19. Februar 2010
Irgendwie finde ich es schon komisch, über welche Suchanfragen Besucher auf meinen Blog kommen. Wobei mich meist nicht wundert, dass unter dem Suchbegriff der Blog gefunden wird, ich wundere mich eher über die Suchanfrage an sich. Hier mal ein Auszug aus der letzten Woche:
mvv münchen s-bahn verspätung app
Das bekommen sie bisher auch ohne App ganz gut hin. Aber hey, ne App wo ich die Verspätung einstellen kann wär doch mal was schönes. Dann klappen auch die Anschlüsse.
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22. Mai 2009
Da hab ich mal ein wenig mit der Reiseauskunft der Bahn rumgespielt und was finde ich da? Bis Peking müsste ich nur zweimal umsteigen! Einmal in München natürlich und einmal in Moskau.

Okay, insgesamt 8 Tage unterwegs. Das ist nur was für verdammt hartgesottene Freaks. Ich möchts nicht machen. Da ist mir das Flugzeug doch viel lieber. Obwohl – eigentlich will ich ja gar nicht nach Peking. Die Luft hier ist mir eindeutig angenehmer. Ich hab ja nur mal rumgespielt.
26. April 2009
19. Februar 2009
Pressemitteilung des Verkehrsclubs Deutschland:
Berlin, 19.02.2009: Anlässlich der morgigen Abstimmung zum zweiten Konjunkturpaket im Bundesrat hat der Verkehrsclub Deutschland e.V. (VCD) unter dem Motto *Neue Räder braucht das Land!” einen Online-Protest gegen die Abwrackprämie für Pkw gestartet. Der Verkehrsclub ruft dazu auf, per E-Mail beim zuständigen Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einen Antrag zur Gewährung einer echten Umweltprämie zu stellen. Statt einer Abwrackprämie für Pkw sollen möglichst viele Menschen eine staatliche Förderung zum Kauf eines neuen Fahrrads und von Bus- und Bahntickets beantragen. Mit der symbolischen Aktion kritisiert der VCD die einseitige staatliche Hilfe für die Automobilindustrie und gibt Nicht-Autofahrern die Möglichkeit, ihren Protest zum Ausdruck zu bringen.
Michael Gehrmann, VCD-Bundesvorsitzender: *Für die sogenannte Umweltprämie gibt die Bundesregierung 1,5 Milliarden Euro an Steuergeldern aus. Und das, obwohl die Prämie an keinerlei Umweltkriterien geknüpft ist und davon nur Autokäufer profitieren. Diejenigen, die statt des Autos lieber mit den umweltfreundlicheren Verkehrsmitteln Bus, Bahn oder Rad fahren, gehen leer aus. Das ist ungerecht und klimaschädlich. Der Bundesrat muss morgen deswegen die reine Abwrackprämie für Pkw stoppen. Das verbliebene Geld kann dann ökologisch und ökonomisch sinnvoller in die Förderung von Bus, Bahn und Rad sowie zur Schaffung von Kaufanreizen für wirklich energieeffiziente Pkw eingesetzt werden.”
Der symbolische Antrag an das BAFA kann über www.vcd.org verschickt werden. Interessierte können über ein Online-Formular entweder gegen Verschrottung eines mindestens neun Jahre alten Pkws oder gegen Verschrottung eines alten Fahrrads eine Umweltprämie in Höhe von 2 500 Euro für den Neukauf eines Fahrrads sowie für Bus- und Bahntickets beantragen. Bis heute seien bei der BAFA 76 926 Anträge auf Gewährung der Abwrackprämie eingegangen. Bei der Berechnungsgrundlage von 600 000 möglichen Anträgen könnten also noch 523 074 Anträge für eine echte Umweltprämie gestellt werden.
Nicole Knaup, Leiterin Kommunikation des VCD: *Mit unserer Aktion wollen wir zeigen, dass viele Menschen mit der autofixierten Politik der Bundesregierung nicht einverstanden sind. Je mehr Menschen unserem Aufruf folgen, desto stärker wird der öffentliche Druck auf die Politik. Konjunktur und Klimaschutz dürfen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern müssen zusammen gedacht und umgesetzt werden.”
Ich finde, das muss unterstützt werden. Die im Volksmund Abwrackprämie genannte Umweltprämie hat mit Umweltschutz gar nix zu tun. Aber auch wirklich nix.
10. Februar 2009
Zumindest, was unsere Bahn und die öffentlichen Verkehrsmittel betrifft. Unpünktlich, unzuverlässig, dreckig, keine klappenden Anschlüsse, zu teuer, unflexibel, und und und. Die Liste, warum man Bus & Bahn schimpfen kann, schimpfen muss, schimpfen will, ist lang, sie scheint schier unendlich zu sein. Allerdings: Wir jammern hier schon auf sehr hohem Niveau.
Denken wir doch an andere Länder. Und hier meine ich nicht Länder wie Indien, bei denen die Züge überfüllt sind und die Leute so arm, dass sie sich nicht einmal die Zugfahrt leisten können und auf dem Dach mitfahren. Nein, ich denke hier an die USA. Tausende von Meilen weit noch nicht einmal etwas, was Schienen ähneln könnte. Langsame Züge, bei denen unsere Nebenbahnen zum reinsten Express werden. Verdreckte Metros und Busse in den Großstädten, bei denen mehr nach dem Mond anstatt nach einem Fahrplan gefahren werden.
Und genau aus dieser zivilisierten Welt habe ich zwei Blogeinträge gefunden, bei denen der Amerikaner Dave Demerjian seine Eindrücke von der Deutschen Bahn und vom öffentlichen Nahverkehr in München beschreibt:
Aus Time Flies and Drinks Flow on German High-Speed Rail:
At the heart of the system are nine north-south lines and three main east-west lines with tributaries serving destinations that include Amsterdam, Brussels, Paris, Zurich and Innsbruck. Shuttlelike “sprinter” services connects major business routes like Frankfurt-Berlin and Koln-Munchen, making it easy to go almost anywhere by rail.
(…)
If the Regionalbahn is the Walmart of German rail, the high-speed Intercity Express (aka ICE), is Nordstrom. I booked the cheapest ticket I could find ($160) but found myself in 1 Klasse, or first class. It puts the airlines to shame, what with the plush leather seats, oak tables, high ceilings and sparkling glass doors. A little voice inside my head thought it was a bit extreme, but it was quickly drowned out by a uniformed Deutsche Bahn attendant politely asking if I’d care for a drink and offering a selection of complimentary newspapers. Later, I was served a meal on real china with proper flatware.
Aus Munich’s Metro Stressful, But it Goes Everywhere:
The Munich system provides excellent connections between lines, especially at the major stations in the center of the city. But the sheer number of choices can be overwhelming. Arriving at the Hauptbahnhof, Munich’s main train station, from Austria, I had no fewer than 10 U and S Bahn lines and six trams to choose from. My hotel wasn’t far, but it was freezing outside, so after much deliberation I hopped on tram #17 toward Reichenbachplatz.
(…)
In most ways, these two mass-transit systems run circles around those in the United States. They’re clean, they run on time, and they get people where they need to be. If I had one criticism, it would be that there are too many options, especially in Munich. Trams, buses, trains and subways are so plentiful and so frequent that it’s easy to get disoriented, especially if you’re unfamiliar with your surroundings.
Danke an Dirk, über dessen Blog ich diese Einträge gefunden habe.
1. Februar 2009
Nachdem ich das für mich im privaten führe, werde ich das auch mal veröffentlichen. Eine Statistik meiner Fahrten inklusive Kosten, das ist manchmal recht interessant.
Fangen wir mit den öffentlichen Verkehrsmitteln an:
1863 km sind zusammengekommen, bei 102 unternommenen Fahrten (Wechsel des Verkehrsmittels = neue Fahrt).
139,40 Euro war der Gesamtpreis, damit komme ich auf einen Preis von 7 Cent pro Kilometer.
Autofahrten selbst unternehme ich ja über DB-Carsharing, im Januar habe ich zweimal davon Gebrauch gemacht:
484 km bei 4 Fahrten (Hin- und Retour zählt extra) bei 167,56 Euro. Das gibt einen Kilometerpreis von 35 Cent.
Na, wer da nochmal behaupten will die Bahn sei teuer…
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