Media Monday #323

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1. Im September freue ich mich wohl am meisten auf Kingsman: The Golden Circle.

2. Bullyparade läuft mir in letzter Zeit quasi ständig über den Weg, sei es als Werbeplakat, Trailer oder bei Unterhaltungen.

3. Von all diesen mega-gehypten Serien verstehe ich Game of Thrones am wenigsten.

4. Vergleiche ich meinen Enthusiasmus für das Thema/Hobby Eisenbahn mit Filmen bleibt die Eisenbahn klarer Gewinner.

5. Habe ich die Wahl zwischen Buch oder Film kommt es auf die Stimmung und auf das Buch/den Film an.

6. Historie reizt mich ja ganz besonders an Büchern, das regt so sehr die Fantasie an.

7. Zuletzt habe ich Barry Seal im Kino gesehen und das war überraschend und ernüchternd, weil der Film gut gemacht ist, aber unter Tom Cruise leidet.

Der Media Monday wird wöchentlich vom Medienjournal Blog ausgerichtet. Heute war es Ausgabe 323.

Barry Seal – Only in America

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Inhalt

Filmplakat zu Barry Seal: Only in America von Doug Liman

(C) Universal Pictures International Germany GmbH

Der Flugpilot Barry Seal arbeitet bei der TWA, als er eines Tages von der CIA angesprochen wird. Sie möchten ihn als Piloten für ein Aufklärungsflugzeug, mit dem er in Südamerika Fotos aus der Luft schießen soll. Barry willigt ein, hält aber für seine Familie den Anschein aufrecht, weiter für die TWA als Pilot zu arbeiten. Die Fotos, die er der CIA liefert, sind so gut und gestochen scharf, dass sie Barry weitere Jobs anbietet, wie den Austausch von Informationen mit korrupten Regierungen.

Doch Abseits der CIA wird auch ein kolumbianisches Drogenkartell auf Barry und seine Flüge aufmerksam. Und so machen die Drogenbosse ihm ein Angebot: Barry soll mit seinem Flugzeug von einem Feldweg aus starten und Drogen in die USA schmuggeln. Er lässt sich darauf ein und verwickelt sich immer tiefer in die nicht ganz legalen Operationen der CIA und immer tiefer in den Drogenschmuggel. Bis eines Tages die Blase zusammenbricht und die Generalstaatsanwältin Ermittlungen gegen Barry aufnimmt.

Trailer

Mein Fazit
Schauspieler
Handlung
Spannung
Dialoge
Emotionen

Wie ich bereits vorher  befürchtet habe, spielt Tom Cruise wieder einmal das einzige, was er spielen kann: sich selbst. Es fällt leider auch schwer in dem Film darüber hinweg zu sehen, zu sehr ist der Stempel Cruise der Rolle aufgedrückt worden. Mir würden mit Colin Farrell, Jake Gyllenhaal, James McAvoy oder Theo James auf Anhieb vier Namen einfallen, die für die Rolle besser geeignet wären und Barry Seal einen einmaligen, unverwechselbaren Charakter gegeben hätten.

Nunja, so ist es halt jetzt. Der Film beruht auf wahren Begebenheiten und zeigt deutlich, wie sehr sich Amerika ins Weltgeschehen einmischt. Und zwar dort, wo sie eigentlich auch nichts zu suchen haben. Schön ist die Ich-Erzählung, die als Rückblick durch Video-Memoiren angelegt ist. Das nimmt den Zuschauer mit auf die Reise des Barry Seal, vom Linienflugpiloten über den Waffen- und Drogenschmuggler bis hin zum fallen gelassenen und verfolgten Menschen auf der Flucht.

Alles in allem ein netter Film, spannend, humorvoll und aufklärend. Wenn da nur nicht der Hauptdarsteller so nerven würde.

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Spielt Cruise wieder sich selbst?

Demnächst kommt ja Barry Seal – Only in America ins Kino. Die Hauptrolle ist mit Tom Cruise besetzt. Nun, wer mein Fazit zu Die Mumie gelesen hat, weiß, dass ich nicht gerade ein Fan von Tom Cruise bin. Wieso? Weil er nur eine einzige Rolle kann: sich selbst. Egal in welchem Film er zu sehen war, es ist immer die gleiche Art Charakter. Und bei Barry Seal kommt das sogar im Trailer so richtig schön rüber. Aber seht selbst:

Trailer

Findet ihr nicht auch, dass sich hier alle anderen bisherigen Rollen von Cruise wiederfinden? Der aus meiner Sicht überbewerteste Schauspieler Hollywoods macht das, was er am besten kann: sich selbst. Schauspielerisches Talent? Fehlanzeige.

Wie seht ihr das? Ist für euch Tom Cruise ein guter Schauspieler oder überbewertet? Werdet ihr Barry Seal anschauen? Hinterlasst mir Eure Meinung in den Kommentaren.

Die Mumie (2017)

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Inhalt

Plakat zu Die Mumie von Alex Kurtzman

(C) Universal Pictures International Germany GmbH

Nick Morton und sein Kumpel Sergeant Vail sind, weit von ihrem Auftrag der Fernaufklärung entfernt, im ehemaligen Mesopotamien auf der Suche nach einem Schatz. Das Dorf, in dem sie den Schatz vermuten, ist durch Rebellen besetzt und der Versuch, unbemerkt dort nach dem Schatz zu suchen, schlägt fehl. Nachdem sie einen Luftangriff angefordert haben, sind nicht nur die Rebellen vertrieben, es tut sich auch ein großes Loch auf, das eine große, unterirdische Kammer zum Vorschein bringt: das Grab der ägyptischen Prinzessin Ahmanet.

Ahmanet war nicht irgendeine Prinzessin. Sie hat den Gott des Todes beschworen und ist mit ihm den Pakt eingegangen, ihm in einen sterblichen Körper zu holen. Die alten Ägypter hatten sie deshalb lebendig mumifiziert und weit weg von Ägypten in ein Gefängnisgrab gebracht.

Nick und eine Archäologin bergen ihren Sarkophag und die Mumie der Prinzessin versucht, das Ritual zu vollenden und den Gott des Todes einen Körper zu schenken – und dafür hat sie sich Nick ausgesucht.

Trailer

Mein Fazit

Die Mumie wurde von den Universal Studios als Reboot der Trilogie aus den 2000ern gestartet, hat aber aus meiner Sicht nicht viel damit gemeinsam. Klar, eine Mumie, die auf die Jagd geht, aber die Geschichte darum herum ist ganz klar eine andere.

Der Film spielt in der Gegenwart und vermischt gekonnt verschiedene Epochen und Legenden miteinander. Vom alten Ägypten über die Kreuzritter bis zum gegenwärtigen Crossrail-Projekt in London ist die Handlung schlüssig und kollidiert nur an wenigen Punkten mit der Realität. Das lässt sich verkraften und wird durch die dauerhaft aufrecht erhaltenen Spannung mehr als nur entschädigt.

Der Auftakt zur neuen Mumien-Reihe leidet allerdings etwas unter dem Hauptdarsteller. Tom Cruise spielt den einzigen Charakter, den er wirklich beherrscht. Ob die Figur nun Nick Morton, Ethan Hunt, Jack Reacher oder Maverick heißt, es ist immer der gleiche Charakter ohne Wandlung. Schade, gibt es doch so viele Schauspieler, die in ihren Rollen mehr Leben einhauchen.

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Mission: Impossible 5 – Rogue Nation

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(C) Paramount Pictures Germany

(C) Paramount Pictures Germany

Inhalt

Die IMF wurde als Organisation aufgelöst und alle Agenten der CIA unterstellt. An das Syndikat, das eine Art Anti-IMF darstellt, glaubt keiner mehr – außer Agent Ethan Hunt.

Hunt bleibt der CIA fern und ist fortan auf der Flucht vor den eigenen Leuten und versucht auf eigene Faust das Syndikat zu bekämpfen. Dabei trifft er andauernd auf Ilsa Faust, die für das Syndikat arbeitet, aber Hunt immer wieder hilft zu entkommen.

Um bei einer Opernaufführung in Wien an den führenden Kopf des Syndikats heran zu kommen, benötigt Hunt Hilfe und nimmt Kontakt zu seinem alten Team auf.

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