Posts Tagged ‘DB’

Bahnfahrt von Berlin nach München in 30 Tweets

Freitag, Mai 6th, 2011

 

Und ich weiss grad wieder warum ich nie wieder Bahnfahren wollte: umgekehrte Wagenreihung, Haltausfall Leipzig, dafür zusätzlich in Bitterfeld, Halle und Naumburg und der Wagen mit meinem reservierten Platz fehlt. Scheißladen!

Und der Wahnsinn geht weiter: 15 Min später. Beginnt ja auch schon am Gesundbrunnen

Jetzt doch richtige Wagenreihung

Endlich! Im Zug und er fährt.Hat jemand ne Heizung bestellt? *schwitz*Mit mir sind hier noch drei andere die im Wg 12 reserviert hatten+17 (@ Bahnhof Lutherstadt Wittenberg)+16 (@ Bitterfeld HBF)Fehlenden Wagen bestätigen lassen. Die Resevierung hol ich mir wieder.+20 (@ Hauptbahnhof Halle)Ich Sitze im IC. Und nein, wir halten hier nicht.+23 (@ HBF Naumburg)+19 (@ Jena Paradies (Bahnhof))+22 (@ Hauptbahnhof Saalfeld)Weichenstörung in Probstzella. Weiterfahrt verzögert sich auf unbestimmte ZeitLol. Und jetzt ist die Weichenstörung behoben.Entschuldigt wenn ich hier ein wenig transpiriere, aber die Zugheizung scheint vollends in ihrer Aufgabe aufzublühen.+22 (@ Lichtenfels Bahnhof)
+20 (@ Bamberg Hauptbahnhof)

+21 (@ Hauptbahnhof Erlangen)+20 (@ Nürnberg HBF)
Chef vom BordBistro will endlich in München ankommen. Ihm geht das Bier aus.Spiegelung im ZugfensterErstes nicht abgesperrtes Klo war drei Wagen weiter.+12 (@ Augsburg Hauptbahnhof)Und jetzt stehen wir auch noch unter der Donnersbergerbrücke. Damit ich auch ja meine S-Bahn verpasse.I'm at München Hauptbahnhof (Bayerstraße, München) w/ 5 othersEndlichStehen vorm Dorf und fahren nur meterweiseDahoam. Endlich.

Zum Streik…

Montag, Februar 21st, 2011

Man kann vom Warnstreik der Lokführer halten was man will. Verhindern kann man ihn nicht. Ich persönlich erkenne ihr Streikrecht an, bin jedoch sauer auf die GDL: es werden schon wieder nur Pendler und Schüler bestreikt. Was spricht gegen einen Streik von 10-12 Uhr? Dass es die Eisenbahnverkehrsunternehmen zu hart trifft, weil ja noch die Einnahmen des Bartarifs wegfallen? Der Pendler hat schon bezahlt und ist wie immer der Dumme. Da helfen auch alle Entschuldigungen des Herrn Weselsky im Vorfeld nichts.

Okay, aufregen bringt nichts, ändern kann man es nicht. Aber schlimmer finde ich ja die Bahn: Schreibt sie doch heute in einer Pressemeldung:

„Die GDL führt die Kunden an der Nase herum“, sagte DB-Personalvorstand Ulrich Weber zu dem Hin und Her der Gewerkschaft der Lokomotivführer (GDL) am Wochenende. Die GDL hatte zugesagt, die Kunden rechtzeitig zu informieren, zunächst Warnstreiks ab Montag angekündigt und zuletzt alle im Unklaren gelassen.

Äh, Verzeihung, aber hab ich was nicht mitbekommen? Die GDL hatte immer angekündigt, dass Streiks ab Montag (also heute) möglich wären. Sie hat angekündigt, sie würde die Kunden rechtzeitig – mindestens 12 Stunden vorher – informieren. Hat sie denn nicht Wort gehalten? Ab Montag heißt nicht am Montag. Und die Streiks für morgen früh wurden auch wirklich 12 Stunden vorher angekündigt. Gegenüber den letzten Streiks – z.B. bei der MVG im letzten Herbst – hat sie dieses Mal tatsächlich Wort gehalten und es vorher angekündigt.

Was Herr Weber von der DB in der Pressemeldung ablässt ist nichts weiter als reinste Polemik. Professioneller Umgang von Tarifpartnern sieht anders aus. Allerdings hat sich auch die GDL in der Vergangenheit nicht unbedingt besser gezeigt. Die Tarifstreitigkeiten wurden in erster Linie über die Medien und die Öffentlichkeit ausgetragen. Ich, als Kunde der DB, forder daher beide Tarifparteien auf, ihre Kräfte bei diesem Tarifkonflikt anstatt in öffentliche Beleidigungen und Streitigkeiten in tatsächliche Verhandlungen zu stecken. Zugunsten der Lokführer, zugunsten der DB und zugunsten der Kunden.

Fahrplanmerker für die S-Bahn München

Dienstag, Januar 4th, 2011

Ich habe soeben etwas beendet, was ich mir schon lange für München gewünscht habe: einen Fahrplanmerker. Vor Jahren habe ich so etwas von der S-Bahn Stuttgart gesehen. Die Taktminuten aller S-Bahn-Linien im Netz auf einen Blick. Da wünschte ich mir: das brauchen wir in München auch. Leider gibt es das – im Gegensatz zu Stuttgart – in München nicht von offizieller Seite. Also muss ich mir den selber basteln.

Die ersten Versuche, den Fahrplanmerker nach Stuttgarter Vorbild zu erstellen schlugen fehl. Ich versuchte in die bestehende Netzspinne die Taktzeiten einzutragen. Schnell musste ich erkennen, dass das Münchner Netz dazu zu umfangreich ist. Ausserdem unterliegt die Netzspinne dem Urheberrecht und steht mir damit nicht zur Verfügung. Etwas anderes musste her.

Also habe ich mir etwas einfallen lassen: das Netz auf Vorder- und Rückseite eines DIN A4-Blattes abbilden. Auf die Vorderseite die Stammstrecke, ähnlich wie in der offiziellen Netzspinne und auf der Rückseite die einzelnen Linienäste in geraden Linien von oben nach unten. Dann noch die Minuten an jeder Station eingetragen mit Richtungspfeil, damit man erkennt wohin die Reise geht. Dazu den Normalfahrplan eines Sonntags abbilden, dass es werktags mehr Fahrten sind, sind mir bekannt. Aber wenn es übersichtlich sein soll, muss man Abstriche machen. Ich möchte behaupten, dass trotz der Abstriche gut 90% aller Fahrten abgebildet sind.

Da ich mir denke, dass nicht nur ich so etwas praktisch finde, möchte ich den Fahrplanmerker auch für die Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Und wer weiß, vielleicht bringt man ja auch den MVV oder die S-Bahn München damit auf die Idee, so etwas zu veröffentlichen. Wer jetzt Angst hat, dass der zu Hause ausgedruckte Fahrplanmerker genauso schlecht zu lesen ist, wie die Pocket-Fahrpläne der S-Bahn München, den kann ich beruhigen: auch wenn die Schriften nur wenige Pixel größer sind, aber genau die machen es aus, dass es auch als Ausdruck aus einem Tintenstrahldrucker lesbar bleibt.

Den Fahrplanmerker gibt es hier als PDF (906 kB) und aktualisiert nach Fahrplanänderungen immer auf dieser Website. Verbesserungswünsche, Kritik, Vorschläge und Meinungen sind übrigens gerne in den Kommentaren gesehen ;)

Nahverkehr in München – iPhone Apps im Test – Teil 3

Samstag, Oktober 30th, 2010

Im Mai und Juni habe ich ja bereits einige Apps für den Fahrgast im Raum München vorgestellt. Vor ein paar Tagen bin ich über ein weiteres App gestoßen, das ich getestet habe und nun hier vorstellen möchte: den MVV Companion.

Auf den ersten Blick vermittelt die App, dass sie all die Vorteile der verschiedenen Apps implementiert hat: Lokalisierung mit Fahrtauskunft oder den Abfahrten der Haltestellen im Umkreis und Karten für den Fußweg zur Haltestelle. Auffallend ist auch der Punkt Störungen, bei dem auch die Anzahl der Störungen am Button angezeigt werden. Umso enttäuschender war der Aufruf: hinter dem Punkt Störungen werden nicht die aktuellen Störungen wie in den Tickern von MVG und S-Bahn angezeigt, sondern lediglich die geplanten Fahrplanänderungen und Umleitungen wegen Bauarbeiten. Auffallend ist, dass keine Änderungen von der S-Bahn angezeigt werden. Nur von MVG und den MVV-Regionalbuslinien sind die Änderungen auffindbar.

Auch die Lokalisierung des aktuellen Standortes enttäuschte. Bei meinen Tests wurde ich nicht nach GPS, sondern nach Standort des Funkmastes lokalisiert. Somit wollte mich die App zu weit entfernten U-Bahn-Stationen lotsen, die dazugehörige Karte mit dem Fußweg und auch die Dauer des Fußweges wurden dementsprechend falsch angezeigt. Was bei anderen Apps reibungslos funktioniert, war hier vollkommen unbrauchbar. Als zusätzliche Enttäuschung werden bei den nächsten Abfahrten keine Echtzeitdaten, sondern lediglich die Fahrplandaten angezeigt.

Fazit: Eine weitere sinn- und nutzlose App, die zusammen mit der bisherigen MVV-App den letzten Platz in meiner App-Hitparade teilen muss. Note 5.

Meine bisherigen Tests:


Fotostrecke App-Test Nahverkehr München

Nahverkehr in München – iPhone Apps im Test

Mittwoch, Mai 5th, 2010

Der Nahverkehr in München ist im Februar vom ADAC zum besten Nahverkehr in Europa gewählt worden. Im App Store finden sich etliche Apps für den Nahverkehr in München, viele davon sind meiner Meinung nach absolut unbrauchbar. Ein paar habe ich getestet und möchte sie nun vorstellen.


Fotostrecke App-Test Nahverkehr München

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Die Zugnummernmeldeanlage mal wieder

Montag, November 9th, 2009
Joke im November 2004

Ach, was war das ein Spaß heute Morgen. Schon via Störungsnewsletter vorgewarnt, kam ich an den Bahnhof und sah, dass mal wieder längere Zeit nichts fuhr. Wie ich jetzt am Abend bei der Abendzeitung nachlesen kann, ist wieder einmal die Zugnummernmeldeanlage ausgefallen.

Mal wieder? Ja, dieser Störungsgrund ist mir nicht unbekannt. Es war im Herbst 2004, als die Zugnummernmeldeanlage täglich ausgefallen ist. Der Ausfall war damals das Pünktlichste an der S-Bahn.  Hierbei ist das Satireplakat rechts entstanden.

Nun, nach ziemlich genau 5 Jahren war es heute mal wieder soweit. Der Genuß in vollen Zügen war wieder einmal garantiert. Nach einigen Minuten warten, kam auch tatsächlich einmal eine S-Bahn. Von Mammendorf kommend jetzt nicht so hammergefüllt, aber ab Maisach war sie nun wirklich voll. Und im Laufe der Fahrt, wurden die Nähte der Bahn wieder bis aufs Extremste geprüft, denn man hat wohl wieder einen neuen Rekord aufgestellt: Wieviele Personen passen in einen Zug.

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