Baby Driver

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Plakat zu Baby Driver von Edgar Wright

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Der jugendliche Baby hat ein herausragendes Talent: er hat Autos auch in Extremsituationen vollkommen unter Kontrolle. Kein Wunder, dass der Gangsterboss Doc ihn bei jedem seiner Raubzüge dabei haben will. Doc stellt für jeden Bankraub ein neues Team zusammen, lediglich Baby ist eine feste Konstante. Und der Junge kann wirklich gut fahren, aber immer nur unter einer Bedingung: er braucht seine Musik auf den Ohren, die minutiös auf die Aktionen abgestimmt sind. Kommt es zu einer Verzögerung, muss er seine Songs neu starten.

Eines Tages lernt Baby er die Kellnerin Deborah kennen. Deborah bedient in dem Diner, in welchem Babys Mutter früher gearbeitet hat und in das er immer noch jeden Tag geht. Baby und Deborah verlieben sich in einander und so beschließt er, mit dem fahren von Fluchtautos aufzuhören. Allerdings hat Baby die Rechnung ohne Doc gemacht, der ihn nicht so einfach gehen lassen will.

Trailer

Mein Fazit
Schauspieler
Handlung
Spannung
Dialoge
Emotionen

Der Film hat alles, was ein guter Film braucht. Action, Witz, Romanze, Spannung, Dramatik. Für mich gehört der Film jetzt schon zu den besten des Kinojahres. Abgesehen davon, dass der Titel nicht wirklich originell, spannend und interessant klingt, kann ich wirklich nichts schlechtes finden.

Ansel Elgort begeistert mich ein weiteres Mal mit seiner Schauspielkunst. Der Junge wirkt jetzt schon so souverän und erfahren, dass man da wirklich viele große Werke erwarten kann. Kevin Spacey, den wir aus House of Cards gut kennen, brilliert als Gangsterboss und ist mit Elgort im perfekten Zusammenspiel. Da werden die anderen Figuren nur zum Nebendarsteller.

Die Storyline ist zwar an wenigen Stellen vorhersehbar, punktet dafür an anderer Stelle mit Überraschungen. Definitiv kann man Geschichte und Film als sehr gelungen mit nahezu perfekter Besetzung bezeichnen. Und mit einem Hammer-Soundtrack.

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Zum Verwechseln ähnlich

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Plakat zu Zum Verwechseln ähnlich von Lucien Jean-Baptiste

(C) Neue Visionen Filmverleih GmbH

Paul und Sali haben gerade erst ihren eigenen Blumenladen eröffnet und ein Haus gekauft, das sie noch renovieren müssen. Da bekommen sie einen Anruf, auf den sie schon so lange gewartet haben: das Jugendamt hat ein Kind, das sie adoptieren können.

Beim Jugendamt erfolgt der erste Schock: das Baby ist weiß. Den beiden ist jedoch die Hautfarbe egal und entschließen sich, den kleinen Benjamin zu adoptieren. Madame Mallet, ihre zuständige Betreuerin, ist sehr skeptisch und behält die frische Familie deutlich mehr im Auge als sonst üblich.

Im Alltag stellen Paul und Sali fest, dass die Gesellschaft seltsam auf sie reagiert. Sali wird regelmäßig für das Kindermädchen gehalten und ihre Eltern akzeptieren ihren Enkel nicht. War die Adoption wirklich so eine gute Idee?

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Mein Fazit

Ein realitätsnahes und eher ernstes Thema für eine überzogene Komödie – nicht mein Geschmack und aus meiner Sicht auch absolut falsch. Die Akzeptanz der verschiedenen Hautfarben und die Mischungen ist ein ernstzunehmendes Gesellschaftsproblem und nichts für einen reinen Witzfilm. Eine Kernaussage, sofern sie überhaupt geplant war, geht dort leider verloren.

Es ist nicht die Situationskomik, mit der ich bei diesem Film ein Problem habe. Es ist die fehlende Tiefe. Der Film hat das Potential, das Thema des umgekehrten Rassismus anzusprechen und aufzuarbeiten. Durch zuviel Klamauk und  dem Abarbeiten von Klischees ohne die Oberfläche anzukratzen ist der Film nur eines: ärgerlich.

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Get Out

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Plakat zu Get Out von Jordan Peele

(C) Universal Pictures International Germany GmbH

Chris und Rose fahren zu Roses Eltern aufs Land. Chris macht sich zuerst ein paar Gedanken, wie die Eltern auf seine Hautfarbe reagieren würden. Aber dort angekommen, wird er ganz normal aufgenommen und seine Hautfarbe ist kein Thema.

Die Hausangestellten, ebenfalls mit dunkler Hautfarbe, kommen Chris allerdings etwas komisch mit ihrem Verhalten vor. Als dann auf einer Party ein dunkelhäutiger Gast sich ebenfalls komisch verhält und plötzlich ausrastet, bemerkt Chris, dass hier etwas wirklich nicht mit rechten Dingen zugeht und möchte nach Hause fahren. Aber Roses Mutter hat ihn in der Nacht zuvor hypnotisiert und er fällt sofort in Trance, als sie mit einem Löffel in der Teetasse rührt.

Trailer

Mein Fazit

Ich weiß nicht so recht, was der Film sein will. Will er den Rassismus darstellen, der in amerikanischen Vorstädten immer noch vorherrscht oder will er den Rassismus nur für seine seltsame Handlung benutzen. Möchte er Thriller oder Horror sein? Ich weiß es wirklich nicht.

Man muss ihm eines lassen: Spannung baut er zunächst wirklich auf. Man fragt sich selbst, was dort eigentlich vorgeht und erwartet sehnsüchtig die Auflösung. Und als diese endlich kommt, wird es so absurd, dass der gesamte Film zerstört ist. Gehirn- und Geistesübertragung von Weißen in Körper von Schwarzen und die Unterdrückung derer Seelen. Tut mir leid, das ist eine filmische Katastrophe.

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Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache

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Plakat zu Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache von Joachim Rønning und Espen Sandberg

(C) The Walt Disney Company Germany GmbH

Henry Turner, Sohn von Will Turner und Elizabeth Swann, hat sich in seinen Kopf gesetzt, seinen Vater von seinem Fluch zu befreien und benötigt dazu den Dreizack des Poseidon. Das Problem: niemand weiß, wo er zu finden ist. Zwar gibt es eine Karte, die zum Dreizack führt, aber die Karte kann kein Mann lesen.

Auf einem Schiff angeheuert trifft er auf den verfluchten Captain Salazar, der das Schiff vernichtet und Henry als einzigen Überlebenden übrig lässt. Er gibt ihm die Aufgabe, Captain Jack Sparrow zu finden und ihm seinen Kompass abzunehmen. Durch die Übertragung des Kompasses würde Salazar und seine Mannschaft aus dem Teufelsdreieck, in dem sie gefangen sind, befreit werden und Henry würde der Kompass den Weg zum Teufelsdreieck zeigen.

Henry findet Jack Sparrow und rettet ihn vor der Guillotine. Außerdem rettet er auch die schöne Caryna Smith, die im Besitz der Karte ist, die kein Mann lesen kann und zum Dreizack des Poseidon führt. Gemeinsam machen sie sich auf, den Dreizack zu suchen. Aber durch einen unglücklichen Umstand wurde Salazar aus dem Teufelsdreieck befreit und möchte sich nun an Sparrow rächen.

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Mein Fazit

Auch wenn der fünfte Teil des Franchise an die vorherigen Filme anknüpft und einige Themen wieder aufnimmt, merkt man doch die Einfallslosigkeit dieser unendlichen Geschichte. Versteift auf die alten Abenteuer wird der Raum des Neuen sehr beengt gehalten. Salazar handelt trotz aller Rachegelüste mehr als unlogisch und geht einem ziemlich schnell auf die Nerven.

Die Karte, die kein Mann lesen kann, ist natürlich wörtlich zu nehmen und wird von einer Frau entschlüsselt. Die Protagonistin ist nötig geworden, um zusammen mit Henry wieder ein neues Liebespaar zu haben und sich dadurch die Tür für einen weiteren Film offen zu halten. Die Karte verweist auf das Sternbild als Wegweiser ohne zu berücksichtigen, dass auch die Sterne in der Nacht am Himmel wandern. Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, gibt es eine neue Verwandschaftslinie von Caryna mit einem alt eingesessenen Charakter.

Nur pompöse, computergenerierte Bilder und ein guter Soundtrack machen noch lange keinen guten Film. Die Pirates of the Caribbean sind als Franchise eigentlich zu Ende. Und mit diesem Film hätte man auch einen Abschluss erreicht. Ich fürchte nur, dass Disney die am Tropf hängende Geschichte um Jack Sparrow noch weiter künstlich am Leben erhalten möchte.

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Maria Mafiosi

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Plakat zu Maria Mafiosi von Jule Ronstedt

(C) Universum/24 Bilder

Maria Moosandl ist Polizistin in Landsberg am Lech und mittlerweile unübersehbar schwanger. Bisher hat sie noch niemanden verraten, dass der Vater Rocco Pacelli ist. Maria und Rocco treffen sich bisher immer heimlich, denn Rocco ist schon von Kind auf Donatella versprochen.

Aber nicht nur das ist ein Problem. Roccos Vater verkauft im Auftrag der italienischen Mafia Drogen im beschaulichen Landsberg und schreckt dafür auch vor Mord nicht zurück. Als genau ein solcher passiert, muss Maria Ermittlungen gegen ihren Schwiegervater in Spe und gegen ihrem geliebten Rocco aufnehmen.

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Mein Fazit

Ich habe selten soviel gelacht, wie bei der Vorstellung dieses Films. Das Regiedebüt von Jule Ronstedt ist leiche, humorige Unterhaltung für die ganze Familie. Kein Klischee wird ausgelassen, nichts wird bis zur Absurdität übertrieben. Die Verwicklungen und Spannungen zwischen Schwangerschaft, Mafiafamilie und Polizeidienst werden von Lisa Potthoff bravourös auf die Leinwand gespielt.

Es ist der Lokalkolorit und die Leichtigkeit, die Maria Mafiosi zu einem Highlight macht. Während die Eberhofer-Krimis ihren Humor aus dem Hauptcharakter ziehen, ist es hier die Handlung, die mit Familienproblemen auch die Wirklichkeit einbezieht. Humor für jedermann.

Hinweis: Ich habe den Film vor vier Monaten in einem Probescreening gesehen und beziehe mich mit einem Beitrag darauf. Etwaige Änderungen am Film sind deshalb nicht berücksichtigt.

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Abgang mit Stil

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Plakat zu Abgang mit Stil von Zach Braff

(C) Warner Bros. Entertainment

Die drei Rentner Joe, Willie und Albert bekommen schon seit Monaten keine Pensionszahlung mehr von ihrem früheren Arbeitgeber. Bei einer Versammlung von Arbeitern und Pensionären der Firma wird ihnen eröffnet, dass eine Übernahme durch einen Großkonzern stattgefunden hat und die Firma geschlossen wird.

Als Joe seinen Bankberater besucht, wird er Zeuge eines minutiös durchgeplanten Bankraub. Zusammen mit seinen Freunden Willie und Albert beschließt er, ebenfalls die Bank zu überfallen und sich sein Geld dadurch zurück zu holen. Doch ein erster Test, einen Supermarkt unbemerkt zu beklauen, schlägt fehl und sie holen sich Hilfe aus dem kriminellen Milieu.

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Mein Fazit

Das Remake von Die Rentnergang kommt als leichte Komödie daher, die erst einmal alle Klischees des Alters bedient. Vom zweiten Frühling, über den geistig vertrottelten Alten bis zum Alltag bestehend aus Kuchen und Wohltätigkeit ist alles dabei. Dank der schauspielerischen Profis kommt es nicht nur überzeugend rüber, es schafft auch Platz für den nötigen Witz.

Die drei rüstigen Rentner zeigen, dass sie noch lange nicht zum alten Eisen gehören, scherzen aber dennoch mit ihrem Alter rum. Sie sind so ausgebufft, dass sie einen nahezu wasserdichten Plan haben und die Polizei an der Nase herum führen. Ganz hervorragend. Kein Meisterwerk, aber gute Unterhaltung und empfehlenswert, wenn man auf Komödie steht.

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Plan B – Scheiss auf Plan A

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Plakat zu Plan B - Scheiss auf Plan A von Ufuk Genc und Michael Popescu

(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Die vier Kumpels U-Gin, Can, Phong und Cha sind in ihren Jobs als Stuntmen ziemlich erfolglos. Cha hat sich erfolgreich auf eine Arbeitsstelle beworden und Phong erwartet mit seiner Freundin ein Baby. Doch als U-Gin ein neues Casting an Land zieht, lassen sie sich noch einmal überreden.

Aufgrund eines Zahlendrehers landen die vier Freunde jedoch nicht bei einem Casting, sondern mitten im Versteck einer Entführung. Der kriminelle Eddy hält die Frau des Gangsterbosses Gabriel gefangen, um an dessen Tresor zu gelangen. Aber die Kombination und der Standort des Tresors sind wie bei einer Schnitzeljagd über Berlin verteilt.

Eddy beschließt, dass die Freunde die Kombination und den Tresor besorgen sollen. Phong behält er als Sicherheit und so haben U-Gin, Can und Cha keine Wahl. Sie machen sich auf zu den ersten Koordinaten und lassen sich auf die gefährliche Suche ein.

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Mein Fazit

Ganz im Stil der 1980er ist den beiden Regisseuren ein richtig guter Film gelungen. Eine Mischung des Humors der Supernasen-Filme, der Absurdität und des Schnittes der Filme von Dieter Hallervorden in den 1980ern und das zur Krönung Martial Arts-Action von Jackie Chan. Ein grandioses Experiment, gewagt und am Ende doch erfolgreich. Gratulation.

Die Hommage an die 1980er wird zusätzlich noch durch die vier Hauptcharakteren unterstrichen, die sich durch Auftritt, Kleidung und Zitaten als Fans der Action- und Komödienfilme dieser Zeitepoche entlarven. Die Besetzung mit unbekannten Gesichtern sorgt für eine Frische, die man sonst selten erlebt.

Die große Überraschung: Deutschland kann auch Martial Arts. Einzig der Titel ist unglücklich gewählt. Wie man den Outtakes am Ende des Films entnehmen kann, lief der Film unter dem Arbeitstitel 4 gewinnt. Mir hätte der besser gefallen.

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Baywatch

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Plakat zu Baywatch von Seth Gordon

(C) Paramount Pictures Germany

Mitch Bucannen ist Chef der Rettungsschwimmer am Strand von Malibu. Zu Beginn der Saison sind wieder mehrere Stellen zu besetzen und somit steht ein Auswahltest an. Aber sein Vorgesetzter möchte, dass Mitch den zweifachen Goldmedaillengewinner Matt Brody auch ohne diesen Test einstellt. Mitch ist gar nicht begeister, zumal auch die erste Begegnung mit Matt alles andere als glücklich verläuft.

Matt tritt auch erst einmal in mehrere Fettnäpfchen, aber gemeinsam beginnt man gegen das Verbrechen zu kämpfen – sehr zum Missfallen des Vorgesetzten und der örtlichen Polizei. Aber am Strand tauchen immer wieder Drogenpäckchen auf und schnell haben die Rettungsschwimmer den Verdacht, dass es mit dem neuen Club zu tun haben könnte. Gemeinsam gehen sie ihre Ermittlungen an.

Trailer

Mein Fazit

Oh mein Gott, was ist das denn? Ich habe ja nun wirklich nicht allzuviel von dem Film erwartet, der Trailer hat ja bereits verraten, dass es ein reine Film voll von flachem Humor und viel Sexismus ist. Aber so unterirdisch, das lässt mich nun wirklich entsetzen.

Nicht nur, dass Mitch die ganze Zeit Matt mit Namen irgendwelche Boygroups bezeichnet, auch ist als Rahmen dienende Geschichte mehr als nur dünn. Man merkt, dass hier ausschließlich auf die Inszenierung toller Bodys wert gelegt wurde, versucht wurde, das mit Flachwitzen zu untermauern und die Story nur im Hintergrund liegt – irgendetwas muss man ja dann doch erzählen.

Extrem störend finde ich, dass man sich nicht einmal die Mühe gemacht hat, den Charakteren neue Namen zu geben. Obwohl David Hasselhoff als Mentor und Pamela Anderson als CJ Gastauftritte haben, sind deren Namen Mitch Bucannen und CJ Parker durch Dwayne Johnson und Kelly Rohrbach im Film besetzt worden.

Auch die andere Charaktere tragen die Namen aus der früheren TV-Serie, aber mehr als Namen und Titel hat der Film mit ihr nicht gemein. Man kann den Film allerhöchsten noch als Persiflage bezeichnen, was ihn aber auch nicht besser macht. Hoffentlich klemmt man es sich, eine Fortsetzung zu drehen.

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Guardians of the Galaxy Vol. 2

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Plakat zu Guardians of the Galaxy Vol. 2 von James Gunn

(C) The Walt Disney Company Germany GmbH, Walt Disney Studios

Die Guardians beschützen die Batterien der Sovereign, die von einem großen Monster bedroht werden. Aber Rocket kann sich nicht beherrschen und klaut ein paar dieser Batterien. Die Hohepriesterin der Sovereign befiehlt, die Guardians zu vernichten.

Auf der Flucht bekommen die Guardians in einer aussichtslosen Situation unerwartete Hilfe: Ego, der Vater von Starlord alias Peter Quill. Anfangs ungläubig begeben sich Peter, Gamora und Drax mit Ego zu dessen Heimatplaneten am Rande der Galaxie. Ego versucht eine Beziehung zu seinem Sohn aufzubauen und weiht ihn in seine unglaublichen Pläne ein, die Galaxie zu übernehmen.

Unterdessen beauftragen die Sovereign ausgerechnet Yondu, den Ziehvater von Peter, die Guardians zu finden und sie den Sovereign auszuliefern. Nachdem Yondu allerdings andere Pläne hat, kommt es auf seinem Schiff zur Meuterei.

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Mein Fazit

Der Film startet gleich mit einer pompösen Schlacht der Guardians, deren Star nach wie vor der lebende Baum Groot ist. Wie bereits in der Postcredit-Szene des ersten Films zu sehen war, als Baby-Bäumchen, das erst noch wachsen muss. Der Vorspann, in dem die Schlacht im Hintergrund geführt wird, tanzt Baby-Groot und greift damit die Postcredit-Szene wieder auf.

Mit gekonnt witzigen und actionreichen Elementen kommt keine Langeweile auf, im Gegenteil: man fiebert in jedem der Handlungsstränge heftig mit und die Zeit des Films vergeht wie im Flug. Dabei geht es im Kern und Freundschaft und Familie und lässt am Ende nicht nur bei den Charakteren, sondern auch bei den Zuschauern einen Trauerkloß im Hals stecken. Sowohl Peter als auch Rocket erkennen die wahre Bedeutung von Freundschaft und Familie und lässt einen selbst darüber nachdenken, sie sind oft näher als einem scheint.

Klar, dass auch viel hervorragende Musik aus den 80ern nicht fehlen darf, im Awesome Mix Volume 2, der Kassette, die Peters letzte Bindung an seine Mutter darstellt. Und dass Marvel exzellente Bilder aus dem Computer liefert, das ist ja hinreichend bekannt und Bedarf eigentlich nicht der Erwähnung. Ein für mich großartiges Werk, dessen Veröffentlichung für das Heimkino ich kaum erwarten kann.

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Alles unter Kontrolle!

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Filmplakat zu Alles unter Kontrolle! von Philippe de Chauveron

(C) Neue Visionen

José arbeitet in Frankreich bei der Polizei in der Abteilung, die für die Abschiebung von Ausländern zuständig ist. Nur allzu oft hat er die Ausrede gehört, die Abschiebung wäre ein Justizirrtum und man wäre ja überhaupt nicht die richtige Person.

So auch bei Karzaoui, der wegen Diebstahls an einer alten Dame verurteilt wurde und nun in seine Heimat Afghanistan abgeschoben werden soll. Nur ist es bei diesem Häftling wahr. Akim, der Karzaoui sein soll, stammt aus Algerien und hatte in Frankreich die Papiere des echten Karzaoui gestohlen – ohne zu Wissen, dass dieser alte Damen beklaut.

Es scheint ein Wink des Schicksals zu sein, dass das Flugzeug auf dem Flug nach Kabul einen Triebwerksdefekt bekommt und in Malta notlanden muss. José und sein Partner Guy müssen mit Akim die Nacht auf Malta verbringen. Aber Akim macht es den beiden Polizisten nicht leicht und versucht sie nicht nur zu überzeugen, dass er eben nicht Karzaoui ist, er sucht auch nach einer Gelegenheit um zu flüchten. Und die findet er. Nun geht die Jagd von José und Guy auf Akim los.

 

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Mein Fazit

Nunja, der Witz französischer Komödien ist ja häufig, dass die Geschichten extrem an den Haaren herbeigezogen sind, so auch hier. Die Figuren sind überspitzt, aber menschlich und mit den Schauspielern exzellent besetzt. Das schöne ist, dass man von Anfang auch weiß, dass es keine anstrengende, sondern lockere und einfache Komödie ist.

Bis zu einem gewissen Punkt, bei etwa 2/3 des Films, ist sie auch wirklich amüsant und unterhaltsam. Dann nimmt der Film aber eine Wendung, nicht vorhersehbar, aber so absurd, dass ich über den weiteren Verlauf verärgert war. Es wirkte, als möchte man den Film noch mit brachialer Gewalt in die Länge ziehen. Das zieht das Gesamterlebnis des Kinobesuchs leider sehr nach unten, obwohl im Film am Ende die Menschlichkeit siegt. Schade, liebe Franzosen, Komödien könnt ihr besser.