Wie derzeit die Zeitungen melden, bietet Bundeswirtschaftsminister Michael Glos (CSU) seinen Rücktritt an. Ein entsprechender Brief soll an den Parteichef Horst Seehofer gegangen sein.

Michael Glos glänzte in dieser Legislaturperiode dadurch, dass er in Wirtschaftsthemen so gut wie nie in Erscheinung getreten ist. Das Konjunkturpaket wurde von der Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) in Zusammenarbeit mit dem Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) erstellt. Von Michael Glos hat man erst Wochen später etwas gehört – er jammerte, dass er nicht eingebunden war.

Im Vorwürfe machen gegenüber der Opposition und auch gegen die Schwesterpartei CDU, das war seine Spezialdisziplin, da hat Michael Glos glänzen können. Auch wenn es um den Ausstieg aus dem Atomausstieg ging, da war er in seinem Element. Tritt er nun zurück, bleibt die Erinnerung an einen Minister aus Franken, der mehr nichts gesagt hat, als er gesagt hat. Aber wenn er mal was gesagt hat, dann war es besser, nicht zuzuhören.

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