The Limehouse Golem – Das Monster von London

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Plakat zu The Limehouse Golem von Juan Carlos Medina

(C) Concorde Filmverleih GmbH

Inspector John Kildare von Scotland Yard soll im London der 1880er-Jahre eine Mordserie aufklären. Die Bevölkerung glaubt zu wissen, wer für die Morde verantwortlich ist. Es ist der Golem, ein Monster aus einer jüdischen Legende.

Seine Ermittlungen führen Kildare in den Stadtteil Limehouse. Dort trifft er auf die Schauspielgruppe um Dan Leon, der auch Elizabeth Cree angehörte. Elizabeth Cree ist derzeit vor Gericht und wird des Mordes an ihrem Mann John angeklagt. Vieles deutet darauf hin, dass John Cree für die Morde verantwortlich sein könnte. Hat Kildare den Golem gefunden?

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Mein Fazit
Schauspieler
Handlung
Spannung
Dialoge
Emotionen

Der Film scheint auf den ersten Blick ein bisschen verwirrend, die Szenen reihen sich nicht chronologisch aneinander. Es klärt sich zwar zum Ende hin alles auf, zwischenzeitlich wundert man sich aber darüber und kann nicht alles richtig einsortieren.

Die Bilder sind düster und sollen sowohl das ärmliche Limehouse, als auch die viktorianische Zeit des schmutzigen London unterstreichen. Kildare wird ein Polizist an die Seite gestellt, dessen Aufgabe nicht wirklich klar ist. Er tritt nur in wenigen Szenen in Erscheinung, indem er mit Kildare Dialoge führt. Für jemand, der persönlich zugeordnet ist, ist das erstaunlich wenig.

Insgesamt lässt sich aber sagen, dass der Film spannend und kurzweilig ist, gute Unterhaltung bietet und nicht wirklich vorhersehbar ist. Ich kann ihn auf jeden Fall empfehlen.

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Plan B – Scheiss auf Plan A

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Plakat zu Plan B - Scheiss auf Plan A von Ufuk Genc und Michael Popescu

(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Die vier Kumpels U-Gin, Can, Phong und Cha sind in ihren Jobs als Stuntmen ziemlich erfolglos. Cha hat sich erfolgreich auf eine Arbeitsstelle beworden und Phong erwartet mit seiner Freundin ein Baby. Doch als U-Gin ein neues Casting an Land zieht, lassen sie sich noch einmal überreden.

Aufgrund eines Zahlendrehers landen die vier Freunde jedoch nicht bei einem Casting, sondern mitten im Versteck einer Entführung. Der kriminelle Eddy hält die Frau des Gangsterbosses Gabriel gefangen, um an dessen Tresor zu gelangen. Aber die Kombination und der Standort des Tresors sind wie bei einer Schnitzeljagd über Berlin verteilt.

Eddy beschließt, dass die Freunde die Kombination und den Tresor besorgen sollen. Phong behält er als Sicherheit und so haben U-Gin, Can und Cha keine Wahl. Sie machen sich auf zu den ersten Koordinaten und lassen sich auf die gefährliche Suche ein.

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Mein Fazit

Ganz im Stil der 1980er ist den beiden Regisseuren ein richtig guter Film gelungen. Eine Mischung des Humors der Supernasen-Filme, der Absurdität und des Schnittes der Filme von Dieter Hallervorden in den 1980ern und das zur Krönung Martial Arts-Action von Jackie Chan. Ein grandioses Experiment, gewagt und am Ende doch erfolgreich. Gratulation.

Die Hommage an die 1980er wird zusätzlich noch durch die vier Hauptcharakteren unterstrichen, die sich durch Auftritt, Kleidung und Zitaten als Fans der Action- und Komödienfilme dieser Zeitepoche entlarven. Die Besetzung mit unbekannten Gesichtern sorgt für eine Frische, die man sonst selten erlebt.

Die große Überraschung: Deutschland kann auch Martial Arts. Einzig der Titel ist unglücklich gewählt. Wie man den Outtakes am Ende des Films entnehmen kann, lief der Film unter dem Arbeitstitel 4 gewinnt. Mir hätte der besser gefallen.

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Alles unter Kontrolle!

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Filmplakat zu Alles unter Kontrolle! von Philippe de Chauveron

(C) Neue Visionen

José arbeitet in Frankreich bei der Polizei in der Abteilung, die für die Abschiebung von Ausländern zuständig ist. Nur allzu oft hat er die Ausrede gehört, die Abschiebung wäre ein Justizirrtum und man wäre ja überhaupt nicht die richtige Person.

So auch bei Karzaoui, der wegen Diebstahls an einer alten Dame verurteilt wurde und nun in seine Heimat Afghanistan abgeschoben werden soll. Nur ist es bei diesem Häftling wahr. Akim, der Karzaoui sein soll, stammt aus Algerien und hatte in Frankreich die Papiere des echten Karzaoui gestohlen – ohne zu Wissen, dass dieser alte Damen beklaut.

Es scheint ein Wink des Schicksals zu sein, dass das Flugzeug auf dem Flug nach Kabul einen Triebwerksdefekt bekommt und in Malta notlanden muss. José und sein Partner Guy müssen mit Akim die Nacht auf Malta verbringen. Aber Akim macht es den beiden Polizisten nicht leicht und versucht sie nicht nur zu überzeugen, dass er eben nicht Karzaoui ist, er sucht auch nach einer Gelegenheit um zu flüchten. Und die findet er. Nun geht die Jagd von José und Guy auf Akim los.

 

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Mein Fazit

Nunja, der Witz französischer Komödien ist ja häufig, dass die Geschichten extrem an den Haaren herbeigezogen sind, so auch hier. Die Figuren sind überspitzt, aber menschlich und mit den Schauspielern exzellent besetzt. Das schöne ist, dass man von Anfang auch weiß, dass es keine anstrengende, sondern lockere und einfache Komödie ist.

Bis zu einem gewissen Punkt, bei etwa 2/3 des Films, ist sie auch wirklich amüsant und unterhaltsam. Dann nimmt der Film aber eine Wendung, nicht vorhersehbar, aber so absurd, dass ich über den weiteren Verlauf verärgert war. Es wirkte, als möchte man den Film noch mit brachialer Gewalt in die Länge ziehen. Das zieht das Gesamterlebnis des Kinobesuchs leider sehr nach unten, obwohl im Film am Ende die Menschlichkeit siegt. Schade, liebe Franzosen, Komödien könnt ihr besser.

Moonlight

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Filmplakat zu Moonlight von Barry Jenkins

(C) DCM Film Distribution

Der kleine Chiron hat es nicht leicht. Seine Mutter ist drogenabhängig und er wird von seinen Mitschülern gehänselt. Chiron, ein ruhiger, introventierter Junge, flüchtet vor seinen gleichaltrigen Peinigern in eine Baracke und wird dort von dem Drogendealer Juan entdeckt. Nachdem Chiron zunächst kein Wort spricht nimmt Juan ihn mit zu sich und seiner Freundin Theresa nach Hause. Erst am nächsten Morgen verrät er seine Adresse und Juan bringt ihn nach Hause – sehr zum Missfallen seiner Mutter. Chiron flüchtet sich immer wieder zu Juan und Theresa und baut zu ihnen eine Freundschaft auf, die bis in Chirons Erwachsenenalter anhält.

Sein einziger Schulfreund, Kevin, versucht noch Chiron beizubringen, sich gegen die anderen zu wehren. Aber es ist nicht Chirons Natur und so lässt er alles über sich ergehen. Später, als Jugendlicher, treffen sich eines Abends Kevin und Chiron zufällig am Strand und kommen sich einander intim näher. Doch am nächsten Tag in der Schule überkommt der Gruppenzwang Kevin und nötigt ihn, Chiron zusammenzuschlagen. Das löst in Chiron eine Wende aus und die Wut bricht aus ihm heraus und läutet damit eine große Änderung in seinem Leben ein.

 

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Mein Fazit

Eine berührende Geschichte über die dramatische Entwicklung eines kleinen Jungen vom unschuldigen Küken zum harten Boss. Hervorragend von inszeniert und mit eher unbekannten, aber erstklassigen Schauspielern.

Der Film wird in drei Kapiteln, drei Entwicklungsstufen von Chiron erzählt. Als neunjähriger, in der er Theresa als Freundin und eine Art Ersatzmutter kennen lernt. Als sechzehnjähriger, in der er Kevin näher kommt und sich von seiner vollkommen in die Drogensucht abgestürzten Mutter entfernt und seinen Wutausbruch mit fatalen Folgen bekommt. Und der erwachsene Chiron, der nun selbst Drogenboss ist und den Kontakt zu Kevin wiederfindet.

In jedem Kapitel hat man Mitleid mit dem Jungen, aus verschiedenen Gründen. Weil er so gehänselt wird, weil er keinen Rückhalt und später, was aus ihm geworden ist. Die Entwicklung erschreckt und macht nachdenklich. Aber ist auch mehr als verständlich.

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Lion – Der lange Weg nach Hause

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Filmplakat zu Lion - Der lange Weg nach Hause von Garth Davis

(C) Universum Film GmbH & Co. KG

Der kleine Saroo lebt in Indien in ärmlichen Verhältnissen. Seine Mutter arbeitet im Steinbruch, sein älterer Bruder Guddu, eigentlich selbst noch ein Kind, arbeitet nachts. Saroo bittet Guddu ihm bei der Arbeit helfen zu dürfen und quengelt so lange, bis Guddu nachgibt und Saroo mitnimmt.

Noch auf der Fahrt im Zug schläft Saroo ein und Guddu lässt ihn am Bahnhof schlafend zurück. Als Saroo aufwacht und sich alleine am Bahnsteig befindet, steigt er in einen abgestellten Zug um dort weiter zu schlafen. Der Zug wird jedoch ins tausende Kilometer entfernte Kalkutta überführt und befindet sich schon in voller Fahrt, als Saroo aufwacht. Und so findet er sich in der fremden Stadt, weit weg von zuhause, wieder und kann sich noch nicht einmal verständlich machen. Denn in Kalkutta spricht man bengalisch, Saroo spricht jedoch nur hindi.

Nach ein paar erlebten Abenteuern in der Stadt landet Saroo schließlich in einem Waisenhaus, das ihn an eine Familie in Australien vermittelt. Zwanzig Jahre nach seiner Adoption erinnert sich Saroo an seine Heimat und bekommt den Wunsch, seine Familie zu finden. Mit Hilfe von Google Earth versucht er den Bahnhof zu finden, an dem seine Reise begann.

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Free Fire

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Filmplakat zu Free Fire von Ben Wheatley

(C) Splendid / 24 Bilder

Ende der 1970er vermittelt die Zwischenhändlerin Justine einen Waffenhandel für eine Gang aus Irland. Der Deal findet in der Heimat des Verkäufers, den USA statt. In einer alten Fabrikhalle soll die Übergabe stattfinden. Natürlich sind sowohl die Käufer als auch die Verkäufer mit einer gewissen Anzahl von Personen dabei. Gegenseitiges Misstrauen ist allgegenwärtig.

Nach anfänglicher Irritation, kommt der Deal schließlich zum Abschluß – fast. Am Vorabend sind ein Handlanger der Verkäufer und einer der Käufer in einer Bar aneinander geraten. Und sofort keimt der Konflikt wieder auf. Der Waffendeal ist damit nicht nur geplatzt, die beiden Lager gehen nun aufeinander los.

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Inferno

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Plakat zu Inferno von Ron Howard

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Robert Langdon erwacht in einem Krankenhaus in Florenz. Nach einem Streifschuss, der ihn am Kopf verletzt hat, kann er sich nicht mehr an die letzten 48 Stunden erinnern – und erst recht nicht daran, in Florenz zu sein. Doch für Erklärungen bleibt seiner Ärztin Dr. Sienna Brooks nicht viel Zeit, denn noch im Krankenhaus wird Langdon erneut angegriffen.

Dr. Brooks verhilft ihm zur Flucht und versucht mit ihm die letzten 48 Stunden zu rekonstruieren. In seinem Jacket findet er einen kleinen Projektor, der ein Gemälde zeigt – Dantes Hölle. Aber das Gemälde ist verändert worden, es finden sich Buchstaben darin, die ein Anagramm ergeben. Eine neue Rätselaufgabe für Robert Langdon, dem er zusammen mit Dr. Brooks auf die Spur geht.

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Die glorreichen 7 (2016)

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Filmplakat zu Die glorreichen Sieben von Antoine Fuqua

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Die Bürger von Rose Creek werden von dem Geschäftsmann Bogue bedroht, der in der Nähe eine Goldmine betreibt und den Bürgern ihre Stadt und den Farmern ihre Felder abkaufen möchte. Aber die Bürger denken gar nicht daran. Und so lässt Bogue von seiner Armee an skrupellosen Cowboys erst die Kirche abbrennen und dann die Aufständigen erschießen. Emmas Mann Matthew trifft es als ersten. Und Emma sinnt nicht nur auf Rache, sie möchte Bogue ein für alle Mal aus Rose Creek vertreiben.So macht sie sich auf die Suche nach Hilfe und trifft dabei auf Sam Chisolm. Chisolm zeigt sich zuerst nicht sonderlich interessiert, obwohl er von Emma sämtliche Ersparnisse der Bürger von Rose Creek anbietet. Als Chisolm jedoch hört, dass es um Bogue geht, sagt er schließlich doch zu. Und so beginnen sie, noch weitere Outlaws zu rekrutieren.

Als diese glorreichen Sieben nun nach Rose Creek zurückkehren, beginnen sie sofort die Bürger im Gebrauch von Schusswaffen auszubilden und einen Plan auszuhecken, wie sie Bogue besiegen können. Die Zeit drängt, denn schon bald trifft Bogue mit seinen Revolverhelden ein.

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Die Insel der besonderen Kinder

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Filmplakat zu Die Insel der besonderen Kinder von Tim Burton

(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Der 16jährige Jacob hat seinen Großvater verloren, an dem er sehr gehangen hat. Im Sterben hat der Großvater Jacob noch etwas aufgetragen: er soll die Leiterin des Kinderheimes kontaktieren, in der der Großvater einst aufgewachsen ist und in die Schleife gehen. Jacobs Großvater hat in der Vergangenheit immer wieder von dem Kinderheim erzählt. Die Heimleiterin, Miss Peregrine, soll sich in einen Vogel verwandeln können, es sind dort Kinder, die ungewöhnlich stark sind, leichter als Luft sind, unsichtbar oder sonstwie besondere Fähigkeiten haben.Um den Tod des Großvaters zu verarbeiten möchte Jacob nach Wales fahren und das Kinderheim besuchen. Auch seine Psychiaterin hält es für eine gute Idee. Doch in Wales angekommen muss Jacob feststellen, dass das Heim eine Ruine ist – ausgebombt im Jahr 1943 und nie wieder aufgebaut. Aber plötzlich trifft er auf ein paar Kinder, die ihn sehr an die Figuren von Großvaters Geschichten erinnern. Diese Kinder nehmen ihn mit in eine Zeitschleife und findet sich im September 1943 wieder, am Tag bevor das Heim ausgebombt wird.

Dort angekommen erklärt Miss Peregrine, dass hier nur Kinder mit besonderen Fähigkeiten sind und sie jeden Abend die Zeit wieder um 24 Stunden zurücksetzen und den Tag immer wieder aufs Neue erleben können. Jacob wundert sich, weshalb er in die Schleife gehen konnte, denn er glaubt, keine besondere Fähigkeit zu haben. Bis er erfährt, dass er Monster sehen kann, die für alle anderen unsichtbar sind. Diese Monster bedrohen die Schleife und Jacob muss gemeinsam mit den anderen Kindern den Kampf gegen sie aufnehmen.

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War Dogs

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Filmplakat zu War Dogs von Todd Phillips

(C) Warner Bros. Pictures Germany

Nach Jahren treffen sich zufällig die beiden Freunde David und Efraim wieder. Während David sich und seine Frau mit seinem Job als Physiotherapeut gerade so über Wasser halten kann, scheint Efraim das große Geld zu verdienen – als Waffenhändler.Efraim bietet David an, bei ihm mit einzusteigen und erklärt ihm, dass sie nur die kleinen Ausschreibungen des US-Militärs bedienen. Gemeinsam sind sie jedoch so erfolgreich, dass sie sich bald Angestellte leisten können und sich auch an größere Ausschreibungen ran wagen können. Eines Tages ist es dann auch soweit und sie machen einen großen Deal: 100 Millionen Schuss Munition.

Auf der Suche nach dieser Menge an Munition stoßen sie dabei auf Henry, der ihnen die Munition aus Albanien besorgen kann. Aber ihr Deal läuft nicht ganz rund…

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