Moonlight

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Inhalt

Filmplakat zu Moonlight von Barry Jenkins

(C) DCM Film Distribution

Der kleine Chiron hat es nicht leicht. Seine Mutter ist drogenabhängig und er wird von seinen Mitschülern gehänselt. Chiron, ein ruhiger, introventierter Junge, flüchtet vor seinen gleichaltrigen Peinigern in eine Baracke und wird dort von dem Drogendealer Juan entdeckt. Nachdem Chiron zunächst kein Wort spricht nimmt Juan ihn mit zu sich und seiner Freundin Theresa nach Hause. Erst am nächsten Morgen verrät er seine Adresse und Juan bringt ihn nach Hause – sehr zum Missfallen seiner Mutter. Chiron flüchtet sich immer wieder zu Juan und Theresa und baut zu ihnen eine Freundschaft auf, die bis in Chirons Erwachsenenalter anhält.

Sein einziger Schulfreund, Kevin, versucht noch Chiron beizubringen, sich gegen die anderen zu wehren. Aber es ist nicht Chirons Natur und so lässt er alles über sich ergehen. Später, als Jugendlicher, treffen sich eines Abends Kevin und Chiron zufällig am Strand und kommen sich einander intim näher. Doch am nächsten Tag in der Schule überkommt der Gruppenzwang Kevin und nötigt ihn, Chiron zusammenzuschlagen. Das löst in Chiron eine Wende aus und die Wut bricht aus ihm heraus und läutet damit eine große Änderung in seinem Leben ein.

Trailer

Mein Fazit

Eine berührende Geschichte über die dramatische Entwicklung eines kleinen Jungen vom unschuldigen Küken zum harten Boss. Hervorragend von inszeniert und mit eher unbekannten, aber erstklassigen Schauspielern.

Der Film wird in drei Kapiteln, drei Entwicklungsstufen von Chiron erzählt. Als neunjähriger, in der er Theresa als Freundin und eine Art Ersatzmutter kennen lernt. Als sechzehnjähriger, in der er Kevin näher kommt und sich von seiner vollkommen in die Drogensucht abgestürzten Mutter entfernt und seinen Wutausbruch mit fatalen Folgen bekommt. Und der erwachsene Chiron, der nun selbst Drogenboss ist und den Kontakt zu Kevin wiederfindet.

In jedem Kapitel hat man Mitleid mit dem Jungen, aus verschiedenen Gründen. Weil er so gehänselt wird, weil er keinen Rückhalt und später, was aus ihm geworden ist. Die Entwicklung erschreckt und macht nachdenklich. Aber ist auch mehr als verständlich.

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