A World Beyond

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A World Beyond

(C) Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

Casey ist eine Teenagerin, die wissenschaftlich sehr begabt ist. Sie sieht, dass die jetzige Zivilisation die Umwelt zugrunde richtet und versteht nicht, warum niemand etwas dagegen tut. Ihr Vater ist ein bald arbeitsloser Raketenwissenschaftler, der nur noch mit dem Abriss der Startrampe des Space Shuttles beschäftigt ist. Diesen Abriss will Casey verhindern und sabotiert nachts die Kräne, bis sie eines Tages von der Polizei auf frischer Tat erwischt wird.

Nachdem ihr Vater Kaution gestellt hat, kommt Casey aus dem Gefängnis frei. Unter ihren Sachen findet sich ein Anstecker, den sie bisher nicht hatte. Als sie den Anstecker berührt, sieht sie eine andere Welt, eine Welt aus der Zukunft. Sie findet soviel Gefallen daran, dass sie von ihrer Neugierde getrieben in die Stadt dieser Welt fährt und ist total begeistert.

Als die Batterie des Ansteckers leer ist, sucht sie einen Weg, um dorthin zu gelangen. Athena, ein Rekrutenroboter in Gestalt eines kleinen Mädchens, möchte Casey zu Frank bringen, der bereits als Junge in dieser anderen Welt namens Tomorrowland lebte. Frank ist davon gar nicht begeistert zurück zu kehren, er wurde aus Tomorrowland verbannt. Allerdings sieht auch Frank, dass Casey die einzige ist, die die Welt noch retten kann.

Mein Fazit.
Durch den Film zieht sich eine Botschaft: das Ende der Menschheit naht und wir müssen endlich etwas tun. Diese Botschaft wird anfangs deutlich gezeigt um Casey den Zuschauern vorzustellen und näher zu bringen. Im Laufe des Films verwässert sie sehr, bis sie am Schluss zwar wieder auftaucht, aber nicht explizit wachrüttelt. Ich finde, das ist eine verpasste Chance um die Botschaft des Films noch einmal eindeutig in den Zuschauer zu implantieren.

Die Gestaltung von Tomorrowland hat mich ein wenig an die Jetsons erinnert, das Herausragen dieser Stadt mit dem weit umgebenden Weizenfeld wirkt ein wenig nach Elfenbeinturm. Auf jeden Fall wirken die Bilder gewaltig auf den Zuschauer und ja, auch ich würde diese Stadt so gerne einmal besuchen wollen, Neugierde wird geweckt.

Gesamt gesehen fühlte ich mich von diesem Film gut unterhalten, aber nach dem Trailer hatte ich mir mehr erwartet. Noch einmal anschauen würde ich ihn höchstens, wenn er mal zufällig im Fernsehen läuft und ich Zeit habe. Vielleicht hat auch der zwischenzeitliche Wechsel des Filmtitels von Projekt Neuland auf A World Beyond damit zu tun, dass hier mehr Erwartungen geweckt wurden, als der Film letztendlich einhalten kann. Keine herausragende Leistung und kein berauschendes Fest.

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