TV-Empfehlung: Gottes Werk und Teufels Beitrag

Montag, 30. Oktober 2017, 20:15 Uhr, One

Neu England, Anfang der 1940er Jahre. Der Arzt Dr. Wilbur Larch (Michael Caine) führt im ländlichen Maine das Waisenhaus St. Clouds. Von seinen zahlreichen Zöglingen hat der strikte, zugleich aber liebevolle Mann den introvertierten Homer Wells (Tobey Maguire) besonders ins Herz geschlossen. Er unterrichtet den Heranwachsenden in Medizin und macht ihn schließlich sogar zu seinem ärztlichen Assistenten. Larch kümmert sich jedoch nicht nur um elternlose Kinder, sondern nimmt sich auch Frauen in Not an, die ungewollt schwanger wurden: Um zu verhindern, dass sie gefährliche Pfuscher aufsuchen, führt er heimlich illegale Abtreibungen durch. So sehr Homer seinen väterlichen Lehrmeister bewundert, so kritisch steht er diesem ‘unmoralischen’ Tun gegenüber. Eines Tages kommt das junge Liebespaar Candy Kendall (Charlize Theron) und Wally Worthington (Paul Rudd) zu Larch, um eine Abtreibung durchführen zu lassen. Homer freundet sich mit den beiden an und verlässt, von einem brennenden Fernweh getrieben, mit ihnen St. Clouds. Doch seine Reise in die große weite Welt endet bereits an der Küste von Maine, wo die Worthingtons eine Apfelplantage betreiben. Als einfacher Arbeiter findet er hier ein neues Zuhause und eine Familie, die er selbst nie hatte. Als der Air-Force-Pilot Wally in den Zweiten Weltkrieg zieht, entspinnt sich zwischen Homer und Candy eine innige Liebesbeziehung. Die Bitten seines Mentors Dr. Larch, als dessen Nachfolger nach St. Clouds zurückzukehren, ignoriert er. Zur gleichen Zeit findet er in dem Plantagenarbeiter Arthur Rose (Delroy Lindo) einen weiteren väterlichen Freund. Bis er erfährt, dass dieser hinter seiner gütigen Fassade ein dunkles Geheimnis hütet. Vor eine existentielle Entscheidung gestellt, muss der idealistische Homer seine strikten moralischen Prinzipien hinterfragen.

Semmeln wie vom Bäcker

Die Zutaten

  • 500 g Mehl
  • 25 g Frischhefe
  • 1 TL Zucker
  • 40 ml Olivenöl
  • 10 g Salz
  • 270 ml Wasser, lauwarm

Für Körnersemmeln zusätzlich noch

  • 1 Ei
  • Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne

Die Zubereitung

Die Hefe zerbröseln und in dem lauwarmen Wasser mit dem Zucker auflösen und 15 Minuten ruhen lassen.

In einer Schüssel das Mehl, Salz, Olivenöl und die aufgelöste Hefe schön zu einem glatten Teig kneten. Mindestens 10 Minuten lang, je länger, desto mehr Luft kommt in den Teig, mit dem die Hefe aufgehen kann.

Die Schüssel mit einem warmen, feuchten Küchentuch abdecken und an einem warmen Ort mindestens 50 Minuten gehen lassen. Der Teig sollte sich dabei verdoppeln.

Gleichmäßige Semmeln formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen. Sind Körner auf der Semmel gewünscht, werden sie mit einem verquirlten Ei bestrichen und in eine Schüssel mit den Körnern getaucht. Den Teiglinge nochmal für etwa einer halben Stunden gehen lassen.

Möchte man Semmeln auf Vorrat produzieren, werden die Teiglinge an dieser Stelle eingefroren.

Den Backofen auf Ober-/Unterhitze 220 °C vorheizen und dabei eine feuerfeste Schale mit Wasser auf den Boden des Backofens stellen. Ich benutze hierzu immer eine kleine Auflaufform. Die Semmeln dann im vorgeheizten Backofen etwa 15 bis 20 Minuten backen.

Inspiration von chefkoch.de.

TV-Empfehlung: King Kong

Sonntag, 22. Oktober 2017, 02:25 Uhr, Das Erste (ARD)

Mitten im Indischen Ozean stößt das Expeditionsteam des Erdöl-Unternehmers Fred Wilson auf eine bislang unentdeckte Insel, die ein unheimliches Geheimnis birgt: Auf dem Eiland haust Kong, ein gigantischer Gorilla, der von den Eingeborenen als göttliches Wesen gefürchtet wird. Um ihn friedlich zu stimmen, opfern die Wilden dem Riesenaffen die schöne Dwan, eine Schauspielerin, die durch Zufall zu der Expedition gestoßen war. Kong verschleppt die junge Frau in sein Versteck, wird aber von Wilsons Leuten überwältigt, um in New York als Show-Attraktion ausgestellt zu werden. Als sich die monströse Kreatur jedoch befreien kann, bricht Panik aus. Das aufwendige Remake des Monsterfilm-Klassikers spart nicht an Schauwerten und ließ seine gigantische Titelfigur seinerzeit auf das World Trade Center klettern. Eine bislang unentdeckte, von einer mysteriösen Nebelbank umhüllte Insel im Indischen Ozean erregt das Interesse des Großindustriellen Fred Wilson (Charles Grodin), der dort riesige Erdöl-Vorkommen vermutet. Er entsendet einen Tanker, auf den sich der Paläontologe Jack Prescott (Jeff Bridges) als blinder Passagier einschmuggelt. Dieser hegt seine ganz eigene Vermutung, welches Geheimnis das Eiland birgt: Prescott ist davon überzeugt, dass der rätselhafte Nebel von einer riesigen Kreatur stammt, die dort ihr Unwesen treibt. Der junge Wissenschaftler ist nicht der einzige uneingeladene Mitreisende auf der von Wilson geleiteten Expedition: Nach einem empfangenen Notruf nimmt das Team die attraktive Schauspielerin Dwan (Jessica Lange) an Bord, die allein in einem Rettungsboot im Ozean treibt. Gemeinsam am Ziel angekommen, stößt die Mannschaft auf ein Volk wilder Einheimischer, die eine gigantische Mauer errichtet haben, um ihr Dorf vor einer unbekannten Macht zu schützen. Schnell wird klar, um was es sich dabei handelt; einen riesigen Gorilla. Im Schutze der Nacht verschleppen die Eingeborenen Dwan, um sie ihrem “Affengott” zu opfern. Prescott und seine Begleiter kommen zu spät, denn die blonde Schönheit befindet sich bereits in den mächtigen Pranken des gewaltigen Kong, der sie in seine abgelegene Behausung verschleppt. Der Riesenaffe erweist sich allerdings nicht als die blutrünstige Bestie, für die er von den Menschen gehalten wird: Liebevoll und beinahe zärtlich kümmert er sich um seine “Beute” Dwan, die nach anfänglicher Panik selbst Gefühle für ihren tierischen Entführer entwickelt. In der Zwischenzeit hat Wilson, der in der Existenz des monumentalen Gorillas eine potenzielle Geldquelle sieht, einen Plan geschmiedet, um diesen mit zurück nach Amerika zu nehmen. Das Vorhaben gelingt, Kong wird betäubt und an Bord des Tankers in die USA transportiert, wo er in einer spektakulären Inszenierung den Massen zur Schau gestellt wird. Als er sich jedoch befreien kann und entfesselt durch New York wütet, zeigt sich, dass mit einer majestätischen Naturgewalt wie ihm nicht zu spaßen ist. 43 Jahre nach dem wegweisenden Monsterfilm-Klassiker “King Kong und die weiße Frau” wagte sich der Erfolgsproduzent Dino De Laurentiis an ein zeitgemäßes Remake. Mit Regisseur John Guillermin verpflichtete er einen Experten für spektakuläre Kino-Unterhaltung. Auch die namhafte Besetzung mit Oscar-Preisträger Jeff Bridges, Charles Grodin und Jessica Lange in ihrer ersten Filmrolle konnte sich sehen lassen. Star der Show ist aber natürlich King Kong himself, den die begnadeten Spezialeffekt-Künstler Carlo Rambaldi und Rick Baker mit modernster Tricktechnik zu imposantem Leben erweckten.

Vereinigte Staaten von Amerika 1976

Curry-Putengeschnetzeltes in Kokosmilch

Die Zutaten

  • 400 g Putenbrust (oder Putengeschnetzeltes)
  • 400 g (Tiefkühl-)Gemüse (Erbsen, Gelberüben, Brokkoli – je nach Gelüsten)
  • 200 ml Kokosmilch
  • Gemüsebrühe nach Bedarf
  • gemahlenen Sternanis
  • Salz und Pfeffer
  • Currypulver
  • Basilikum
  • Butter

Die Zubereitung

Die Putenbrust in Streifen schneiden. Hast Du bereits Putengeschnetzeltes gekauft, kannst Du diesen Punkt natürlich überspringen.

Unser Geschnetzeltes wird nun in Butter angebraten. Benutze dazu eine große Pfanne und achte darauf, dass das Fleisch auch wirklich durch ist.

Jetzt gibst Du das (gefrorene Tiefkühl-)Gemüse mit in die Pfanne. Im Anschluss wird die Kokosmilch hinzugegeben und das ganze mit der Gemüsebrühe abgeschmeckt. Schön köcheln lassen, bis das Gemüse auch wirklich durch ist.

Mit dem Sternanis, Salz, Pfeffer und Basilikum würzen und ordentlich Currypulver dazu geben. Das ganze weiter köcheln lassen, bis sich die Flüssigkeit deutlich reduziert hat.

Das Putengeschnetzelte heiß servieren. Dazu passt Reis oder Baguette, man kann es aber auch so genießen.

Inspiration von chefkoch.de.

TV-Empfehlung: Die Frau in Gold

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Donnerstag, 26. Oktober 2017, 23:45 Uhr, SWR

Maria Altmann führt ein zufriedenes Leben in Los Angeles. Doch die Erinnerungen an die Vergangenheit haben sie nie losgelassen: Als Tochter der jüdischen Unternehmerfamilie Bloch-Bauer war sie vor dem Zweiten Weltkrieg in Wien zu Hause, bevor sie vor den Nationalsozialisten in die USA fliehen musste. Viele Jahrzehnte später erfährt die alte Dame, dass sie die rechtmäßige Erbin mehrerer Werke des österreichischen Malers Gustav Klimt ist. Maria Altmann (Helen Mirren) führt ein zufriedenes Leben in Los Angeles. Doch die Erinnerungen an die Vergangenheit haben sie nie losgelassen: Als Tochter der jüdischen Unternehmerfamilie Bloch-Bauer war sie vor dem Zweiten Weltkrieg in Wien zu Hause, bevor sie vor den Nationalsozialisten in die USA fliehen musste. Viele Jahrzehnte später erfährt die alte Dame, dass sie die rechtmäßige Erbin mehrerer Werke des österreichischen Malers Gustav Klimt ist.

Darunter befindet sich Klimts Porträt ihrer geliebten Tante Adele Bloch-Bauer, das zu den bedeutendsten Werken der Wiener Secession zählt. Die Kunstwerke, damals von den Nazis geraubt, sind mittlerweile im Besitz der Republik Österreich. Die “Goldene Adele” wird dort als österreichische Mona Lisa verehrt – Marias Ansinnen nach Rückgabe des millionenschweren Kunstschatzes stößt dementsprechend auf wenig Begeisterung.

Deshalb schätzt sie ihre Forderung zunächst als hoffnungsloses Unterfangen ein. Zögern lässt sie auch ihr Schwur, niemals wieder nach Österreich zurückzukehren. So ist die tatkräftige Unterstützung des unerfahrenen Anwalts Randy Schoenberg (Ryan Reynolds), ines Enkels Arnold Schönbergs, und des Wieners Journalisten Hubertus Czernin (Daniel Brühl) nötig, damit die Erbin nach Wien fliegt und sich mit Entschlossenheit der Herausforderung stellt, einen juristischen Machtkampf um das wertvolle Familienerbe auszutragen. Diese Reise wird Marias Leben abermals verändern.

Großbritannien 2015
Spielfilm

Die Frau in Gold – Mein Fazit

TV-Empfehlung: 1984

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Montag, 16. Oktober 2017, 21:55 Uhr, arte

1984: Die Welt ist nach einem verheerenden Atomkrieg in drei große Staaten gespalten. London gehört zum Reich Ozeanien, das in einem ständigen Krieg mit Ostasien oder Eurasien steht. Der „Große Bruder“ ist der Führer der Partei und durch die Übertragung über die unzähligen Bildschirme, die sich in nahezu jedem Raum befinden, omnipräsent. In den Monitoren integrierte Kameras machen es der Regierung leicht, jede Bewegung ihrer Untertanen zu verfolgen und einzuschreiten, falls sich jemand ungehorsam verhält. Gefühle sind verboten, intensive zwischenmenschliche Kontakte strengstens untersagt. Winston Smith ist Teil des tristen, farblosen Lebens in der Äußeren Partei, denn er arbeitet als treuer Gefolgsmann des „Großen Bruders“ für das Ministerium für Wahrheit. Die Aufgabe, Zeitungsartikel und Informationen nach den Wünschen der Partei umzuschreiben und zu korrigieren, lässt ihn jedoch nach und nach am System zweifeln. Eines Tages beginnt er, ein Tagebuch zu schreiben, und begeht damit ein erstes Gedankenverbrechen. Als er sich dann auch noch auf seine Genossin Julia einlässt und entgegen der Regeln eine Liebesaffäre mit ihr anfängt, verstärkt sich bei ihm der Gedanke, Widerstand gegen das Regime zu leisten. Wissend, dass ihnen bei diesem Vergehen Foltermethoden drohen, die der Gehirnwäsche dienen und schlimmer sind als der Tod, treffen Winston und Julia sich weiterhin. Doch schon bald wird klar: Die Gedankenpolizei hat ihre Spione überall. Sogar in den eigenen Reihen … © by DasErste/TV-Browser

Spielfilm

Quelle: TV-Empfehlung: 1984

TV-Empfehlung: Auf der Flucht

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Montag, 16. Oktober 2017, 20:15 Uhr, kabel eins

US-Kassenschlager von 1993.

Der renommierte Arzt Dr. Kimble wird des Mordes an seiner Frau für schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Doch der Gefangenentransport verunglückt und er entkommt. So bietet sich ihm die Chance seine Unschuld zu beweisen. Aber der ehrgeizige US Marshal Samuel Gerard ist ihm auf den Fersen. (Text unter CC BY 2.0 von omdb.org) © by kabel eins/TV-Browser

Thriller, Actionfilm

Quelle: TV-Empfehlung: Auf der Flucht

TV-Empfehlung: Der Eissturm

Samstag, 14. Oktober 2017, 22:25 Uhr, ServusTV

Der Eissturm Preisgekrönte Literaturverfilmung mit Starbesetzung: Der unglücklich verliebte Internatsschüler Paul (Tobey Maguire) fährt übers Thanksgiving-Wochenende nach Hause zu seiner Familie. Doch auch dort findet er weder Liebe noch Geborgenheit: Seine Eltern (Kevin Kline und Joan Allen) haben sich voneinander entfernt und versuchen, ihren Schmerz mit Affären und Alkohol zu verdrängen. Seine pubertierende Schwester Wendy (Christina Ricci) tut es den Eltern gleich und tröstet sich indes mit dem Nachbarsjungen. Erst ein tragisches Unglück soll alle Beteiligten wieder wachrütteln… Atmosphärisch dichtes Gesellschaftsdrama von Oscar Preisträger Ang Lee (Brokeback Mountain, Life of Pi: Schiffbruch mit Tiger) nach dem Kult-Roman von Rick Moody. Das brillante Porträt der US-Gesellschaft der 1970er Jahre erhielt bei den 50. Filmfestspielen von Cannes die Goldene Palme für das beste Drehbuch. In den Nebenrollen: Elijah Wood, Sigourney Weaver und Katie Holmes in ihrem Spielfilmdebüt! (OT: The Ice Storm) © by ServusTV

Drama

Deutschland

Quelle: TV-Empfehlung: Der Eissturm

Media Monday #325

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Logo zum Media Monday #325

1. Wenn heutzutage noch immer Serien nur auf DVD und nicht auf Blu-ray veröffentlicht werden gehöre ich nicht zur Zielgruppe. DVD kommen mir keine mehr ins Haus.

2. Die glorreichen Sieben (alt) habe ich nach Jahren nun auch endlich mal gesehen und war okay. Aber der neue Film gefällt mir besser.

3. Immer wenn ich Jule Ronstedt sehe, bekomme ich regelrecht Lust mir wieder Franzi am Stück anzuschauen.

4. Meine Stammkneipe ist seit Jahren quasi eine Konstante, schließlich kennt man mich dort und ich fühle mich wohl.

5. Ich packe meinen Koffer und habe Laptop, iPad, iPhone und etliche Ladekabel mit dabei. Und natürlich Filme offline auf dem iPad.

6. Die künstlich erzeugte Exklusivität mancher Serien/Filme, beispielsweise in Bezug auf unterschiedliche Streaming-/Premium-Anbieter ist nichts als Augenwischerei.

7. Zuletzt habe ich mich furchtbar über eine Störung heute beim Kabelfernsehen geärgert und das war sehr nervig, weil auf Sky The Great Wall lief und ich den sehen wollte, er aber noch nicht auf die Festplatte vom Sky+Pro-Receiver geladen ist und ich den linearen Kanal gebraucht hätte.

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet. Heute war es Ausgabe 325.