Die ödp hat es erfolgreich geschafft, die meiner Meinung nach sehr gute Einrichtung Wahl-O-Mat, zu stoppen. Für die Landtagswahl am 28. September wird kein Wahl-O-Mat erscheinen.

Was ist der Wahl-O-Mat? Man antwortet auf 30 Thesen und der Wahl-O-Mat vergleicht die Antworten mit den Parteiprogrammen. Am Ende wird in der Auswertung angezeigt, wieviel Übereinstimmung man mit den Wahlprogrammen der einzelnen Parteien hat. Die ödp erreichte jedoch nicht das Auswahlkriterium um im Wahl-O-Mat berücksichtigt zu werden. Es werden nur die Parteien aufgenommen, die bereits im Landtag vertreten sind oder in den Umfragen mindestens drei Prozent erreichen – und damit nur Parteien, die auch eine reelle Chance haben. Dies ist bei der ödp aber nicht gegeben.

Schade, dass dieses gute Angebot nicht online gehen darf. Der Wahl-O-Mat ist nicht nur gut geeignet, die Politik an die Erstwähler heranzubringen, sondern auch, dass diese sich mit den einzelnen Parteiprogrammen beschäftigen und sich ihren politischen Standpunkt festigen können – und nicht das zu wählen, was die Eltern schon immer gewählt haben. Für mich mit meinen 32 Jahren ist der Wahl-O-Mat immer eine Überprüfung meiner Auswahl gewesen.