Maze Runner: Die Auserwählten im Labyrinth

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Maze Runner

(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Thomas findet sich in einem Käfig wieder, der sogenannten Box, der ihn wie ein Aufzug zu einer Lichtung inmitten eines großen Labyrinths bringt. Er kann sich an nichts mehr erinnern, was vorher war. Ebenso wie die anderen Jungs, die ihn auf der Lichtung empfangen und vor ihm hierher gekommen sind – alle in der Box und keiner mit einer Erinnerung, an die Zeit davor.

Zusammen versuchen sie einen Ausweg aus dem Labyrinth zu finden. Die Erkundung des Labyrinths ist den Läufern vorbehalten, zu denen man innerhalb der unter den Jungs entstandenen Gesellschaft berufen werden muss. Eines ist für alle besonders wichtig: bis zum Abend wieder zurück an der Lichtung zu sein, denn Abend für Abend werden die Tore zum Labyrinth geschlossen und keiner hat bisher die Nacht überlebt, denn die Nacht im Labyrinth gehört den Grievern.

Als eines Tages ein Läufer verletzt wird und ein zweiter Läufer ihn gegen Abend zurück zur Lichtung bringen will, schafft er es nicht rechtzeitig bevor die Tore sich schließen. Thomas entschließt sich, durch die sich schließenden Tore ins Labyrinth zu laufen und den beiden durch die Nacht zu helfen. So kämpfen sie in der Nacht gegen die Griever und mit List schaffen sie es, den verfolgenden Griever durch die sich verändernden Wänden des Labyrinths abzuschütteln und die Nacht zu überleben.

Plötzlich gibt es jedoch Änderungen: die Box bringt ausserhalb des normalen Rhythmus einen neuen Bewohner in die Lichtung: erstmalig ein Mädchen, das eine Nachricht dabei hat: das ist die Letzte. Fortan bleiben auch die Tore zum Labyrinth dauerhaft geöffnet und die Lichtung ist den Grievern schutzlos ausgeliefert.

Mein Fazit.
Die Rahmenbedingungen des Films sind natürlich schnell vorhersehbar, dass es sich um ein Experiment über das Verhalten ist, wird eigentlich sofort klar und bräuchte am Ende nicht einmal die Auflösung. Auch ist es klar, dass man zum Ende des Films auf einen Ausgang aus dem Labyrinth stößt.

Was aber aus diesen Bedingungen zwischenrein gepackt wurde ist ein spannender Film, der nicht nur kurzweilig wirkt, sondern es auch schafft die Spannung vom Anfang bis zum Ende zu halten. Den ein oder anderen überraschenden Effekt in der Handlung gibt es dann auch. Mit Dylan O’Brien hat man auch einen großartigen jungen Schauspieler gefunden, von dem wir glaub ich in der Zukunft noch sehr viel sehen werden. Für Regisseur Wes Ball war es der erste Kinofilm, bei dem er Regie führte und liefert eine echt gute Leistung ab. Da freut man sich drauf, wenn im September 2015 der zweite Teil der Trilogie in die Kinos kommt.

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