Wer kennt sie nicht, die Ritter der Kokosnuß von Monty Python. Dieser Film von 1975 kommt einmal wieder im Fernsehen, am Donnerstag 12.3. um 21.00 Uhr auf arte, eine Wiederholung ist am 13.3. um 14.45 Uhr auf arte zu sehen.

König Arthur ist ausgezogen, um Ritter für seine Tafelrunde zu sammeln. Ohne Pferde – sie streiken gerade – ist das äußerst mühsam. So stolpert sein Knappe schwer bepackt hinterher und erzeugt Hufgetrappel mit Kokosnuss-Schalen.

Anno Domini 932. Nebel weht über das schottische Hochland. Hinter einem Hügel tauchen zwei seltsame Gestalten auf, König Arthur und sein Knappe Patsy. Arthur sammelt Ritter für seine Tafelrunde. Ohne Pferde – sie streiken gerade – ist das äußerst mühsam. Patsy stolpert schwer bepackt hinterher und erzeugt mit zwei halben Kokosnuss-Schalen Pferdegetrappel. Obwohl es den Untertanen zunächst am notwendigen Untertanengeist mangelt, trommelt Arthur schließlich eine mehr oder weniger wackere Truppe zusammen. Auf der Jagd nach dem Heiligen Gral trennen sich die Wege der Ritter zeitweise, so dass jeder Recke ein eigenes haarsträubend-komisches Abenteuer erleben darf. Sir Bedevere und King Arthur müssen die Ritter, die Ni sagen, überlisten. Sir Lancelot kämpft sich durch eine Hochzeitsgesellschaft. Sir Robin plagt sich mit seinem Minnesänger und einem dreiköpfigen Riesen herum. Und Sir Galahad findet sich bei seiner Suche nach dem Heiligen Gral plötzlich in einer Burg voller unbefriedigter Frauen wieder …

Das finstere Mittelalter ist in diesem aberwitzigen Ritterdrama wirklich stockfinster. Alles wird durch den Kakao gezogen, selbst Gottvater bleibt nicht verschont. In einer Trickfilmeinlage erscheint er dem König und seinen Mannen über einem Dornbusch und weist ihnen den rechten Weg. Zu guter Letzt wird Arthur noch von englischen Polizisten verhaftet. Die Komiker von Monty Python parodieren mit dem ihnen eigenen anarchisch-grotesken, oft in schieren Nonsens ausfallenden Witz einschlägige Historien- und Kostümfilme. Alfred Holighaus schrieb seinerzeit im TIP: Der Film “war der erste richtige Spielfilm der britischen Komiker-Truppe Monty Python und über Jahre der Kultfilm des gehobenen Nonsens. Die gewagte Variante der Arthus-Sage wird zum Hintergrund für eine aberwitzige, völlig überdrehte und herrlich blödsinnige Parodie auf das Mantel- und Degengenre.”

Mit Ausnahme des Amerikaners Terry Gilliam fand sich die Besetzung der “Monty Python”-Truppe schon zu Studentenzeiten zusammen, nämlich in den Studentenclubs und -kabaretts von Oxford und Cambridge. Doch erst 1969 gründeten Graham Chapman, John Cleese, Terry Gilliam, Eric Idle, Terry Jones und Michael Palin das unschlagbare britische Komikersextett, das mit seine 30-minütigen Fernsehshow “Monty Python’s Flying Circus” bekannt wurde. Die Kinofilme der skurrilen Truppe liefen weltweit erfolgreich in den Programmkinos. Schon seit dem Ende der 70er-Jahre waren die Mitglieder von “Monty Python” auch individuell und auf unterschiedlichen Wegen aktiv, doch kreuzten sich diese immer wieder. So war John Cleese Co-Autor, Co-Regisseur und Co-Produzent der berühmten Gangsterkomödie “Ein Fisch namens Wanda”, in der neben ihm auch Ex-Kollege Michael Palin mitspielte.

Monty Python & The Holy Grail Remixed

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