Begabt – Die Gleichung eines Lebens

Userbewertung
[Total: 0 Durchschnitt: 0]

Inhalt

Plakat zu Begabt: Die Gleichung eines Lebens von Marc Webb

(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Mary wird von ihrem Onkel Frank groß gezogen und ist bisher von ihm unterrichtet worden. Frank möchte, dass Mary Freunde kennen lernt und schickt sie deshalb fortan zur Schule. Doch gleich am ersten Tag fällt ihrer Lehrerin auf, dass Mary ungewöhnlich ist. Sie beherrscht nicht nur die Mathematikaufgaben der ersten Klasse ohne Mühe, Mary kann bereits höhere, komplexe Gleichungen lösen.

Die Rektorin der Schule ist in der Lage, ein Stipendium für eine Schule für hochbegabte Kinder zu organisieren. Doch Frank lehnt ab, er will, dass Mary als ganz normales Mädchen aufwächst. Daraufhin macht die Rektorin Marys Großmutter ausfindig, die nur eines möchte: dass ihre Enkelin die beste Ausbildung mit eiserner Disziplin bekommt, um das Werk ihrer verstorbenen Mutter zu vollenden – eine Milleniumsaufgabe in der Mathematik zu lösen.

Trailer

Mein Fazit
Schauspieler
Handlung
Spannung
Dialoge
Emotionen

Ich war im Film hin und her gerissen, zwischen dem kindlichen Mädchen und dem Mädchen, das mühelos und mit viel Spaß die Mathematik auch in den komplexesten Aufgaben beherrscht. Natürlich möchte man selbst, dass Mary möglichst gut gefördert wird. Man versteht aber auch ihren Onkel Frank, der Mary eine ganz normale Kindheit ermöglichen möchte. Mit Freunden, mit Spaß, mit allem, was dazu gehört.

Im Laufe des Films versteht man Frank umso mehr, nachdem man Details über seine verstorbene Schwester, Marys Mutter, erfährt. Man beginnt die Großmutter dafür zu hassen, Kinder immer nur antreiben zu wollen und ihnen die Kindheit zu rauben. Man fühlt mit Mary, die eigentlich doch nur Mathematik liebt und ihr Leben mit Frank und dem einäugigen Kater Fred liebt.

Emotional hat mich der Film stark in seiner Handlung mitgenommen. Die Schauspieler faszinieren mich, vor allem McKenna Grace als Mary, die wohl in keinster Weise verstanden hat, welch komplexe Formeln sie bei den Dreharbeiten an die Tafeln der Unterrichtsräume geschrieben hat. Alleine, dass dieses kleine Mädchen die Formeln für ihre Rolle auswendig gelernt hat, verdient Anerkennung.

Doch auch Chris Evans hat mich überrascht, kennt man ihn doch bisher nur in Rollen in denen er schön aussehen musste oder die sich nur durch Action definiert haben. Hier zeigt er, dass auch ein echter Schauspieler in ihm steckt. Ernste Rollen stehen ihm genauso gut, wie der dumme Schönling und der Actionheld.

Blogosphäre

Jetzt kaufen

Birdman oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit

Userbewertung
[Total: 0 Durchschnitt: 0]
Birdman

(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Riggan Thomson ist ein Schauspieler, der den Zenith seiner Karriere schon längst hinter sich hat und in der Bedeutungslosigkeit verschwunden ist. Sein größter Erfolg, die Rolle des Superhelden Birdman, ist schon 20 Jahre her und der finanzielle Erfolg ist seitdem ausgeblieben. Er unternimmt nun einen letzten Versuch als Hauptdarsteller und Regisseur eines Theaterstücks am Broadway, es fehlt aber noch an einem Hauptdarsteller. Durch glückliche Umstände kann er Mike Shiner verpflichten, der beim Publikum bekannt und beliebt ist.

Es bleiben noch drei Tage bis zur Premierenvorstellung und die Vorpremieren laufen alles andere als glücklich. Auch stellt sich heraus, dass Mike ein schwieriger Kollege ist, der schon mal die Vorstellung schmeisst, weil ihm auf der Bühne Wasser statt echtem Gin gegeben wird. Riggan hat nicht nur hier einen Konflikt auszutragen, auch mit seiner Familie läuft es alles andere als gut. Und dazu kommt dann noch er selbst, der seine frühere Rolle Birdman in sich selbst als Stimme hört, die ihm ständig einredet, wie scheiße das doch alles ist und er wieder Birdman sein soll. Weiterlesen