Barry Seal – Only in America

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Filmplakat zu Barry Seal: Only in America von Doug Liman

(C) Universal Pictures International Germany GmbH

Der Flugpilot Barry Seal arbeitet bei der TWA, als er eines Tages von der CIA angesprochen wird. Sie möchten ihn als Piloten für ein Aufklärungsflugzeug, mit dem er in Südamerika Fotos aus der Luft schießen soll. Barry willigt ein, hält aber für seine Familie den Anschein aufrecht, weiter für die TWA als Pilot zu arbeiten. Die Fotos, die er der CIA liefert, sind so gut und gestochen scharf, dass sie Barry weitere Jobs anbietet, wie den Austausch von Informationen mit korrupten Regierungen.

Doch Abseits der CIA wird auch ein kolumbianisches Drogenkartell auf Barry und seine Flüge aufmerksam. Und so machen die Drogenbosse ihm ein Angebot: Barry soll mit seinem Flugzeug von einem Feldweg aus starten und Drogen in die USA schmuggeln. Er lässt sich darauf ein und verwickelt sich immer tiefer in die nicht ganz legalen Operationen der CIA und immer tiefer in den Drogenschmuggel. Bis eines Tages die Blase zusammenbricht und die Generalstaatsanwältin Ermittlungen gegen Barry aufnimmt.

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Mein Fazit
Schauspieler
Handlung
Spannung
Dialoge
Emotionen

Wie ich bereits vorher  befürchtet habe, spielt Tom Cruise wieder einmal das einzige, was er spielen kann: sich selbst. Es fällt leider auch schwer in dem Film darüber hinweg zu sehen, zu sehr ist der Stempel Cruise der Rolle aufgedrückt worden. Mir würden mit Colin Farrell, Jake Gyllenhaal, James McAvoy oder Theo James auf Anhieb vier Namen einfallen, die für die Rolle besser geeignet wären und Barry Seal einen einmaligen, unverwechselbaren Charakter gegeben hätten.

Nunja, so ist es halt jetzt. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und zeigt deutlich, wie sehr sich Amerika ins Weltgeschehen einmischt. Und zwar dort, wo sie eigentlich auch nichts zu suchen haben. Schön ist die Ich-Erzählung, die als Rückblick durch Video-Memoiren angelegt ist. Das nimmt den Zuschauer mit auf die Reise des Barry Seal, vom Linienflugpiloten über den Waffen- und Drogenschmuggler bis hin zum fallen gelassenen und verfolgten Menschen auf der Flucht.

Alles in allem ein netter Film, spannend, humorvoll und aufklärend. Wenn da nur nicht der Hauptdarsteller so nerven würde.

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Get Out

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Plakat zu Get Out von Jordan Peele

(C) Universal Pictures International Germany GmbH

Chris und Rose fahren zu Roses Eltern aufs Land. Chris macht sich zuerst ein paar Gedanken, wie die Eltern auf seine Hautfarbe reagieren würden. Aber dort angekommen, wird er ganz normal aufgenommen und seine Hautfarbe ist kein Thema.

Die Hausangestellten, ebenfalls mit dunkler Hautfarbe, kommen Chris allerdings etwas komisch mit ihrem Verhalten vor. Als dann auf einer Party ein dunkelhäutiger Gast sich ebenfalls komisch verhält und plötzlich ausrastet, bemerkt Chris, dass hier etwas wirklich nicht mit rechten Dingen zugeht und möchte nach Hause fahren. Aber Roses Mutter hat ihn in der Nacht zuvor hypnotisiert und er fällt sofort in Trance, als sie mit einem Löffel in der Teetasse rührt.

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Mein Fazit

Ich weiß nicht so recht, was der Film sein will. Will er den Rassismus darstellen, der in amerikanischen Vorstädten immer noch vorherrscht oder will er den Rassismus nur für seine seltsame Handlung benutzen. Möchte er Thriller oder Horror sein? Ich weiß es wirklich nicht.

Man muss ihm eines lassen: Spannung baut er zunächst wirklich auf. Man fragt sich selbst, was dort eigentlich vorgeht und erwartet sehnsüchtig die Auflösung. Und als diese endlich kommt, wird es so absurd, dass der gesamte Film zerstört ist. Gehirn- und Geistesübertragung von Weißen in Körper von Schwarzen und die Unterdrückung derer Seelen. Tut mir leid, das ist eine filmische Katastrophe.

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