Regen vorm Fitness
Mist, war das ein Regen. Da war ich grade auf dem Weg vom Fürstenfeldbrucker Bahnhof ins Hardy’s, als es richtig geschüttet hat wie aus Eimern. Ach was, Eimer. Ganze Fässer waren das.
Wie ich aus der S-Bahn raus bin war es halt noch normaler Regen, dachte ich mir, das bisschen kannste auch laufen, nimmste nicht den Bus. Hätte ich das nur mal gemacht. Mitten im Stockmeierweg kam es nur noch nass, an der Münchner Straße hab ich mich dann in einem Hauseingang untergestellt und abgewartet, bis es weniger wurde.
Nachdem ich Klitschnass war, wollte ich eigentlich schon abbrechen und den nächsten Bus nach Hause nehmen. Wenn das auch nicht leichter geworden wäre und ich noch durchweichter irgendwo angekommen wäre, hätte ich es wohl auch getan. Aber es hatte irgendwann nachgelassen und ich dachte mir: Nass biste sowieso, also kannste auch trainieren und schwitzen. Im Nachhinein möchte ich sogar sagen, dass es die beste Entscheidung war. So hab ich den Kreislauf angekurbelt und damit vielleicht eine Erkältung verhindert.
Mein Fitness-Programm war heute mein ganz normaler Trainingsplan, auch im Cardio-Bereich hab ich nur die 30 Minuten gemacht. Durch den Regen und die Zwangspause im Hauseingang hab ich etwas Zeit verloren und ich musste ja noch den Bus nach Hause kriegen. Zu Hause auf der Waage dann die Ernüchterung. Nein, ich hab nicht zugenommen. Oder vielleicht doch? Ich weiss es schlicht und ergreifend nicht, denn die Waage zeigt nix mehr an. Sind wohl die Batterien leer, aber ich hab keine im Haus. Kann ich mich also erst morgen wiegen.