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22. März 2009
Dank eines Beitrags von Heidi auf Blogsburg bin ich auf einen Tag der offenen Tür gestossen in den beiden Augsburger Wasserwerken am Hochablass und am Lochbach. Also machte ich mich heute Mittag auf nach Augsburg. Ärgerlich: ich stieg in Maisach noch bei Sonnenschein in den Zug ein und in Hochzoll bei bewölktem Wetter aus. Na gut, kann man nicht ändern. Vom Bahnhof Hochzoll gings zu Fuß zum historischen Wasserwerk am Hochablass.







Danach gings zum modernen Wasserwerk am Lochbach, das offensichtlich für viele Führungen von Kindergruppen und Schulklassen ausgelegt ist. Zumindest hat einem eine blau Linie, die einem Wasserrohr nachempfunden ist, gut durch alle Teile des Werks geleitet.









Danke an die Stadtwerke Augsburg und deren Mitarbeitern für diesen Tag, es ist immer wieder interessant hinter die Kulissen zu blicken.
21. März 2009
Es scheint, als wären die Streiks in letzter Sekunde noch abgewendet. Die Gewerkschaften haben sich mit den Arbeitgebern geeinigt. Nun muss in einer erneuten Urabstimmung das Angebot noch von den Mitgliedern angenommen werden. Die Urabstimmung läuft bis Freitag, bis dahin wird es auf jeden Fall keine Arbeitskampfmaßnahmen geben.
Und so schaut das Angebot nun aus:
- Erhöhung der Entgelttabelle um 40 € ab 1.1.2009
- Erhöhung der Wechselschichtzulage von 153,39 € auf 200 € ab 1.1.2009
- Erhöhung der Schichtzulage von 97,15 € auf 130 € ab 1.1.2009
- Erhöhung der Entgelttabelle um 3,1% ab 1.5.2009
- Eine monatliche Zulage von 50 € vom 1.1.2010 bis 30.6.2010
- durchschnittliche Wochenarbeitszeit von 38,5 Stunden
- Laufzeit bis 30.6.2010
Quellen und Links:
18. März 2009
Die Streiks im öffentlichen Nahverkehr in Bayern sind beschlossene Sache. Deutlich über 90% der Gewerkschaftsmitglieder haben sich in einer Urabstimmung für Streiks entschieden. Die Gewerkschaft Verdi hat angekündigt, dass ab dem Wochenende mit Streiks zu rechnen ist.
Betroffen sind insgesamt 17 bayerische Städte: Aschaffenburg, Augsburg, Bad Kissingen, Bad Reichenhall, Bamberg, Bayreuth, Coburg, Dachau, Erlangen, Fürth, Hof, Landshut, München, Nürnberg, Passau, Regensburg, Schweinfurt. Hier muss damit gerechnet werden, dass die Busse und Bahnen morgens in den Depots bleiben, einen, zwei, drei Tage bis hin zu mehreren Wochen. Die Länge des Ausstands bestimmen die Gewerkschaften – bis die Arbeitgeber ein neues Angebot vorlegen und durch die Gewerkschaften bzw. deren Mitglieder angenommen wird.
Die Gewerkschaften setzen dabei auf eine Schockwellen- oder Nadelstichenstrategie. Es sollen nur einzelne Teile bestreikt werden, z.B. nur die Werkstätten, die Belieferung von Fahrkartenautomaten, nur ein Verkehrsmittel wie z.B. die U-Bahn, mal das komplette System für einen Tag, am nächsten Tag läuft es wieder, am Tag darauf steht wieder alles. Damit will man die Fahrgäste nicht allzu sehr vergraulen. Aber eine sichere Planung und sichere Verabredungen und Terminabsprachen sind dennoch nicht möglich.
Quellen und Links:
9. März 2009
…die Tarifverhandlungen Nahverkehr Bayern sind geplatzt. Nun droht der unbefristete Streik, in München voraussichtlich ab 19. März.
Links:
8. März 2009
In der Tarifrunde des öffentlichen Nahverkehr hat gestern ein letztes Sondierungsgespräch stattgefunden. Über das Ergebnis der Gespräche ist nichts bekannt, die Tarifparteien haben Stillschweigen vereinbart. Am Montag wird sowohl von den Gewerkschaft als auch vom Kommunalen Arbeitgeberverband das Ergebnis bewertet und angenommen oder abgelehnt. Für 14 Uhr ist eine Pressekonferenz angesetzt, an dem das Ergebnis bekannt gegeben wird. Nun heisst es weiter warten und hoffen.
Links:
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3. März 2009

Am gestrigen Tag war die dritte Verhandlungsrunde für den Tarifvertrag im Nahverkehr. Wie auf Verdi München zu lesen ist, wurden die Verhandlungen nach 11 Stunden ohne Ergebnis abgebrochen und auf den 7. März vertagt. Am 9. März entscheidet dann die Tarifkommission, ob das Verhandlungsergebnis angenommen oder die Urabstimmung eingeleitet wird. Also heisst es erst nochmal eine Woche warten.
Links: