Endlich kann die U.S.S. Titan unter dem Kommando von Captain William T. Riker auf ihre eigentliche Mission gehen: die Erforschung von unbekannten Welten und Zivilisationen. Kaum angekommen, empfangen die Telepathen an Bord unendlichen Schmerz und Traurigkeit, so heftig, dass es für sie kaum auszuhalten ist. Die Ursache: eine Jagd auf die Quallenwesen, die Captain Riker und sein diplomatischer Offizier, Deanna Troi, von der ersten Mission auf der Enterprise D kannten.

Diese Quallenwesen werden von den in diesem Teil der Galaxie heimischen Lebensformen gejagt, den Pa’haquel. Die Toten Quallen werden anschließend besetzt und als Himmelsträger, so werden von ihnen Raumschiffe genannt, benutzt. Die Quallenwesen sehen das natürlich als Leichenschändung und empfinden hierüber diese unendliche Trauer. Ohne es zu wollen, mischt sich die Titan ein. Die Telepathie der Quallenwesen geht so stark, dass Tuvok ungewollt die Möglichkeit übermittelt, wie die Quallenwesen die Lebenden von den Toten unterscheiden können. Von nun an ist das Gleichgewicht zerstört.

Das Buch ist mal wieder packend und spannend, mit der dritten Folge ist einem nun die Titan mit ihren so unterschiedlichen Charakteren und Spezies ans Herz gewachsen. Eine Buchserie, die super ins Star Trek-Universum passt und bei der man sich immer wieder auf das nächste Buch freut.

Mit Die Hunde des Orion ist auch der alte Forschungsdrang der Föderation wieder Thema und es wird vor allem der Umgang mit der Verletzung der obersten Direktive, also der Regel sich nicht einzumischen, thematisiert. In wie weit, kann man einen Fehler korrigieren, den man begangen hat, ohne sich noch weiter einzumischen? Das sorgt für viele Diskussionen auf der Titan. Und mit den Pa’haquel und den Quallenwesen gibt es zum Schluß sogar noch ein Happy-End.