Free Fire

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Inhalt

Filmplakat zu Free Fire von Ben Wheatley

(C) Splendid / 24 Bilder

Ende der 1970er vermittelt die Zwischenhändlerin Justine einen Waffenhandel für eine Gang aus Irland. Der Deal findet in der Heimat des Verkäufers, den USA statt. In einer alten Fabrikhalle soll die Übergabe stattfinden. Natürlich sind sowohl die Käufer als auch die Verkäufer mit einer gewissen Anzahl von Personen dabei. Gegenseitiges Misstrauen ist allgegenwärtig.

Nach anfänglicher Irritation, kommt der Deal schließlich zum Abschluß – fast. Am Vorabend sind ein Handlanger der Verkäufer und einer der Käufer in einer Bar aneinander geraten. Und sofort keimt der Konflikt wieder auf. Der Waffendeal ist damit nicht nur geplatzt, die beiden Lager gehen nun aufeinander los.

Trailer

Mein Fazit

Nun…wie fange ich am besten an? Die Idee, einen Film zu drehen, der sich ausschließlich um einen Waffendeal dreht, der dazu noch komplett schief geht, mag vielleicht ganz nett sein. Aber es dauerte lange, bis ich in diesen Film hinein gefunden habe – wenn ich es überhaupt tat. Ich empfand dieses Werk als überaus langatmig.

Viel Vorgeplänkel bis es zur Waffenübergabe kommt, mit Vernon (gespielt von Sharlto Copley) einen furchtbar nervigen Charakter, der für den Zuschauer wohl die Situation auflockern soll. Überhaupt versucht der Film zwanghaft witzig zu sein, an der ein und anderen Stelle gelingt das auch, allerdings nur durch extremes Überziehen der Situation.

Etwas Abwechslung bringt eine dritte Partei ins Spiel, die tatsächlich unerwartet auftaucht und auch die Auflösung am Ende des Films, zu wem sie gehört, habe ich so nicht vorhersehen können. Ein kleiner Überraschungseffekt in einem sonst eher langweiligen Film. Ein furchtbar blutiges Gemetzel, das versucht eine Komödie zu sein. Beim Versuch bleibt es leider auch.

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