Life

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Filmplakat zu Life von Daniel Espinosa

(C) Sony Pictures Releasing GmbH

Auf der internationalen Raumstation ISS wird eine Missionskapsel zurück erwartet. Die Kapsel enthält Proben vom Mars und man erwartet sich Aufschluß über ein mögliches Leben auf dem Mars. Und tatsächlich: man findet in den Proben einen Einzeller.

Im Labor entwickelt sich aus dem Einzeller schnell ein intelligentes Wesen, das auf Reize reagiert und mit der Crew interagiert. Aber Calvin, so hat man das Wesen benannt, ist ein böses Wesen und bricht aus seiner Laborgefangenschaft aus. Fortan macht er Jagd auf alles Leben auf der Raumstation und die Crew der ISS muss bald erkennen, dass ihnen nur noch eine Wahl bleibt: das Wesen zu vernichten und unter allen Umständen zu verhindern, dass Calvin die Erde erreicht.

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Mein Fazit

Die Geschichte ist ja vom Grunde her nicht neu und fremde, bösartige außerirdische Lebensformen, die der Menschheit nach dem Leben trachtet beherrscht das Science Fiction-Genre seit dessen bestehen. Aber hier von einer Neuaufwärmung bestehender Erzählungen zu sprechen wäre dann auch zuviel.

Das Böse wurde hier in die Umlaufbahn der Erde verfrachtet und bietet mit der Gefahr, die Erde zu erreichen, viel Spannungspotential. Und das wurde auch regelrecht genutzt. Keine Minute langweilig und spannend bis zum unerwarteten und überraschenden Ende. Eine interessante Kameraführung in Verbindung mit wirklich guter CGI bietet nicht nur hervorragenden Bilder im Weltraum, man möchte sich auch fast selbst schwerelos fühlen. Erste Sahne.

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Deadpool

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(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

(C) Twentieth Century Fox of Germany GmbH

Wade Wilson arbeitet als Söldner und lernt in einer anrüchigen Bar die schöne Vanessa kennen. Die beiden verlieben sich, aber eines Tages bekommt Wade eine schlechte Nachricht von den Ärzten: er leidet an Krebs im Endstadium, der praktisch seinen ganzen Körper übernommen hat.

Ein Recruiter sucht Wade auf und verspricht ihm, dass er von seiner Krankheit geheilt werden kann – mit Hilfe von Mutationen, bei denen er Superkräfte entwickelt. Wade verlässt Vanessa mitten in der Nacht, ohne sich zu verabschieden, um das Angebot des Recruiters anzunehmen.

Ajax, der die Behandlung leitet, geht dabei ziemlich sadistisch vor. Um die Mutationen einzuleiten wird Wade von Ajax immer stärker gefoltert. Als schließlich die Mutation einsetzt, entwickelt Wade zwar Selbstheilungskräfte, ist aber ziemlich entstellt. Dafür möchte er sich nun an Ajax rächen.

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Mein Fazit 

Wie geil ist dieser Film bitte? Er ist von Anfang an bis nach dem Abspann mit locker flockigen Sprüchen gespickt, bei denen man Tränen lacht. Als ich aus dem Film heraus gekommen bin, hatte ich von den ganzen Lachern Bauchschmerzen. Wade bzw. Deadpool nimmt kein Blatt vor den Mund, ist frech zu Freund und Feind – und zum Publikum. Die Regeln des Films werden hier gebrochen und das Publikum von der Hauptfigur direkt angesprochen. Und das passt einfach perfekt zu Deadpool, der sich einfach an keine Regeln hält.

Die Autoren haben ganze Arbeit geleistet und Dialoge geschaffen, wo man sich einfach nur denkt: WTF? Wie kommt man nur auf so einen Unsinn? Und lacht ein weiteres Mal darüber, wenn man nur dran denkt. Dazu ein perfekt passender Soundtrack, der durch die Musikauswahl zu den Szenen manches mal absurd wirkt, aber dadurch die gesamte Leichtigkeit und den Humor des Films unterstreicht.

An manchen Stellen recht blutig, ist die FSK-Freigabe ab 16 nicht verwunderlich. Aber schön, dass man hier den Weg gewählt, den Film nicht zugunsten einer früheren Altersfreigabe zu beschneiden. Danke, für diesen wunderbaren Film.

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Self/less – Der Fremde in mir

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(C) Concorde Filmverleih GmbH

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Damian ist ein Milliardär, der so langsam die körperlichen Gebrechen des Alters zu spüren bekommt. Da erfährt Damian vom sogenannten “shedding”, einer Möglichkeit, den Geist und das Wissen von einem Körper in einen anderen zu übertragen.

Damian unterzieht sich dieser Prozedur und erwacht in einem neuen, jungen, sportlichen Körper. Er bekommt eine neue Identität und muss nun für die restliche Zeit seines Lebens Tabletten schlucken, um die Abstossungserscheinungen des Körpers an den neuen Geist zu unterdrücken.

Er geniesst fortan sein wieder junges Leben, wird allerdings immer wieder von Halluzinationen und Alpträumen geplagt. Dabei sieht er ganz konkrete Bilder und interessiert sich, weshalb er diese Bilder sieht. Als er einen Wasserturm eindeutig identifizieren kann, fährt er dort hin.

Ging Damian bisher davon aus, dass sein neuer Körper im Labor neu gezüchtet wurde, erfährt er hier, dass er den Körper eines anderen, bei einem Unfall ums Leben gekommenen Menschen hat. Da er nun eine Gefahr für das Unternehmen, dass das shedding anbietet, darstellt, ist er fortan auf der Flucht.

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Mein Fazit 

Es gruselt einen alleine bei der Vorstellung, man könnte mit seinem Geist einfach einen anderen Körper übernehmen. Der Film spielt gekonnt mit den Flashbacks durch den vorherigen Besitzer, dem Wunsch nach ewigem Leben und den gleichzeitigen Schuldgefühlen, am Tod eines Menschen mitschuldig zu sein.

Nur an wenigen Stellen vorhersehbar hat der Film genügend Spannung und Action um neben dem sozialkritischen Tiefgang des Jugendwahns auch gute, kurzweilige Unterhaltung für Jedermann zu bieten.

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