Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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(C) 20th Century Fox

(C) 20th Century Fox

Bei Hazel Grace Lancaster wurde in ihrer Kindheit ein Schilddrüsenkrebs diagnostiziert, der sich auf ihre Lungen ausgebreitet hat. Dank eines neuen Medikaments und der ständigen Begleitung durch ein Sauerstoffgerät kann sie ein einigermaßen normales Leben führen und ist mit ihren 16 Jahren schon fast ein kleines Wunder. Niemand hatte erwartet, dass sie so alt werden würde.

Eines Tages lernt sie bei einer Selbsthilfegruppe Augustus Walters kennen. Augustus ist auf sie aufmerksam geworden und lässt Hazel keine Wahl, als sich mit ihm zu verabreden. Die beiden Teenager stellen sich gegenseitig ihre Lieblingsbücher vor und Hazels Lieblingsbuch hat es dann auch Augustus angetan.

Im Ärger über das abrupte Ende des Buches schreibt Augustus eine E-Mail an den Autor und bekommt auch tatsächlich eine Antwort. Als dann auch Hazel eine Antwort bekommt, wird sie mit Augustus eingeladen, doch einmal vorbei zu schauen, falls sie nach Amsterdam kommen. Augustus setzt nun alles daran, für Hazel die Reise nach Amsterdam zu ermöglichen.

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Mein Fazit 

Ein richtig schöner Herz-Schmerz-Film mit kranken Teenagern, die das beste aus ihrer Situation machen und die erste Liebe erleben. Die fröhliche Spritzigkeit, die Ansel Elgort seiner Rolle als Augustus verleiht, wirkt direkt ansteckend. Im Zusammenspiel mit Shailene Woodley als Hazel könnte man direkt meinen, zwischen den Beiden hat es tatsächlich gefunkt.

Neben viel romantischen Schmalz bietet die Geschichte auch viel Tragik, aufgrund der Krankheiten, und schließt auch nicht mit einem Happy End ab. Man fühlt dort direkt mit. Ein wunderschön unterhaltender Film, den ich einfach immer wieder gerne anschaue.

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Media Monday #243

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1. Von den zahlreichen Streaming-Anbietern habe ich etliche ausprobiert und bin bei Netflix und Amazon Instant Video hängen geblieben. Amazon eigentlich nur, weil ich Prime habe. Und als Sky Kunde hätte ich auch noch Sky on Demand und Sky Go.

2. Die vierte Staffel von House of Cards erwarte ich ja sehnsüchtigst, denn ich finde die Serie absolut klasse und bin schon ganz heiß drauf seit dem Ende der dritten Staffel.

3. Das Beste für einen verregneten Sonntagnachmittag ist auf der Couch in die Decke einkuscheln und entweder einen Film-/Seriennachmittag machen oder in einem Buch versinken.

4. Star Trek TNG begann nicht gerade vielversprechend, aber hat sich nach der ersten Staffel ganz ordentlich entwickelt.

5. Der Februar beginnt sich dem Ende zu neigen, doch vorher muss ich noch endlich meine Wohnung mit Filmplakaten dekorieren.

6. Am liebsten lese ich Bücher, die mich nicht mehr loslassen und man sie in einem Satz verschlingt.

7. Zuletzt habe ich Dirty Grandpa im Kino gesehen und das war überraschend, weil ich soviel tiefgreifende Aussagen in dem Film nicht erwartet hätte – trotz allerlei Klamauk.

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet.

Dirty Grandpa

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(C) Constantin Film

(C) Constantin Film

Der ehemalige Armee-General Dick Kelly hat soeben seine Frau zu Grabe getragen, als er seinen spießigen Enkel Jason darum bittet, ihn zu einem Veteranentreffen zu fahren. Doch der betagte Grandpa, den Jason seit seiner Highschool nicht mehr getroffen hat, hat es faustdick hinter den Ohren. Nicht nur, dass er jedem Rockzipfel nachstellt, er nimmt auch keinerlei Blatt vor dem Mund. Und so ist es für Jason mehr peinlich, statt ein freudiges Wiedersehen.

Auf dem Weg treffen Dick und sein Enkel auf Shadia, einer früheren Studienkollegin von Jason. Sie ist zusammen mit Lenore unterwegs nach Daytona Beach zum Spring Break. Lenore ist ganz vernarrt in Grandpa Dick und lädt ihn nach Daytona Beach ein. Der alte Lüstling will sich das nicht entgehen lassen und überredet Jason, nach Daytona Beach zu fahren.

Dort angekommen stürzen sie sich ins Partygetümmel. Auch Jason wird dank des Alkohols locker und beginnt auch Drogen zu konsumieren. Aber das soll nicht der einzige Ausrutscher bei diesem Ausflug bleiben.

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Mein Fazit 

Von der Storyline kann man nicht allzu viel Tiefe erwarten, das sollte von vorneherein bereits klar sein. Dennoch weiß der Film an der ein oder anderen Stelle zu überraschen. Ansonsten lebt der Film von den Witzen des Grandpa, gespielt von einem hervorragenden Robert De Niro, die allesamt unterhalb der Gürtellinie spielen, aber im Gesamtkontext des Films nicht niveaulos wirken.

Es geht in diesem Machwerk um Liebe, Unterdrückung, Schuld und Befreiung. In all diese sexistischen Witze und Bilder gepresst, dürfte der Film in erster Linie ein Publikum ansprechen, dass ausser der offensichtlichen Liebesgeschichte die weiteren Messages nicht erkennt. Ich finde es bewundernswert, dass ein Film mit solch seichter Story dennoch eine gewisse Tiefsinnigkeit vermitteln kann.

Ohne viel Erwartungen sollte man Dirty Grandpa einfach auf sich wirken lassen. Es steckt mehr in dem Film, als man vielleicht auf den ersten Blick erwartet.

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