Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich über Star Trek Titan berichtet habe. Jetzt habe ich wieder ein neues Abenteuer der U.S.S. Titan unter dem Kommande von William T. Riker gelesen. Das zweite Abenteuer lautet Der rote König und ist erst vor kurzem erschienen.

Das Abenteuer beginnt dort, wo das erste Buch aufgehört hat. Die U.S.S. Titan ist von der Raumanomalie, die durch die Vernichtung der Thalaronwaffe von Praetor Shinzon entstanden ist, angezogen worden und vom romulanischen Raum in die kleine Magelansche Wolke versetzt worden. Dort treffen sie auf die Neyel, einem verlorenen Stamm der Menschen, deren Vorfahren bei einem misslungenen Warp-Antrieb-Experiment von Dr. Zefram Cochrane das Sonnensystem verlassen haben.

Die Einheimischen in der kleinen Magelanschen Wolke haben eine Legende, nach der sich ein Schläfer das gesamte bestehende Universum erträumt hat. Eines Tages erwacht der Schläfer und mit seinem Erwachen verschwindet das Universum. Es scheint, als wäre die Raumanomalie der Beginn des Erwachens. Mit Hilfe der Romulaner, die mit der U.S.S. Titan in der kleinen Magelanschen Wolke gelandet sind, beginnt Captain Riker mit seiner Crew die Neyel zu evakuieren.

Auch wenn mich zwischenzeitlich das Buch eine Strecke lang gelangweilt hat, ist es dennoch gut und empfehlenswert. Gegen Ende, wenn mit der Evakuierung die Dramatik und Spannung immer mehr gesteigert wird, ist das Buch richtig gut. Bei der üblichen Bewertung mit max. 5 Sternen würde das Buch insgesamt 4 Sterne von mir bekommen. Hätte man auf den langweiligen Teil verzichtet, der für die Story auch nicht notwendig ist, wären es wohl volle 5 Sterne geworden.