Life

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Filmplakat zu Life von Daniel Espinosa

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Auf der internationalen Raumstation ISS wird eine Missionskapsel zurück erwartet. Die Kapsel enthält Proben vom Mars und man erwartet sich Aufschluß über ein mögliches Leben auf dem Mars. Und tatsächlich: man findet in den Proben einen Einzeller.

Im Labor entwickelt sich aus dem Einzeller schnell ein intelligentes Wesen, das auf Reize reagiert und mit der Crew interagiert. Aber Calvin, so hat man das Wesen benannt, ist ein böses Wesen und bricht aus seiner Laborgefangenschaft aus. Fortan macht er Jagd auf alles Leben auf der Raumstation und die Crew der ISS muss bald erkennen, dass ihnen nur noch eine Wahl bleibt: das Wesen zu vernichten und unter allen Umständen zu verhindern, dass Calvin die Erde erreicht.

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Mein Fazit

Die Geschichte ist ja vom Grunde her nicht neu und fremde, bösartige außerirdische Lebensformen, die der Menschheit nach dem Leben trachtet beherrscht das Science Fiction-Genre seit dessen bestehen. Aber hier von einer Neuaufwärmung bestehender Erzählungen zu sprechen wäre dann auch zuviel.

Das Böse wurde hier in die Umlaufbahn der Erde verfrachtet und bietet mit der Gefahr, die Erde zu erreichen, viel Spannungspotential. Und das wurde auch regelrecht genutzt. Keine Minute langweilig und spannend bis zum unerwarteten und überraschenden Ende. Eine interessante Kameraführung in Verbindung mit wirklich guter CGI bietet nicht nur hervorragenden Bilder im Weltraum, man möchte sich auch fast selbst schwerelos fühlen. Erste Sahne.

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Inferno

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Plakat zu Inferno von Ron Howard

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Robert Langdon erwacht in einem Krankenhaus in Florenz. Nach einem Streifschuss, der ihn am Kopf verletzt hat, kann er sich nicht mehr an die letzten 48 Stunden erinnern – und erst recht nicht daran, in Florenz zu sein. Doch für Erklärungen bleibt seiner Ärztin Dr. Sienna Brooks nicht viel Zeit, denn noch im Krankenhaus wird Langdon erneut angegriffen.

Dr. Brooks verhilft ihm zur Flucht und versucht mit ihm die letzten 48 Stunden zu rekonstruieren. In seinem Jacket findet er einen kleinen Projektor, der ein Gemälde zeigt – Dantes Hölle. Aber das Gemälde ist verändert worden, es finden sich Buchstaben darin, die ein Anagramm ergeben. Eine neue Rätselaufgabe für Robert Langdon, dem er zusammen mit Dr. Brooks auf die Spur geht.

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Mein Fazit

Eine neue Aufgabe für Robert Langdon – sicher gut gemeint, aber die Luft ist raus und der Film ist einer zuviel. Die Lösung von einem Rätsel nach dem anderen zieht sich hier nun durch den dritten Film und außer, dass es um eine andere Bedrohung der Menschheit geht und die Hinweise über andere historische Kunstgegenstände und Skulpturen gegeben werden. Nein, die Luft ist wirklich raus.

Die Umsetzung ist auch nur zum Teil gelungen. Da ist zum einen der Anfang, bei dem Robert Langdon viele Träume und Visionen hat – vermutlich durch die vermeintliche Kopfverletzung ausgelöst. Das zieht sich so dermaßen hin, dass man eigentlich nach 15 Minuten das Kino bereits wieder verlassen möchte. Dann ist da noch das Ende, dass übertrieben versucht, hochdramatisch zu sein. Obwohl ja bereits von vorneherein klar ist, dass das Gute gewinnt. Damit wird der Film einfach nochmal zehn Minuten gestreckt, die für keinerlei mehr Spannung sorgen – im Gegenteil, zu diesem Zeitpunkt möchte man eigentlich nur noch vom Kinositz befreit werden.

Es hat sich ausgerätselt, die Langdon-Reihe bietet dem Zuschauer nichts mehr. Hoffen wir, dass die Studios und Dan Brown das auch so sehen. Zumal Dan Brown Spannung auch ohne Robert Langdon bieten kann, das hat er mit anderen Büchern bereits bewiesen.

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War Dogs

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Filmplakat zu War Dogs von Todd Phillips

(C) Warner Bros. Pictures Germany

Nach Jahren treffen sich zufällig die beiden Freunde David und Efraim wieder. Während David sich und seine Frau mit seinem Job als Physiotherapeut gerade so über Wasser halten kann, scheint Efraim das große Geld zu verdienen – als Waffenhändler.Efraim bietet David an, bei ihm mit einzusteigen und erklärt ihm, dass sie nur die kleinen Ausschreibungen des US-Militärs bedienen. Gemeinsam sind sie jedoch so erfolgreich, dass sie sich bald Angestellte leisten können und sich auch an größere Ausschreibungen ran wagen können. Eines Tages ist es dann auch soweit und sie machen einen großen Deal: 100 Millionen Schuss Munition.

Auf der Suche nach dieser Menge an Munition stoßen sie dabei auf Henry, der ihnen die Munition aus Albanien besorgen kann. Aber ihr Deal läuft nicht ganz rund…

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Mein Fazit

Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit und wechselt sich ab zwischen einem ernsten Drama, einem Thriller und einer durchaus witzigen Komödie. Gerade die komödiantischen Einlagen machen den Film kurzweilig und unterhaltsam. Todd Phillips spielt mit den Klischees des Nahen Ostens, Osteuropas und den eher dürftigen Geographiekenntnisse der US-Durchschnittsbevölkerung, bringt aber trotz der witzigen Erzählung auch die Ernsthaftigkeit der Geschichte unter.

Jonah Hill agiert, als wäre ihm die Rolle auf den Leib geschrieben und Miles Teller beweist, dass er auch in Komödien gut zuhause ist. Ein wirklich hervorragender Soundtrack rundet das ganze Werk ab. Etwas plötzlich fand ich das Ende, das gibt dem Film aber den richtigen Abschluss. Dennoch bleibt eine Frage offen: Gewissen oder Geld. Aber das wird uns der reale David auch nie verraten.

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