Das Schicksal ist ein mieser Verräter

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(C) 20th Century Fox

(C) 20th Century Fox

Bei Hazel Grace Lancaster wurde in ihrer Kindheit ein Schilddrüsenkrebs diagnostiziert, der sich auf ihre Lungen ausgebreitet hat. Dank eines neuen Medikaments und der ständigen Begleitung durch ein Sauerstoffgerät kann sie ein einigermaßen normales Leben führen und ist mit ihren 16 Jahren schon fast ein kleines Wunder. Niemand hatte erwartet, dass sie so alt werden würde.

Eines Tages lernt sie bei einer Selbsthilfegruppe Augustus Walters kennen. Augustus ist auf sie aufmerksam geworden und lässt Hazel keine Wahl, als sich mit ihm zu verabreden. Die beiden Teenager stellen sich gegenseitig ihre Lieblingsbücher vor und Hazels Lieblingsbuch hat es dann auch Augustus angetan.

Im Ärger über das abrupte Ende des Buches schreibt Augustus eine E-Mail an den Autor und bekommt auch tatsächlich eine Antwort. Als dann auch Hazel eine Antwort bekommt, wird sie mit Augustus eingeladen, doch einmal vorbei zu schauen, falls sie nach Amsterdam kommen. Augustus setzt nun alles daran, für Hazel die Reise nach Amsterdam zu ermöglichen.

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Media Monday #243

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1. Von den zahlreichen Streaming-Anbietern habe ich etliche ausprobiert und bin bei Netflix und Amazon Instant Video hängen geblieben. Amazon eigentlich nur, weil ich Prime habe. Und als Sky Kunde hätte ich auch noch Sky on Demand und Sky Go.

2. Die vierte Staffel von House of Cards erwarte ich ja sehnsüchtigst, denn ich finde die Serie absolut klasse und bin schon ganz heiß drauf seit dem Ende der dritten Staffel.

3. Das Beste für einen verregneten Sonntagnachmittag ist auf der Couch in die Decke einkuscheln und entweder einen Film-/Seriennachmittag machen oder in einem Buch versinken.

4. Star Trek TNG begann nicht gerade vielversprechend, aber hat sich nach der ersten Staffel ganz ordentlich entwickelt.

5. Der Februar beginnt sich dem Ende zu neigen, doch vorher muss ich noch endlich meine Wohnung mit Filmplakaten dekorieren.

6. Am liebsten lese ich Bücher, die mich nicht mehr loslassen und man sie in einem Satz verschlingt.

7. Zuletzt habe ich Dirty Grandpa im Kino gesehen und das war überraschend, weil ich soviel tiefgreifende Aussagen in dem Film nicht erwartet hätte – trotz allerlei Klamauk.

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet.

Dirty Grandpa

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(C) Constantin Film

(C) Constantin Film

Der ehemalige Armee-General Dick Kelly hat soeben seine Frau zu Grabe getragen, als er seinen spießigen Enkel Jason darum bittet, ihn zu einem Veteranentreffen zu fahren. Doch der betagte Grandpa, den Jason seit seiner Highschool nicht mehr getroffen hat, hat es faustdick hinter den Ohren. Nicht nur, dass er jedem Rockzipfel nachstellt, er nimmt auch keinerlei Blatt vor dem Mund. Und so ist es für Jason mehr peinlich, statt ein freudiges Wiedersehen.

Auf dem Weg treffen Dick und sein Enkel auf Shadia, einer früheren Studienkollegin von Jason. Sie ist zusammen mit Lenore unterwegs nach Daytona Beach zum Spring Break. Lenore ist ganz vernarrt in Grandpa Dick und lädt ihn nach Daytona Beach ein. Der alte Lüstling will sich das nicht entgehen lassen und überredet Jason, nach Daytona Beach zu fahren.

Dort angekommen stürzen sie sich ins Partygetümmel. Auch Jason wird dank des Alkohols locker und beginnt auch Drogen zu konsumieren. Aber das soll nicht der einzige Ausrutscher bei diesem Ausflug bleiben.

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Das Ende einer Ära – die Videotheken sterben

Mit einer gewissen Art von Wehmut habe ich gelesen, dass meine Videothek, in der als Jugendlicher meine Liebe zum Film entstand, im März schließen muss. Ich gebe zu: auch ich gehöre zu denen, die im letzten Jahrzehnt keine Videothek mehr von innen gesehen haben. Ich nutze heute Netflix, Amazon Instant Video oder Apple iTunes. Auch lasse ich mir von Videobuster BluRays per Post nach Hause liefern, im Verleihmodell.

Es ist die jederzeitige Verfügbarkeit, die Streaming so attraktiv macht, die Unabhängigkeit der Ausleihdauer ist der Vorteil der Post-Verleihmodelle. Die Videotheken, die durch das Gesetz immer noch an starre Öffnungszeiten gebunden sind und nur den Tagestarif kennen, können damit einfach nicht mithalten. Weiterlesen

Die Entdeckung der Unendlichkeit

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(C) Universal Pictures International Germany GmbH

(C) Universal Pictures International Germany GmbH

Der junge Stephen Hawking studiert Anfang der 1960er Jahre an der Universität von Oxford. Das Genie studiert die theoretische Physik, als er immer wieder die Kontrolle über seinen Körper verliert. Die Diagnose der Ärzte ist niederschmetternd: Amyotrophen Lateralsklerose (ALS), eine degenerative, unheilbare Nervenkrankheit. Stephen wird nur noch eine Lebenserwartung von 2 Jahren prognostiziert.

Doch Stephen lässt sich nicht unterkriegen und studiert weiter. Er verliebt sich in Jane Wilde, die sich nicht von der Erkrankung abschrecken lässt und ihm zur Seite steht. 1965 heiraten die beiden, auch wenn langsam die körperlichen Kräfte von Stephen schwinden.

Stephen ist nun an den Rollstuhl gefesselt und so langsam lassen auch die Gesichtsmuskeln nach, so dass er sich nicht mehr mit der Umwelt verständigen kann. Nur noch fähig die Augen zu bewegen, wird für ihn eine Karte entwickelt, mit Buchstaben und Farben, auf die er mit den Augen sehen kann und damit kommuniziert. Mit fortschreitender Technik bekommt Stephen einen Sprachcomputer, den er mit seinen Augen bedienen kann und eine deutliche Qualitätssteigerung für seine Kommunikation ist.

Der brillante Wissenschaftler stürzt sich wie besessen in seine Forschungen und bekommt eine Anerkennung nach der anderen. Stephen wird weltberühmt wie kaum ein anderer Wissenschaftler vor ihm, aber seine Ehe mit Jane zerbricht Anfang der 1990er Jahre.

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