Mitten im Sport, nein, nicht mittendrin, sondern genau dann, wenn ich zum Duschen gehen will, erreicht mich eine SMS vom S-Bahn Störungsmelder: Meine Linie ist zwischen Lochhausen und Olching wegen Notarzteinsatzes unterbrochen, es wird SEV eingerichtet. Na super, dann ists nicht nur ein umgekippter Fahrgast, wo es gleich weiter geht, das dauert länger. Gerade jetzt, wo ich fertig bin.

Na gut, ich bin dann erstmal in Ruhe duschen gegangen und hab mir danach dann erst noch einen Kaffee gegönnt, mein übliches Ritual. Beim Kaffeegenuss hab ich dann meine Möglichkeiten ausgelotet: mit dem AST fahren, den SEV antun oder einfach in München bleiben und in der nächsten Kneipe mein Buch lesen bis es vorbei ist. Ich hab mich dann entschlossen, erstmal ganz normal nach Pasing zu fahren und dort zu entscheiden. Vielleicht hab ich ja auch das Glück und es ist wieder frei.

Und so war es auch. Ich habe das unverschämte Glück, mit S 18404 wohl die erste S-Bahn zu erwischen, die wieder durchfahren kann. So war es mir natürlich am liebsten, aber so oft wie mir das in letzter Zeit passiert, dass ich kurz vor oder kurz nach Störungen durchkomme und selbst nicht betroffen bin, ist das schon unheimlich. Okay, mir solls Recht sein. Solange ich ankomme. :-)