnen – richtig, auf dem Gleis. Platz 3 hat ein Dieb in Tschechien erobert, der Stahlseile klauen wollte. Zu spät fiel ihm auf, dass er sich in einem Aufzug befindet. Nach Kappung der Seile fiel das Gegengewicht des Aufzugs auf ihn drauf.

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