Zwei Tage vor der Wahl….
…möchte ich nur noch einmal darauf hinweisen, dass das, was vor der Wahl gesagt wird, nach der Wahl egal ist. Das dem so ist, erklärt auch eine uns nicht ganz unbekannte Politikerin:
Es wäre jetzt aber falsch, deshalb nicht zur Wahl zu gehen. Denn nur wer wählt, kann etwas ändern. Deshalb mein Aufruf:
Also ich bin wählen gegangen. nichtwählen als Protest finde ich ziemlich sinnlos, denn niemand würde diesen Protest erhören. Außerdem: Was soll sich ändern? Man mus doch schon konkrete Forderungen stellen.
Oft denk ich mir, das Sinnvollste wäre es nicht zur Wahl zu gehen. Einfach um zu zeigen, dass die Auswahl die mir geboten wird nicht zufriedenstellend ist und eigentlich keiner die Stimme wert ist. Wenn die Wahlbeteiligung auf einen historischen Tiefststand sinken würde (20% oder in der Richtung), dann würden alle Parteien vielleicht endlich mal begreifen, dass die Leute was ganz anderes wollen.