Life

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Filmplakat zu Life von Daniel Espinosa

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Auf der internationalen Raumstation ISS wird eine Missionskapsel zurück erwartet. Die Kapsel enthält Proben vom Mars und man erwartet sich Aufschluß über ein mögliches Leben auf dem Mars. Und tatsächlich: man findet in den Proben einen Einzeller.

Im Labor entwickelt sich aus dem Einzeller schnell ein intelligentes Wesen, das auf Reize reagiert und mit der Crew interagiert. Aber Calvin, so hat man das Wesen benannt, ist ein böses Wesen und bricht aus seiner Laborgefangenschaft aus. Fortan macht er Jagd auf alles Leben auf der Raumstation und die Crew der ISS muss bald erkennen, dass ihnen nur noch eine Wahl bleibt: das Wesen zu vernichten und unter allen Umständen zu verhindern, dass Calvin die Erde erreicht.

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Mein Fazit

Die Geschichte ist ja vom Grunde her nicht neu und fremde, bösartige außerirdische Lebensformen, die der Menschheit nach dem Leben trachtet beherrscht das Science Fiction-Genre seit dessen bestehen. Aber hier von einer Neuaufwärmung bestehender Erzählungen zu sprechen wäre dann auch zuviel.

Das Böse wurde hier in die Umlaufbahn der Erde verfrachtet und bietet mit der Gefahr, die Erde zu erreichen, viel Spannungspotential. Und das wurde auch regelrecht genutzt. Keine Minute langweilig und spannend bis zum unerwarteten und überraschenden Ende. Eine interessante Kameraführung in Verbindung mit wirklich guter CGI bietet nicht nur hervorragenden Bilder im Weltraum, man möchte sich auch fast selbst schwerelos fühlen. Erste Sahne.

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Logan – The Wolverine

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Filmplakat zu Logan - The Wolverine von James Mangold

(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Logan hat sehr mit sich selbst zu kämpfen. Der alternde X-Men kämpft mit seinen schwindenden Selbstheilungskräften und ist dem Alkohol verfallen. Zugleich kümmert er sich um den an Alzheimer erkrankten Professor Xavier. Mit einem Limousinenservice versucht er genug Geld für die Medikamente zu verdienen, welche die Anfälle des Professors unterdrücken. Zugleich gilt es, den Professor versteckt zu halten, der Öffentlichkeit gegenüber gilt er bereits als tot.

Die ehemalige Krankenschwester Gabriela, aus einer Forschungseinrichtung in Mexiko, macht Logan ausfindig und bittet ihn um Hilfe. Sie hat ein kleines Mädchen mit dabei, Laura. Logan lehnt zuerst ab und wird kurz darauf von dem Söldner Donald aufgesucht. Donald ist auf der Suche nach Gabriela und Laura und soll die Beiden zurück in die Forschungseinrichtung bringen.

Als Logan Gabriela tot antrifft und sich Laura zum Professor durchschlägt, wird er überredet, Laura zu einem Treffpunkt zu bekommen. Zur Überraschung Logans stellt sich heraus, dass Laura ebenfalls eine Mutantin ist.

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Mein Fazit

Die alten X-Men sind in die Jahre gekommen, das merkte man schon, als man begann die Reihe mit Prequels zu verjüngen. In diesem dritten Soloauftritt von Logan, der zugleich der Abschied von Hugh Jackman als Wolverine und Patrick Stewart als Charles Xavier ist, scheint man eine Grundstein für eine Fortsetzung in die Zukunft zu legen. Und hat dafür sogar eine gute Lösung gefunden.

James Mangold inszeniert hier einen würdigen Abschied der beiden X-Men, gewohnt actiongeladen und blutig. Gleichzeitig wird eine tolle Geschichte erzählt, bei der man richtig mitfühlen kann. Traurig aufgrund des Abschieds der so lieb gewonnenen Helden. Spannend in den Actionszenen und in der Erzählung. Auch wenn ich natürlich wusste, dass es ein Happy End geben wird, war ich doch auf die weitere Entwicklung gespannt. Nicht immer ging es reibungslos und die Verfolger haben aufgeholt. Ein wirklich guter Film. Ich schaue ihn mir sicher noch ein zweites Mal im Kino an.

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Free Fire

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Filmplakat zu Free Fire von Ben Wheatley

(C) Splendid / 24 Bilder

Ende der 1970er vermittelt die Zwischenhändlerin Justine einen Waffenhandel für eine Gang aus Irland. Der Deal findet in der Heimat des Verkäufers, den USA statt. In einer alten Fabrikhalle soll die Übergabe stattfinden. Natürlich sind sowohl die Käufer als auch die Verkäufer mit einer gewissen Anzahl von Personen dabei. Gegenseitiges Misstrauen ist allgegenwärtig.

Nach anfänglicher Irritation, kommt der Deal schließlich zum Abschluß – fast. Am Vorabend sind ein Handlanger der Verkäufer und einer der Käufer in einer Bar aneinander geraten. Und sofort keimt der Konflikt wieder auf. Der Waffendeal ist damit nicht nur geplatzt, die beiden Lager gehen nun aufeinander los.

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Mein Fazit

Nun…wie fange ich am besten an? Die Idee, einen Film zu drehen, der sich ausschließlich um einen Waffendeal dreht, der dazu noch komplett schief geht, mag vielleicht ganz nett sein. Aber es dauerte lange, bis ich in diesen Film hinein gefunden habe – wenn ich es überhaupt tat. Ich empfand dieses Werk als überaus langatmig.

Viel Vorgeplänkel bis es zur Waffenübergabe kommt, mit Vernon (gespielt von Sharlto Copley) einen furchtbar nervigen Charakter, der für den Zuschauer wohl die Situation auflockern soll. Überhaupt versucht der Film zwanghaft witzig zu sein, an der ein und anderen Stelle gelingt das auch, allerdings nur durch extremes Überziehen der Situation.

Etwas Abwechslung bringt eine dritte Partei ins Spiel, die tatsächlich unerwartet auftaucht und auch die Auflösung am Ende des Films, zu wem sie gehört, habe ich so nicht vorhersehen können. Ein kleiner Überraschungseffekt in einem sonst eher langweiligen Film. Ein furchtbar blutiges Gemetzel, das versucht eine Komödie zu sein. Beim Versuch bleibt es leider auch.

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