Runner Runner

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Runner Runner

(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Der Student Richie Furst hat sein ganze Geld auf dem Online-Poker-Portal von Ivan Block verspielt. Er reist nach Costa Rica um von Ivan Block sein Geld wieder zurück zu fordern, da Richie überzeugt ist, betrogen worden zu sein. Ivan macht Richie ein Jobangebot, das er annimmt.

Natürlich wird Ivan bereits durch das FBI überwacht und die sehen in Richie die Chance, endlich verwertbare Beweise für Ivan zu bekommen. Richie erkennt die Struktur von Ivans Imperium, kann jedoch nicht mehr aussteigen.

Mein Fazit.
Gute, aber übersichtliche Unterhaltung, die genau so eingetroffen ist, wie ich sie erwartet habe. Der Film ist relativ unspektakulär, aber auch nicht langweilig. Sowohl von Ben Affleck als auch von Justin Timberlake hat man schon bessere Schauspielleistungen gesehen, aber insgesamt geht es für diesen Film in Ordnung. Durchschnittsunterhaltung mit guter Junge, böser Junge und einem ständig in die Röhre schauendem FBI. Nichts neues, nur neu verpackt.

Foxcatcher

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(C) Studiocanal GmbH Filmverleih

Der Film ist erzählt nach der wahren Geschichte des Multimillionärs John du Pont, der den Ringer und Olympiasieger der Olympischen Spiele 1984, Mark Schultz, bei sich engagiert um ein eigenes Ringer-Team aufzubauen, das bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul die Goldmedaillen holen sollte. Als Mark zusagt, wird er immer wieder vom exzentrischen und launenhaften John bedrängt, seinen Bruder David mit ins Team zu holen.

David, wie Mark Ringer und Olympiasieger, aber auch Vater und Ehemann, sagt zunächst wegen seiner Familie ab. Später kommt jedoch auch er in das Team Foxcatcher und übernimmt bald die Leitung. John möchte sich gegenüber seiner Mutter und der Öffentlichkeit als Erfolgstrainer darstellen und zerstört zuerst das gute Verhältnis zu Mark, zu dem er zwischenzeitlich auch eine Freundschaft aufgebaut hatte. Später erschießt er dessen Bruder David vor den Augen seiner Ehefrau.

Mein Fazit.
Meiner Meinung nach ein durch und durch gelungener Film, bei dem die Geschichte im Vordergrund steht und er deshalb mit vielen ruhigen Momenten auskommt, die nicht unnötig durch Musik überlagert werden. Die Stille gibt Zeit für Gedanken, unterstreicht die augenscheinliche Naivität von Mark Schultz, der ohne seinen Bruder David erst einmal verloren wirkt. Steve Carell mimt den Multimillionär hervorragend, Channing Tatum wirkt als der naive Sportler Mark als ideale Besetzung. Ein meisterlicher Film, der nicht für Jedermannskino gemacht ist, aber dennoch gutes Stück dramatische Unterhaltung bietet.

Interstellar

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Interstellar

(C) Warner Bros. Pictures Germany

Die Menschheit hat es erfolgreich geschafft, die Erde kaputt zu machen. Der Planet wehrt sich mit immer häufigeren und heftigeren Sandstürmen, Missernten und immer weniger fruchtbarere Pflanzen. Freie Berufswahl gibt es nicht mehr, nur wenigen werden auserwählt, etwas anderes als Farmer zu werden.

Cooper, ein früherer Pilot bei der NASA, ist Farmer und hat zwei Kinder, Tom und Murph. Ein Geist übermittelt Cooper Koordinaten, zu denen er durch seine Neugierde fährt und entdeckt dabei ein Überbleibsel der früheren Welt, das es schon längst nicht mehr geben sollte: die NASA.

Hier draussen in der Wüste wird nach einer Möglichkeit gesucht, das Überleben der Menschheit zu sichern, denn der Planet Erde wird nur noch für wenige Jahrzehnte überlebensfähig sein. Durch ein im Weltraum entdecktes Wurmloch soll eine Expedition nach geeigneten Planeten suchen, zu denen die Menschheit evakuiert werden kann. Cooper soll als Pilot an dieser Expedition teilnehmen, muss dazu aber seine Kinder auf der Erde zurück lassen.

Mein Fazit.
Trotz seiner Länge von 169 Minuten kommt bei dem Film keine Langeweile auf, keine Minute ist vergeudet. Ein spannendes Stück Science Fiction, das neben der Suche nach einem neuen Planeten, der Erforschung eines schwarzen Lochs, auch die Geschichte eines Vaters und seiner zurückgelassenen Kinder erzählt, die es ihrem Vater nicht verzeihen können, dass er sie alleine gelassen hat.

Der Film ist ein absolutes Meisterwerk und gehört meiner Meinung nach zum Pflichtprogramm. Einer der besten, wenn nicht sogar der beste Science Fiction-Film seit Stanley Kubricks 2001.