Zu Ende ist alles erst am Schluss

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Zu Ende ist alles erst am Schluss

(C) Neue Visionen Filmverleih

Inhalt

Madeleine hat gerade ihren Mann beerdigt, da beschliesst ihr Sohn Michel, sie in ein Altersheim umzuziehen. Sie möchte allerdings in ihrer alten Wohnung bleiben. Michel zwingt seine Mutter dazu, denn er hat mit der Wohnung andere Pläne. Das Verhältnis zwischen den Beiden ist dadurch ziemlich angespannt.

Über den Besuch ihres Enkels Romain freut sich Madeleine immer. Gemeinsam mit ihm lästert sie über ein Bild, das im Altenheim hängt. Sie statten auch dem Maler einen Besuch ab und inspirieren ihn zu neuen Bildern. Aber an das neue Leben im Altenheim kann und will sich Madeleine nicht gewöhnen und kommt eines Tages nicht mehr ins Altenheim zurück. Von der Heimleiterin aufgescheucht machen sich Michel und Romain auf die Suche.

Madeleine schreibt an ihren Enkel Postkarten, die einen Hinweis auf ihren Aufenthaltsort liefern – ihren Heimatort, an dem sie aufgewachsen und zur Grundschule gegangen ist, bis sie wegen des zweiten Weltkrieges umziehen mussten. Romain macht sich auf den Weg in das Dorf und findet seine Großmutter. Gemeinsam besuchen sie die alte Schule und verbringen einen Tag mit einer Schulklasse. Bis eines Tages Madeleine zusammenbricht und ins Krankenhaus eingeliefert wird.

Trailer

Mein Fazit

Eine nette, kurzweilige Komödie, die so durchaus aus dem Leben gegriffen sein könnte. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, konnte auch mit dem Thema richtig was anfangen. Eine Großmutter, die nicht ins Heim, sondern noch einmal an den Ort ihrer Kindheit zurück möchte, um dann in Frieden zu sterben. Das kann man sich gut vorstellen, da kann man gut mitfühlen. Auch so Typen wie den spießigen Vater, der typische Beamte, hat wohl auch schon jeder so ähnlich erlebt.

Es ist ein französischer Film, der ja immer wieder auf ruhige Szenen ohne große Untermalung setzt. Bei diesem Thema ist das aber auch genau richtig. Die Geschichte könnte weder ein Film aus Hollywood erzählen, der alles überdramatisieren würde, noch ein Film aus Deutschland, der zu sehr auf Komödie mit extrem flachen Witzen getrimmt wäre. Der Film ist so gut, wie er ist: keine Komödie, kein wirkliches Drama und erst Recht keine Tragödie. Er ist ein leicht komödiantischer und dramatischer Film, der an keiner Stelle übertreibt.

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