Das Tagebuch der Anne Frank (2016)

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(C) Universal Pictures International Germany GmbH

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Anne bekommt zu ihrem 13. Geburtstag ein Tagebuch geschenkt.  Von nun an wird das Mädchen ihre Gedanken und Erlebnisse dort festhalten. Zunächst kann sich Anne nicht vorstellen, dass irgendjemand jemals das lesen wird, was sie in ihr Tagebuch, das ihre beste Freundin ist, schreibt.

Als die Nationalsozialisten auch in den Niederlanden den Druck auf die Juden deutlich erhöhen, muss sie sich mit ihrer Familie verstecken. Von nun an wird Annes Tagebuch ein wichtiges Zeitdokument werden, über das entbehrungsreiche Leben im Versteck.

Kein Fenster darf geöffnet werden oder aus ihm hinausgeschaut werden. Tagsüber darf sich die Familie, die sich das Versteck mit einer weiteren Familie teilt, nur vorsichtig bewegen, kaum sprechen und nicht auf die Toilette gehen – damit Nachbarn und die Arbeiter im Haus nichts von ihnen mitbekommen.

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Mein Fazit 

Eine weitere gute Verfilmung des Lebens im Versteck. Der Schwerpunkt liegt in diesem Film von Beginn an auf Anne. Von einem unbeschwerten Verwandschaftsbesuch in der Schweiz, dem Alltag in Amsterdam, als man sich als Jude zwar noch einigermassen frei bewegen durfte, aber schon Demütigungen durch die “Deutschen” hinnehmen musste. Anne zeigt sich hier immer wieder als starkes Mädchen, das von ihren Freundinnen aufgehalten wird, sich noch mehr Ärger einzuhandeln.

Man kann die Frage stellen, ob es wirklich noch eine Verfilmung gebraucht hat – ich bin der Meinung ja, genau diesen Film hat es gebraucht. Ich brauche wohl nicht erwähnen, dass es einem traurig ans Herz geht, wenn die Familien im Versteck aufgeflogen sind und deportiert werden. Die lebenslustige Anne ist einem sympathisch ans Herz gewachsen. Das liegt nicht zuletzt auch an Lea van Acken, die mit ihrer Darstellung dem Mädchen die nötige Authenzität verleiht.

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Die Bestimmung – Allegiant

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(C) Concorde Filmverleih GmbH

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Nachdem Chicago von der Herrschaft Janines befreit wurde, hat Evelyn die Macht übernommen. Aber anstatt den Zaun, der die Stadt umgibt, zu öffnen, lässt auch Evelyn niemanden aus Chicago heraus. Zudem macht sie Janines ehemaligen Verbündeten den Prozeß – der mit der Todesstrafe endet.

Das missfällt sowohl Tris als auch Four, die so sehr für die Freiheit gekämpft haben. Und so planen sie, hinter den Zaun zu flüchten, neugierig, was auf sie wartet. Sie befreien Caleb, dem Evelyn den Prozeß machen will, und haben auch Christina und Tori auf ihrer Seite. Auch Peter gesellt sich hinzu, wie immer nur an sich selbst denkend.

Die Flucht gelingt und hinter dem Zaun erwartet sie eine Gesellschaft, die das Experiment Chicago schon lange beobachten. Präsident David holt Tris zu sich und versucht, sie auf seine Seite zu bringen, um Chicago von Evelyn zu befreien. Aber David hat nicht vor, das Experiment zu beenden. Im Gegenteil – er möchte die Fraktionen wieder einführen.

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Mein Fazit 

Wenn ich jetzt sage, dass mich der Film nicht so begeistert hat, wie Divergent und Insurgent, dann darf man dabei eines nicht vergessen: wir sind hier auf einem hohen Niveau. Nach dem Kampf der Fraktionen gegeneinander, der Verfolgung der Unbestimmten und der Entschlüsselung der Botschaft wird hier tatsächlich hinter den Zaun geblickt. Doch schnell wird klar, dass dort ähnliche Bedingungen herrschen, wie in der Experimentstadt – wenn auch auf einem anderen, zivilisierterem Niveau. Überrascht wird man von der Handlung nur selten.

Sehr positiv finde ich, dass nach zwei Filmen, bei denen der Focus auf Tris lag, in diesem Film Four stärker in den Vordergrund gerückt wird. Wobei die Rolle in der ersten Hälfte des Films die gewohnte Direktheit und Härte vermissen lässt, zu sehr wird sie durch das Liebesgesäusel zu Tris geschwächt.

Ich möchte noch einmal betonen, wir sind hier auf einem sehr hohen Niveau, dass Teil 1 und Teil 2 vorgelegt haben. Das kann Allegiant zwar nicht erreichen, ist aber dennoch als guter Film einzuordnen. Und, entgegen zu den Tributen von Panem, hat die Aufteilung der Romanvorlage in zwei Filme hier noch nicht geschadet. Hoffen wir, dass es auch mit Teil 4 so bleibt.

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London Has Fallen

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(C) Universum/Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

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Mike Banning ist der Personenschützer des amerikanischen Präsidenten. Seiner schwangeren Frau zu Liebe, möchte er ein Rücktrittsgesuch einreichen. Doch er zögert noch, die E-Mail abzuschicken – da kommt noch eine Reise des Präsidenten nach London dazwischen.

In London findet eine Trauerfeier für den verstorbenen Premierminister statt. Neben dem amerikanischen Präsidenten finden sich auch noch viele weitere Staatsoberhäupter in der Stadt. Das nutzt der Terrorist Barkawi aus und attackiert London, um die Regierungen der Welt ins Chaos zu stürzen. Nur einen Regierungschef will er lebend: den amerikanischen Präsidenten.

Banning schafft es tatsächlich, den Präsidenten aus dem Chaos zu retten und mit ihm zu flüchten. Schnell wird ihm klar, dass sowohl die britische Polizei, wie auch der britische Geheimdienst von den Terroristen infiltriert ist. Jetzt gilt es, den Präsidenten wieder zurück zu bringen, ohne jemanden vertrauen zu können.

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Mein Fazit 

So sehr es klar ist, dass man bei einem Actionfilm nicht viel Logik und Realität erwarten kann – hier ist beides komplett außer Kraft gesetzt. Einen Anschlag dieser Größe innerhalb weniger Tage zu planen und die britische Polizei und den Geheimdienst zu infiltrieren – ein bisschen mehr Realitätsorientierung darf es dann doch sein.

Hinzu kommen die Spezialeffekte, die an die ersten Gehversuche eines Auszubildenden erinnert. Jegliche physikalischen Gesetze wurden außer Kraft gesetzt. Sorry, aber das hat man in den 60ern schon deutlich besser hin bekommen, obwohl es damals deutlich aufwendiger war und man nicht die heutigen Möglichkeiten hatte.

Die Geschichte scheint sich an White House Down zu orientieren, zumindest erinnert sie in weiten Teilen daran, kommt aber nur wie ein schlechter Abklatsch daher. Bitte, bitte, keine weitere Fortsetzung mehr.

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