Die Frau in Gold

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(C) The Weinstein Company

Maria findet im Nachlass ihrer Schwester Briefe aus der Nachkriegszeit, in denen es um die Rückführung eines Gemäldes von Gustav Klimt geht, das ihrer Familie gehörte, bis es von den Nazis geraubt wurde. Mit dem jungen Anwalt Randol möchte sie jetzt, Jahrzehnte später, einen neuen Versuch wagen, das Gemälde wieder in den Besitz der Familie zu holen – durch eine Klage gegen den österreichischen Staat, in dessen Besitz es seit dem Krieg ist.

Österreich beruft sich dabei auf ein Testament der Tante von Maria, die auf dem Gemälde dargestellt ist. Um das Testament einzusehen und für weitere Nachforschungen reisen Maria und Randol nach Wien, der ursprünglichen Heimatstadt Marias, die erst nach dem Anschluss Österreichs an das Dritte Reich in die USA geflohen ist. Aber auch für Randol ist es eine Art Heimkehr, auch seine Familie stammt aus Wien und er ist der Enkel eines berühmten Komponisten.

Mein Fazit.
Ein grandioser Film, der neben der Geschichte der Rückführung des Gemäldes in den rechtmäßigen Besitz auch in Rückblenden ein bisschen in die Zeit der Juden Österreichs nach dem Anschluss an das dritte Reich zeigt – aus Sicht der aus einer wohlhabenden Familie stammenden Maria. Man bekommt einen kleinen, oberflächlichen Eindruck, wie es wohl gewesen sein muss.

Hellen Mirren spielt hervorragend und gibt der Maria genau das richtige Gesicht, auch Ryan Reynolds hat sich richtig in die Rolle eingefunden. Daniel Brühl zeigt einmal mehr, dass er im internationalen Kino angekommen ist. Warum man wieder einmal einen SS-Offizier mit Tom Schilling besetzt hat, wird mir aber ein Rätsel bleiben – ich kann ihn in solchen Rollen nicht ernst nehmen, er bleibt dort auch immer unter seinen Möglichkeiten.

Ein Gedanke zu „Die Frau in Gold

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