The Hateful 8

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Inhalt

(C) Universum/Walt Disney Studios Motion Pictures Germany GmbH

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Wenige Jahre nach dem amerikanischen Bürgerkrieg ist der Kopfgeldjäger John Ruth, auch der Henker genannt, zusammen mit seiner Gefangenen Daisy Domergue unterwegs nach Red Rock. Auf dem Weg dorthin nimmt er in seiner Kutsche zwei weitere Passagiere mit: Major Marquis Warren, ebenfalls Kopfgeldjäger, und den zukünftigen Sheriff von Red Rock, Chris Mannix.

Ein Schneesturm zwingt sie, auf halbem Weg in Minnies Miederwarenladen Station zu machen und den Sturm abzuwarten. Doch dort ist es seltsam: weder Minnie noch Sweet Dave sind dort. Stattdessen passt der Mexikaner Bob auf den Laden auf.

Und es sind noch weitere Passagiere einer weiteren Kutsche im Laden. Nicht nur John Ruth ist misstrauisch, auch Marquis Warren traut dieser Szenerie nicht. Als John Ruth durch Kaffee vergiftet wird, übernimmt Warren die Situation und versucht heraus zu bekommen, in welche Falle er hier geraten ist.

Trailer

Mein Fazit 

Ich hatte mir von dem Film deutlich mehr erwartet. Nicht nur, dass es diesen Riesenhype um Tarantino gibt, der ein Meisterstück hat erwarten lassen – auch durch die bisherigen Arbeiten von Tarantino selbst hatte ich höhere Erwartungen.

Mit The Hateful 8 gibt es hier einen ziemlich langatmigen Film, in dem über weite Teile absolut nichts passiert und künstlich Szenen mit eher ungewöhnlichen Kameraperspektiven eingefügt worden sind, um den Film als extrem besonderes Kunstwerk erscheinen zu lassen. Unnötig und hält den Zuschauer nicht gerade an der Stange. In 2/3 des Films hatte ich das Bedürfnis, das Kino vorzeitig zu verlassen.

Das letzte Drittel jedoch verdient durchaus das Prädikat gelungen. Hier gibt es nicht nur Spannung, auch die Handlung ist überraschend und ein Wendepunkt im ganzen Film. Kürzt man das ganze Vorgeplänkel und beschränkt sich auf das Wesentliche, könnte das den gesamten Film von Beginn bis Ende aufwerten und spannender gestalten.

Sehr schön ist der gänzliche Verzicht auf Spezialeffekte, die lassen den Film authentisch wirken. Die Musikuntermalung ist sehr an Filme der 1960er/70er-Jahre angelehnt, passt allerdings nicht zu einem Western – sie hat den Beigeschmack von Krimi und Science Fiction.

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