Schwulen und Lesben in den USA sind heute aufgefordert, unter jeglichem Vorwand die Arbeit zu schwänzen. Der “Day without a gay” soll der US-Bevölkerung zeigen, welche Bedeutung Schwule und Lesben in der Gesellschaft haben und dass sie “finanziell wichtig” für das Land sind. Geplant wurde das Ganze als Protestaktion, nachdem sich in Kalifornien die Bevölkerung bei einer Wahl gegen die gleichgeschlechtliche Ehe ausgesprochen hatten.

Außerdem sind für heute zahlreiche Kundgebungen und Wohltätigkeitsveranstaltungen geplant, damit auch die Regierung aufmerksam wird, vor welchen Probleme Schwule und Lesben stehen. Die Rechtslosigkeit der homosexuellen Partner beschreibt David Craig in einem Kommentar bei CNN. Als sein Partner Brian Binder seine Eltern in Nevada besuchte und ins Krankenhaus musste, wurde David nicht vorgelassen, da er nicht zur Familie gehörte. Die in Kalifornien zwischen den beiden geschlossenen Ehe war in Nevada nicht gültig.

As his caretaker, I knew his medical condition and had been involved in every medical decision. We had shared the joy of making a commitment to one another and the pain and suffering of a horrible disease.

But when I arrived, I was told I could not see him because I was not “family” and because my legal documents were valid only in California. Even as I heard him calling out my name, they refused to let me see him because we were not married. Brian died in 1992.

Dem ist, glaube ich, nichts mehr hinzuzufügen.

Quellen: